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    Reisebloggermontag: Britta in Europa + Insider-Tipps für Köln!

    Reisebloggermontag: Britta in Europa + Insider-Tipps für Köln!

    blogg.de: „Auf Deinem Blog Irgendwiewoanders ist Deine Liebe zu Köln nicht zu übersehen: was fasziniert Dich an dieser Stadt?“

    Britta: „Köln, die Medienstadt, ist weltoffen, tolerant, polarisierend, international, multikulturell und urban. Köln versprüht mit seinen unterschiedlichen Stadtvierteln und Büdchen seinen eigenen Charme – eine raue, aber immer sehr herzliche Art. ‚Kölsch‘ zu sein ist eine Lebensqualität und Mentalität. Köln, auch wenn es vielleicht nicht die schönste Stadt ist, bezaubert mich immer wieder aufs Neue! In Köln zu sein vermittelt ein positives Lebensgefühl, ‚Kölsch“ als Dialekt ist einfach charmant und ich kenne keine andere Stadt in Deutschland, die so liebevoll in vielen verschiedenen Liedern besungen wird. Deshalb beende ich meine Ode auf Köln auch mit dem Lied einer bekannten kölschen Karnevalsband: ‚Hey Kölle, du bes e jeföhl‘.“

    blogg.de: „Was darf man als Tourist in Köln auf keinen Fall verpassen?“

    Reisebloggerin Britta (c) Irgendwiewoanders

    Reisebloggerin Britta (c) Irgendwiewoanders

    Britta: „Ein Muss für jeden Touristen ist natürlich der Besuch im Dom, wobei man nicht versäumen sollte, das berühmte Richterfenster zu betrachten. Toll sind auch eine Schifffahrt auf dem Rhein entlang der architektonisch interessanten Kranhäuser, ein Spaziergang durch die Altstadt mit dem Historischen Rathaus und den etwas versteckt gelegenen Ostermannplatz als Oase der Ruhe mitten im quirligen Treiben ringsum. Außerdem kann ich den Aufstieg zum Triangle-Turm, der ‚Schäl Sick‘ Kölns, empfehlen, von dem aus man bei klarer Sicht einen tollen Ausblick über die Stadt und bis ins Siebengebirge genießt. Eine Fahrt mit der einzigen Seilbahn Deutschlands, die über den Rhein führt, gehört ebenso zu meinen Ausflugstipps. Neben vielen weiteren tollen Orten und Plätzen, die ich sehr mag und sehr gerne vorstellen würde, deren Vorstellung hier jedoch den Rahmen sprengen würden, will ich aber noch hinzufügen, dass ein Besuch in einem der zahlreichen Brauhäuser, wo ein kühles Kölsch, vom Köbes serviert, genauso ein Must-See in Köln ist, wie alles, was zuvor genannt wurde.

    Wer dem Karneval gegenüber aufgeschlossen ist, sollte einmal im Leben an Weiberfastnacht durch die Stadt ziehen, am 11.11. feiern oder den Rosenmontagszug anschauen – wichtig dabei: ‚Alaaf, Bützje oder Kamelle‘ rufen! Ein Tipp für das Feiern und das Erleben des kölschen Brauchtums: Nicht in die Altstadt gehen! Denn dort feiern nämlich die wenigsten Kölner. Besser ist der Besuch einer Kneipe in einem der vielen anderen Stadtviertel. Dort erlebt man kölsches Leben live – hautnah beim Schunkeln oder Mitsingen der vielen Kölner Karnevalslieder.“

    blogg.de: „Du bloggst vor allem über Reiseziele in Deutschland und Europa. Was ist mit dem Rest der Welt?“

    Britta: „Den Rest der Welt? Genau, den gibt’s auch noch! Bisher zog es mich noch nie so wirklich in die weite Welt, weil es in unserem eigenen Land und auch in Europa so viele tolle Orte gibt, dass ich das Schöne oder das Besondere nicht immer in der Ferne suchen muss. Ich bin vielmehr mit dem sehr zufrieden, was ich hier erleben darf. Wenn ich den Rest der Welt einmal bereisen sollte, wäre ich aber natürlich nicht abgeneigt.“

    blogg.de: „Wo hattest du bisher Deinen schönsten Aufenthalt und was hat ihn so perfekt gemacht?“

    Britta: „Einen meiner schönsten Aufenthalte hatte ich in diesem Jahr auf Kreta; das war mein erster Urlaub in Griechenland überhaupt. Nie hätte ich gedacht, dass ich so viel Grün entdecke, dass ich in kurzen Momenten sogar die griechische Natur mit der der Eifel verglich. Die Ursprünglichkeit Kretas und vor allem die Menschen, wie sie in ihren Dörfern auf der Straße sitzen und ihren Alltag genießen, gefallen mir. Die Lassithi-Hochebene mitten in den Bergen, in der in den Dörfern das Leben scheinbar still und dabei tatsächlich doch nicht stillsteht, faszinierte mich und lies in mir das unbändige Gefühl, hier bleiben zu wollen, aufkommen. Wenn ich solche Gefühle habe, weiß ich genau: Das ist es! Genau das macht für mich den Reiz am Reisen und die Besonderheit eines Ortes aus – auch wenn er klein oder geradezu nicht perfekt ist sein sollte ist es für mich ein unvergessliches Erlebnis.“

    blogg.de: „Mit welchem Verkehrsmittel reist Du bevorzugt und welche Vorteile siehst du dabei?“

    Brittas liebstes Verkehrsmittel auf Reisen: das Auto. (c) Irgendwiewoanders

    Brittas liebstes Verkehrsmittel auf Reisen: das Auto. (c) Irgendwiewoanders

    Britta: „Am liebsten ist mir das Auto: Du kannst unabhängig sein, musst nicht auf andere Rücksicht nehmen und entscheidest frei, wo du gerade anhalten willst.“

    blogg.de: „Welche ist Eure bevorzugte Urlaubsart (Städtetrip, Strandurlaub, Wanderurlaub, Skiurlaub etc.)?“

    Britta: „Entspannung, Kultur, Meer und Natur!“

    blogg.de: „Welches ist Eurer liebstes Reiseziel und was macht seinen Reiz aus?“

    Britta: „Mein liebstes Reiseziel ist tatsächlich ganz nah – es ist die Niederlande. In nur zweieinhalb Stunden bin ich von meinem Wohnort direkt am Meer. Vor allem Nordholland und insbesondere die Orte Bergen und Schoorl haben es mir angetan. So viele fahrradfahrende Menschen, die unglaublich schönen Einrichtungsläden, die Strandbars mit ihrem besonderen Shabby Chic, das nordholländische Dünenreservat, wo man mit dem Rad ausgiebige Runden drehen kann, die höchste Düne der Niederlande mitten in einem Ort gelegen, die Nähe zum beschaulichen Alkmaar sowie die tollen Sandstrände, die zu langen Spaziergängen einladen – all das gefällt mir sehr!“

    blogg.de: “Warum bloggst Du? Du könntest schließlich genauso gut einfach durch die Welt fahren, die Bilder im Kopf haben und sie dort lassen – warum so öffentlich?”

    Britta: „Immer schon habe ich mich gerne mit Freunden, Kollegen und meiner Familie übers Reisen oder tolle Orte in Köln unterhalten. Gelegentlich habe ich auch den ein oder anderen Tipp gegeben, wo die Reise hingehen könnte oder welche Orte oder Sehenswürdigkeiten in Städten man gesehen haben muss. Um nicht immer überall nachschauen oder sich erinnern zu müssen, habe ich meinen kleinen Blog Irgendwiewoanders gegründet. Es ist für mich neben meiner großen Lust am Schreiben und Fotografieren eine Art öffentliche Pinnwand, wo ich Menschen meine Erlebnisse mitteilen kann und diese für sich vielleicht das Ein oder Andere übernehmen können. Wenn jemand auf mich zukommt und sich für den tollen Tipp auf meinem Blog bedankt, freue ich mich sehr!“

    Reisebloggerin Britta (c) Irgendwiewoanders

    Reisebloggerin Britta (c) Irgendwiewoanders

    blogg.de: “Viele Blogger widmen sich dem Travelblogging, weil es dafür vermeintlich auch Übernachtungen in Luxushotels und Business-Class-Flüge gibt. Wie sieht es bei Dir mit dem Sponsored travelling aus. Was wäre Dein Lieblingsziel über das Du gerne einmal bezahlt berichten würdest?”

    Britta: Sponsored travelling ist in meinen Augen eine ‚heiße Kiste‘. Entweder stehst du dazu oder du hast eine klare Meinung dagegen. Für mich ist es so: Wenn es sich jemals ergeben würde, wäre ich offen dafür! Beide Seiten profitieren voneinander! Allerdings sollte Travelblogging vom Blogger nicht ausgenutzt werden. Wichtig sollte sein, aus freien Stücken und aus eigener Lust heraus glaubwürdig schreiben zu wollen. Das ist meiner Meinung nach authentisch.
    Mein Lieblingsziel wäre Skandinavien, insbesondere Schweden. Sich einmal zu fühlen wie die Kinder von Bullerbü – das wäre fantastisch!“

    blogg.de: “Ganz allgemein zum Thema Blogs. Wie siehst Du die Entwicklung in Sachen Blogging und Refinanzierung des Lebensunterhalts durch einen Blog?”

    Britta: „Noch vor zwei Wochen war ich bei einem Blogger-Wochenende auf der Insel Borkum. Die Veranstaltung lief unter dem Titel Bloggen mit Herz und so sollte für mich Bloggen sein und bleiben. Blogging ist Schreiben, weil und wann ich es mag, Fotografieren, weil ich Lust darauf habe und mir die Fotografie gefällt, ein kleines Bloggernetzwerk um sich zu haben, welches dich bereichert und bestens verstehen kann, warum du bloggst. Bloggen soll Spaß machen und dich nicht unter Druck setzen; auch wenn es vielleicht zu deinem Lebensunterhalt beitragen könnte. Kurzum: sei mit Herzblut dabei und dann hast du für mich schon gewonnen!“

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