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    Erzähl was aus Deinem Leben, lieber Weltenbummler!

    Erzähl was aus Deinem Leben, lieber Weltenbummler!

    Bildrechte: Clemens von anekdotique.com

    Er plaudert aus dem Nähkästchen: statt langatmiger Reiseberichte teilt Clemens auf seinem Blog kanckige Anekdoten. Das Spotlight wirft er auf einzelne Augenblicke, die ihm bei seinen Abenteuern rund um den Globus wichtig geworden sind.

    blogg.de: „Du legst beim bloggen auf anekdotique.com den Fokus auf die kleinen, besonderen Momente, die eine Reise erst wirklich zum Erlebnis machen. Welche sind Deine ‚Top 3 Anekdoten‘?“

    Reiseblogger Clemens (c) anekdotique.com

    Reiseblogger Clemens (c) anekdotique.com

    Clemens: „Es gibt natürlich viele tolle Momente auf Reisen, daher habe ich auch viele persönliche ‚Lieblings-Anekdotiques‘. Zum Beispiel die von dem Tag, an dem mich in Peking ein Mönch verfluchte. Unvergesslich ist für mich auch die Fahrt mit der Tram durch eine meiner absoluten Lieblingsstädte: Hong Kong. Oder natürlich meine Teilnahme beim Holi Fest im indischen Hampi, nach dem meine Haare noch viele Wochen lang einen ordentlichen Grünstrich hatten.“

    blogg.de: „Die meisten Deiner Posts gibt es auf Deutsch und Englisch, warum bloggst Du zweisprachig?“

    Clemens: „Das liegt zum einen daran, dass ich neben meinen deutschsprachigen Lesern auch viele aus den USA, UK, Australien oder auch aus Japan, Äthiopien, China oder Peru habe. Zum anderen liegt es aber auch in der Natur beider Sprachen. Jede hat ihre ganz besondere Melodie. Und je nach dem, was ich aussagen will, ist eine der beiden eben manchmal die passendere Sprache, um Bilder in den Köpfen des Lesers entstehen zu lassen. Meine Anekdotiques kommen aus aller Welt – also soll sie auch alle Welt lesen können.“

    blogg.de: „Du willst Deine Leser mitnehmen in fremde Welten und darstellen, wie es sich anfühlt, tatsächlich dort zu sein. Wie schafft man das jenseits der Wahrnehmung mit allen fünf Sinnen?“

    Tempel in Jerusalem (c) anekdotique.com

    Tempel in Jerusalem (c) anekdotique.com

    Clemens: „Mit Worten die Bilder entstehen lassen und Bilder die sprachlos machen können. Das meiste funktioniert dabei eigentlich im Kopf des Lesers. Ich kann ihm nur eine möglichst gute Vorlage geben, ein Sprungbrett, damit er sich für die zehn Minuten des Lesens in eine ferne Welt begibt und sie erlebt, ohne vielleicht selbst je dort gewesen zu sein.“

    blogg.de: „Deinen Lesern versprichst Du Tipps, die Du früher wohl nur Deinen besten Freunden verraten hättest. Welche sind die wichtigsten, wenn es darum geht, möglichst viel von der Welt sehen zu wollen?“

    Clemens: „Schmeiß dein Geld nicht für unnötigen Kram raus, der in einem Jahr schon wieder überholt ist. Nutze Wochenenden und Brückentage für Kurztrips und nimm dir die eine tolle Reise nicht immer für später vor. Alles hat ein Haltbarkeitsdatum, Erinnerungen an schöne Reisen aber bleiben für immer.“

    blogg.de: „Du hast mehrere Jahre als Werbetexter gearbeitet. Wie lautet Dein Slogan, um Menschen das Reisen an sich schmackhaft zu machen?“

    Clemens: „‚Hin und weg‘ für nur 99 Euro.“

    Clemens unterwegs (c) anekdotique.com

    Clemens unterwegs (c) anekdotique.com

    blogg.de: „Warum bloggst Du? Du könntest schließlich genauso gut einfach durch die Welt fahren, die Bilder im Kopf haben und sie dort lassen – warum so öffentlich?

    Clemens: „Das Schöne am Bloggen ist, dass Du andere mit deiner Leidenschaft mitreißen kannst, sie nicht nur informieren, sondern auch inspirieren kannst. Gute ausgelebte Leidenschaft kann ganz schön ansteckend sein. Und das sind die schönsten Momente des Bloggens über das Reisen, wenn man das Feedback bekommt, dass sich jemand die Inspiration zu Herzen genommen hat, hinausgezogen ist in die Welt und mit mindestens genauso viel Begeisterung zurückgekommen ist, wie man selbst.“

    blogg.de: „Viele Blogger widmen sich dem Travelblogging, weil es dafür vermeintlich auch Übernachtungen in Luxushotels und Business-Class-Flüge gibt. Wie sieht es bei Dir mit dem ‘Sponsored travelling’ aus?“

    Clemens: „Klar, das kann ein angenehmer Nebeneffekt sein. Auf der anderen Seite ist eine von Anfang bis Ende durchchoreografierte Blogging- und Social-Media-Kampagne, welche die Vorzüge einer Destination in einer relevanten Zielgruppe platziert und diese dabei mit genau dem richtigen Sprachrohr trifft, weit mehr wert.

    Was dabei oft vergessen wird ist, dass professionales Travelblogging und Live Coverage durch Social-Media-Arbeit echt ein hartes Stück Arbeit ist, das gutes Geld wert ist. Das Verständnis dafür auf Seiten der Reisebranche wächst gerade enorm, was ein tolles Zeichen für die Zukunft ist.“

    blogg.de: „Was wäre Dein Lieblingsziel über das Du gerne einmal bezahlt berichten würdest?“

    Clemens: „Neuseeland, Japan oder die Philippinen.“

    blogg.de: „Ganz allgemein zum Thema Blogs. Wie siehst Du die Entwicklung in Sachen Blogging und Refinanzierung des Lebensunterhalts durch einen Blog?“

    Clemens: „Mit dem richtigen Gespür und viel Durchhaltevermögen ist das gut möglich. Ich für meinen Teil bin ganz froh, neben meiner Blogging- und Social-Media-Exertise auch als freiberuflicher Senior-Werbetexter und -Konzeptioner mein Geld zu verdienen. Bei mir kommt also das eine zum anderen. Solange ich das Schreiben mit dem Reisen gut unter einen Hut bekomme, bin ich glücklich. Und werde noch viele Anekdotiques schreiben.

     

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