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    Blogger-Interview + Rezept: Der perfekte Burger

    Blogger-Interview + Rezept: Der perfekte Burger

    blogg.de: „Ein Blog rund um Burger – warum genau dieses Gericht, liebe Romy?“

    Burger-Testerin Romy (c) rawrbrgr.com

    Burger-Testerin Romy (c) rawrbrgr.com

    Romy: „Weil ich Burger liebe, lach. Das war schon immer so. Fast Food und ich mochten uns schon immer sehr. Aber wahrscheinlich hat alles auch ein bisschen damit angefangen, dass ich all meine Burger auf Instagram festgehalten habe und irgendwann angefangen habe den besten Burger in meiner Umgebung zu suchen. Zu meinem 23. Geburtstag wünschte ich mir dann eine Burgertorte von meiner Mama und das ‚Burgermädchen‘ war geboren. Zuletzt verbrachte ich ein Auslandssemester in Schottland und dort traf ich noch weitere Burger Lover und wir gingen oft zusammen Burger essen. Zuerst dachte ich die Schotten machen das nicht richtig, bis ich dann in Glasgow in einem Pub war und den totalen ‚Burgasm‘ hatte – wie man so schön sagt. Da ich schon seit über 8 Jahren Bloggerin bin, war mir diese Welt nicht fremd, ich selbst kannte bis dahin aber keinen Burger Blog und so entstand aus der Burgerliebe mein RAWR BRGR Blog.“

    blogg.de: „Burger ist nicht gleich Burger, das weiß wohl kaum jemand so gut wie Du. Welche war wohl die ungewöhnlichste Zusammenstellung, die Du jemals zwischen zwei Brötchenhälften hattest?“

    Romy: „So außergewöhnlich wird es meistens nicht. Die Restaurants bieten dann doch eher allgemeintaugliche Burger an und das exotischste ist dann schon ein Ananas-Burger oder einer mit mehr Schärfe. Es gibt auch ’saisonale‘ Burger, die ich aber ehrlich gesagt nicht oft nehme. Zuletzt wurde ich dann von ‚Running Mhhh‘ in Stuttgart dazu eingeladen, ihren Maultaschenburger auszuprobieren. Hier im Süden ist die Maultasche für viele Nationalgericht und der niedliche Imbiss baut verschiedene Gerichte rund um die Maultasche, so auch einen Burger. Dieser besteht aus einem Laugenbrötchen, einer großen Maultasche mit Bratensoße, angeschwitzten Zwiebeln und Bacon. Der Burger hat eindeutig anders geschmeckt. Für mich persönlich hatte er aber nicht mehr so viel mit einem klassischen Burger zu tun, dennoch eine leckere Erfahrung, auch wenn ich selbst Maultaschen nicht so anbete und mich auch nicht als Schwäbin bezeichne, obwohl ich hier aufgewachsen bin.“

    blogg.de: „Das Burgerland schlechthin ist zweifelsohne die USA. Wo kann man auch in Deutschland einen ‚All American Burger‘ essen? Kannst Du uns drei Stationen nennen, die Du für einen uneingeschränkten Burger-Genuss empfehlen kannst?“

    Romy: „Leider war ich noch nicht in den USA, was vielleicht auch ganz gut ist, denn wenn die Burger dort so gut sind, dann würde ich hier wohl ewig Burger-Fernweh haben. In Deutschland habe ich glücklicherweise aber auch schon einige essbare Burger gefunden. Es ist schwer, nun drei Lieblinge zu nennen, aber drei Stationen, die ich euch zweifellos empfehlen kann sind:

    1. ‚Burgermeister‘ in Berlin

    Neulich war ich auf Burgerreise in Berlin – der Burgerhauptstadt – und hatte somit echt hohe Erwartungen. Nach ein paar ganz guten Burgern fand ich schlussendlich in einem alten Klohäuschen unter einer U-Bahn-Brücke diesen köstlichen Burger. Nicht von der Location erschrecken lassen, einfach nur reinbeißen und genießen! (Die Bewertung dazu findet ihr demnächst auf RAWR BRGR Blog)

    Burger-Meal im 'Burgermeister' in Berlin (c) rawrbrgr.com

    Burger-Meal im ‚Burgermeister‘ in Berlin (c) rawrbrgr.com

    2. ‚Die Superbude‘ in Nürnberg

    Mein erster Nürnburger war grandios! Die perfekte Komposition an Zutaten in einem perfekten Brötchen. Ich hatte wirklich noch nie ein so leckeres Burgerbrötchen! Die Superbude ist einfach zum verlieben und der Name hätte nicht besser gewählt werden können! Unbedingt besuchen! (Hier geht’s zum Burgercheck ‚Die Superbude‘)

    Romys erster 'Nürnburger' (c) rawrbrgr.com

    Romys erster ‚Nürnburger‘ in ‚Die Superbude‘ (c) rawrbrgr.com

    3. ‚The Ladies Diner‘ in Esslingen am Neckar

    Wenn ihr es dann doch amerikanischer wollt, was das Flair angeht, dann geht ins Ladies in Esslingen. Im Fifties Style dreht sich dort alles um American Food und somit natürlich auch Burger. Dazu unbedingt die Wassermelonenlimonade trinken! (Hier geht’s zum Burgercheck ‚The Ladies Diner‘)

    Burger-Meal im 'Ladies Diner' in Esslingen (c) rawrbrgr.com

    Burger-Meal im ‚Ladies Diner‘ in Esslingen (c) rawrbrgr.com

    Und wenn ihr einen richtig geilen Burger außerhalb Deutschlands essen wollt, dann geht nach Glasgow in den Pub ‚BLOC+‘. Ihr werdet nicht enttäuscht sein! (Hier geht’s zum Burgercheck ‚BLOC+‘)“

    Burger in 'BLOC' in Glasgow (c) rawrbrgr.com

    Burger im Pub ‚BLOC+‘ in Glasgow (c) rawrbrgr.com

    blogg.de: „Auf Deinem Blog gibt es verschiedene Burgerevents. Stell sie uns doch kurz vor, bestimmt finden sich neue Interessenten!“

    Romy: „Ich wollte meinem neuen Blog unbedingt eine Struktur geben und habe mir im Vornhinein

    #BurgerMonday (c) rawrbrgr.com

    #BurgerMonday (c) rawrbrgr.com

    viele Gedanken gemacht. Eine Übersichts der Blog-Events findet Ihr hier. RAWR BRGR gibt es nun seit fünf Monaten und von Anfang an gibt es den #BurgerMonday. Den Montag habe ich deshalb gewählt, da dieser Wochentag ja nicht unbedingt der beliebteste ist und so wird er zu einem leckeren Ereignis. Ihr findet also jeden Montag eine neue Burgerbewertung auf dem Blog. Wenn ich mal ‚zu viele‘ Burger im Archiv habe, kann es auch sein, dass es in der Mitte der Woche noch mal einen Burger zu lesen gibt.

    #InternationalBurgerWeek (c) rawrbrgr.com

    #InternationalBurgerWeek (c) rawrbrgr.com

     

    Außerdem habe ich sogenannte Burger-Aktionswochen. Bisher gab es diese in Form der #InternationalBurgerWeek, wo ich zusammen mit Gastbloggern Burger aus dem Ausland vorgestellt habe. So eine Woche ist derzeit auch wieder in Planung und die internationalen Burger werden fleißig gesammelt und gegessen. Als nächstes reise ich nach Schweden und checke dort mal die Lage, hehe.

     

    #FreitagsFeierei (c) rawrbrgr.com

    #FreitagsFeierei (c) rawrbrgr.com

    Außerdem gibt es die #FreitagsFeierei. Mit der Zeit haben sich auf dem Burger Blog schon ein paar Kooperationen mit Unternehmen ergeben. Über solche Aktionen freue ich mich auch immer sehr! Solche Events werden unter dem Hashtag #FreitagsFeierei verbloggt und jeweils an einem Freitag bekannt gegeben. Hierzu zählen beispielsweise Gewinnspiele oder andere Blog-Aktionen.
    Von Anfang an versuche ich eigentlich auch, Rezepte auf dem Blog vorzustellen, was sich leider noch nicht ergeben hat. Ich bin nämlich nicht so die Köchin und freue mich deshalb über Leute, die Lust hätten, mitzumachen. Gastblogger sind bei mir immer willkommen. Alle Infos dazu gibt es hier.

    blogg.de „Was macht Deiner Meinung nach den perfekten Burger aus? Auf welche Kriterien achtest Du bei Deiner Bewertung?“

    RAWEBRGR (c) rawrbrgr.com

    RAWEBRGR (c) rawrbrgr.com

    Romy: Bei einem Burger geht es immer um die gesamte Komposition. Aber worauf ich sehr achte ist: Nach wie vielen Bissen habe ich keine Lust mehr auf das Fleisch? Im besten Fall schmeckt das Fleisch bis zum Ende gut und alles ist okay, andererseits gibt es Herzchenabzug. Außerdem will ich meinen Burger zusammengebaut und MIT Soße haben. Ich kann es nicht leiden, wenn ich nur die Möglichkeit habe, mir selbst Ketchup und Mayo auf den Burger zu machen. Die Soße ist so wichtig für einen Burger und sollte bereits dabei sein. Und womit ein Burger steht und fällt ist eindeutig das Brötchen!“

     

    Das „Rezept“ für Romys perfekten Burger – Liebe Burgerrestaurants, das geht an Euch!

    ZUTATEN

    Hochwertiges, gut gewürztes Fleisch, „well done“ gebraten

    ein fluffiges aber knuspriges Brötchen (wie in „Die Superbude“ in Nürnberg)

    frischer Salat

    Tomaten

    Essiggurken

    karamelisierte Zwiebeln

    Käse, knusprig zerlaufen auf dem Beef-Patty

    Honig-Senf-Sauce oder klassische Cocktail-Burger-Sauce

    Folgt Romy auch auf Instagram und facebook! Zur facebook-Seite von JEDEN TAG EIN REZEPT geht’s hier.

    Rezept: Krabbenburger

    krabbenburgerrezept

     

    Wer denk nicht an Spongebob, wenn es um’s Burgerbraten geht?

    Romy: „Euer Krabbenburger hört sich echt lecker an – wenn ihr den Koriander weg lasst, den mag ich nicht so. Aber Avocado auf dem Burger ist echt lecker! Wann soll ich testen kommen? ;)“

    Zutaten für vier Burger:

    Ein Viertel Bund Koriandergrün
    150 g Nordseekrabbenfleisch
    Salz
    Pfeffer
    Tabasco
    2 El Zitronensaft
    120 g Tomaten
    1 kleine rote Zwiebel
    4 Blätter Kopfsalat
    Halbe Avocado
    4 Mehrkorn-Toasties
    25 g Butter

    Zubereitung:
    Ihr zupft die Korianderblätter von den Stielen und hackt sie dann grob, dann die Krabben mit Koriander, Salz, Pfeffer, 1-2 Spritzern Tabasco und 1 El Zitronensaft marinieren.

    Die Tomaten waschen, die Zwiebel pellen und in sehr dünne Scheiben schneiden. Die Salatblätter waschen und abtropfen lassen. Die halbe Avocado noch einmal halbieren, entsteinen und schälen, dann in 4 gleich große Spalten schneiden und mit dem restlichen Zitronensaft beträufeln.

    Die Brötchen waagerecht halbieren, im Toaster goldbraun rösten, abkühlen lassen und beide Hälften mit wenig Butter bestreichen. Jeweils 1 Hälfte mit 1 Salatblatt, Avocadospalten, Tomatenscheiben, Krabben und Zwiebelringen belegen. Die 2. Hälfte darauflegen und leicht andrücken.

    Und schon kann es losgehen. Dazu passt übrigens ganz wunderbar ein Weißburgunder oder ein Sauvignon Blanc.

     

     

     

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