Werbung

Neues aus dem Netzwerk

    Blogger-Interview + Rezept „Scharfer Amaranthsalat im arabischem Stil“

    Blogger-Interview + Rezept „Scharfer Amaranthsalat im arabischem Stil“

    Dein Blog braucht mehr Leser? Nutze die reichweite von blogg.de und bewerbe Dich für eine Blogvorstellung unter katrin@blogg.de!

     

    Alena und Alex bloggen zusammen auf lart-culinaire. Im blogg.de-Küchenplausch sprechen sie über ihre Leidenschaft für Herd und Tastatur.

     

    blogg.de: „Welche sind Eure 3 Must-Haves in der Küche?“

     

    Alena: „Frisches Gemüse, Olivenöl und eine Pfanne! Damit kann man auf so einfache Weise leckere und gesunde Gerichte zaubern. Alternativ kann die Pfanne auch mit einer ofenfesten Form ersetzt werden, denn Backofengemüse finde ich (fast) genauso gut.
    Diese drei Sachen sind meistens meine Grundzutaten bzw. -utensilien, wenn ich mir schnell etwas Leckeres zaubern möchte. Natürlich kommt dann meist noch verschiedenes dazu (Tomatensauce/Gewürze/Nudeln/Reis/Couscous/frische Kräuter, usw.).“

     

    Alex: „Ich kann mir kaum noch vorstellen, wie es ist ohne meiner Küchenmaschine zu backen. Es ist definitiv nicht die beste und die teuerste aber damit bekommt man jeden Teig ohne Anstrengung hin: Sachen in die Rührschüssel geben, Gerät anmachen und warten. Schon ist der Teig für die Brownies, Cookies, Pizza, etc. fertig. Natürlich kommt man manchmal nicht drum herum auch mal mit den Händen zu kneten. Aber eine Küchenmaschine ist auf jeden Fall hilfreich. Vor allem weil man in der Zeit, in der die Maschine arbeitet, die weiteren Zutaten vorbereiten kann. Und da wir gerade beim Backen sind: Ich MUSS immer Mehl in der Küche haben! Und Zucker und Schokolade und andere Zutaten, die man fürs Backen braucht. Ohne die Back-Basics würde ich in der Küche verzweifeln, weil ich auch um 23 Uhr Lust auf einen leckeren Brownie-Kuchen bekomme. Wäre doch schade, wenn es an nur einer Zutat scheitert, oder?
    Daneben sind viele unterschiedliche Kräuter und Gewürze das A und O, denn ohne sie würde kein Gericht so lecker schmecken. Wenn ich mich nur auf eins beschränken müsste, wäre es definitiv frische Petersilie. Da können die anderen Kräuter und Gewürze leider nicht mithalten!“

     

    blogg.de: „Warum bloggt ihr zu zweit?“

     

    Alena & Alex: „Als wir noch zur Schule gegangen sind, haben wir tatsächlich öfter mal zusammen gekocht oder gebacken. Wir waren beide anfangs besonders begeistert von süßem Gebäck wie Cupcakes, die wir auch öfter mal zusammen gemacht und mit in die Schule gebracht haben.
    (Mittlerweile gibt es seltener Cupcakes, aus einem guten Grund: Sie sind einfach super unpraktisch, was den Transport angeht!).
    Außerdem hatten wir beide überhaupt keine Erfahrung, was das Bloggen angeht, als wir angefangen haben. Da war es super, nicht auf sich allein gestellt zu sein. Vielleicht macht es zusammen auch mehr Spaß: Man kann gemeinsam kreativ sein, Ideen austauschen, Projekte planen. Und besonders Phasen, in denen man wenig Zeit hat oder vielleicht einfach mal unmotiviert ist, lernt man es zu schätzen, dass man nicht allein ist. Die Arbeit für einen Blog ist nämlich wirklich nicht zu unterschätzen. ;-)“

     

    blogg.de: „Welche sind Eure jeweiligen kulinarischen Spezialitäten?“

     

    Alena: „Ich würde sagen: Kuchen/Brownie/Muffin-Rezepte – Ich stehe total auf sowas, vor allem wenn Schokolade im Spiel ist 😀 Ich bevorzuge allerdings „schlichtere“ Rezepte, also Kuchen, die vielleicht optisch nicht so ein Hingucker sind wie eine Sahne- oder Motivtorte, dafür aber umso besser schmecken. Außerdem: Gemüsegerichte – Wie oben schon erwähnt, liebe ich Gemüse in verschiedensten Variationen. Gesund, günstig, lecker, vielfältig – was will man mehr?
    Eine weitere „Spezialität“ was Blogposts angeht: Texte zu den Themen Umwelt/Tierschutz/Ernährung. Auch darauf bin ich oben schon eingegangen. Mir macht es wahnsinnig Spaß, über Themen zu berichten, die mir wichtig sind. An solchen Texten kann ich auch schon mal mehrere Stunden sitzen. :-P“

     

    Alex: „Während die meisten Frauen die letzten Pfunde für die Biniki-Figur loswerden wollen, lasse ich unsere Leser an meinem Projekt „Zunehmen“ teilhaben. Auch wenn es für manche unvorstellbar ist, gibt es Menschen, die essen können so viel sie wollen. Und dazu zähle auch ich. Deshalb schreibe ich über meine mehr oder weniger erfolgreichen Versuche mein Wunschgewicht zu erreichen, wobei ich darauf achte, gesund und ausgewogen zuzunehmen. Ich könnte jeden Tag auch zusätzlich ein paar Packungen Schokolade essen. Aber auf Karies und Diabetes habe ich dann doch keine Lust.
    Was das Kochen und Backen angeht, habe ich keinen speziellen Bereich. Ich probiere gerne neue Zutaten aus und experimentiere in der Küche, wobei ich immer darauf achte, dass das Rezept schnell, einfach und lecker ist.
    Ich bin ein Fan von Dokumentationen und Talk Shows! Das merkt man auch auf dem Blog, weil nur ich darüber berichte. Man kann so viel daraus anschaulich lernen, ohne stundenlang im Internet nach Informationen suchen zu müssen. Man lernt auch unglaublich viel dabei über die Ernährung, Nachhaltigkeit und über die Herstellung der Produkte. Aber auch die Talkshows beeinflussen stark meine Meinung und bringen mich dazu Dinge in einem neuem Blickwinkel zu sehen. Diese Erfahrung teile ich dann meinen Lesern mit.“
     

    blogg.de: Warum bloggt ihr (ihr könntet Euer leckeres Essen ja auch hinter verschlossener Küchentür genießen)?

     

    Alena & Alex: „Hmm…Warum bloggt man? Bloggen ist für uns erst mal ein Hobby, so wie andere Fußball spielen, Tanzen oder Zeichnen. Es macht Spaß, aber man muss auch viel investieren.
    Wir präsentieren unsere Gerichte, andere Blogger ihre Outfits oder ihre Inneneinrichtung. Warum?
    Wir möchten inspirieren, Menschen auf Ideen bringen, wie man aus günstigen und wenigen Zutaten etwas Leckeres zaubern kann. Das ist übrigens etwas, das uns von vielen anderen Koch- und Backblogs unterscheidet. Ich weiß nicht, wie es anderen geht, aber ich persönlich ärgere mich immer, wenn ich ein neues, vielversprechendes Rezept gefunden habe und dann die Zutatenliste sehe: 1 EL Kokosmehl, 2 TL Rosenblütenwasser, 4 1/2 EL Kichererbsenmehl, usw. Lauter exotische Zutaten, die man im teuren Reformhaus suchen muss, von denen man geringste Mengen benötigt und die dann oft nach einmaliger Anwendung im Schrank versauern. Dann benötigt man noch teure Küchenutensilien, wie den derzeit beliebten Thermomix. Außerdem braucht man natürlich viel Zeit und Geschicklichkeit, was das Kochen/Backen und das abschließende Anrichten/Dekorieren angeht.
    Aber welche junge Mensch, Schüler, Azubi, Student, der vielleicht gerade erst in die eigene Wohnung gezogen ist, hat schon eine voll ausgestattete Küche? Hat das Geld, sich im Bioladen mit den ganzen extravaganten Zutaten einzudecken? Und Zeit, Geschick und Erfahrung, sich an aufwendige Gerichte, ausgefallene Törtchen oder Motivtorten zu wagen?

    Richtig, das ist eher die Ausnahme. Wir möchten zeigen, dass man mit geringem Zeit- und Geldaufwand lecker und gesund frisch kochen kann. Dass es nicht immer die außergewöhnliche mehrschichtige Sahnetorte sein muss, dass sogar vegan Backen nicht aufwendig sein muss und das Ergebnis trotzdem super schmecken kann. Und natürlich, dass in der Küche auch immer viel schief gehen kann. Das ist ärgerlich, aber beim nächsten Mal klappt es dann! Daher verschweigen wir unsere Schwierigkeiten und kleineren Katastrophen auch nicht.

    Weitere Gründe für das Bloggen sind Tierschutz, Nachhaltigkeit sowie gesunde Ernährung. Diese Themen liegen uns sehr am Herzen. Wir möchten uns einbringen, in die Diskussionen, die im Netz dazu geführt werden. Wir möchten informieren, über Dinge, die uns wichtig sind, die uns wütend machen oder begeistern. Und wir möchten Anregungen geben: Wie kann ich gesunde Ernährung und Genuss vereinbaren (Ohne Dogmatismus, Verbotene-Lebensmittel-Listen, usw.!)? Muss ich vollständig vegan leben, um Tiere zu schützen und ein Zeichen gegen Massentierhaltung zu setzen oder gibt es vielleicht auch einen Mittelweg? Wie kann ich nachhaltiger leben, welche Kleinigkeiten sind es, die ich verändern kann?
    Dies sind in etwa die Themen, mit denen wir uns auf unserem Blog – möglichst undogmatisch, vorurteilsfrei und ohne zu missionieren – beschäftigen.“

     

    Rezept: Scharfer Amaranthsalat im arabischem Stil

     

    ZUTATEN

     

    250 g Amaranth
    6 Tomaten
    1 Zwiebel
    1 rote Chilischote
    2 Bund Petersilie,
    4 EL Sonnenblumenöl
    4 TL Sanddornsaft
    6 EL Zitronensaft
    etwas Pfeffer und Salz

     

    ZUBEREITUNG

     

    Amaranth in einem Sieb unter fließendem Wasser gründlich waschen (nehmt dazu zum Beispiel ein Mehlsieb) und in leicht siedendem Wasser ca. 20 Minuten ausquellen lassen.
    In der Zwischenzeit Tomaten und Chilischote waschen und fein würfeln. Zwiebeln schälen und ebenfalls würfeln. Petersilie waschen, trocken tupfen und sehr fein hacken.
    Anschließend das Wasser abgießen, Amaranth mit kaltem Wasser abschrecken und gut abtropfen lassen. Hierfür eignet sich auch ein Mehlsieb.
    Öl, Sanddornsaft und Zitronensaft verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Wenn ihr kein Sanddornsaft habt, lasst das einfach weg. Ohne schmeckt das auch lecker – aber eben ein bisschen anders.
    Amaranth mit Tomaten, Chilischote, Zwiebeln, Petersilie und dem Dressing vermischen, abschmecken und noch eine halbe Stunde ziehen lassen.
    Wer es gerne schärfer mag, kann noch zusätzlich mit Pul Biber würzen.
    Die Variation mit Kräutertofu oder Schafskäse hat mir auch gut gefallen.

    No Comments

    Kommentar verfassen