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    Wie Du mit Deinem Blog kein Geld verdienst – Teil 4 – Youtube & Co.

    Wie Du mit Deinem Blog kein Geld verdienst – Teil 4 – Youtube & Co.

    Wenn Du wissen möchtest wie du als Youtuber viel Geld verdienen kannst, dann empfehlen wir dir hier abzubiegen und bei der BRAVO, dem Fachmagazin für Onlinejobs, vorbeizuschauen.

    Vielleicht liest du aber auch erst einmal weiter, denn wir möchten im vierten Teil unserer Artikelserie zum Thema Blogs und Geld verdienen ein paar Tipps geben, wie das mit den Videos läuft und warum es nicht unbedingt die beste Methode ist sein Geld zu verdienen.

    Hast Du viel Zeit?

    Die Grundfrage rund um die Bloggerei und vor allem noch mehr, wenn du halbwegs professionell Videos erstellen möchtest. Du brauchst viel Zeit, denn die erfolgreichen Youtuber und Videoblogger erstellen ihre Videos nicht mal eben so, hier wird schon sehr viel Zeit und auch Geld, für gutes Equipment, investiert. Wenn es bei dir mit der Zeit knapp ist, übrigens eines der größten Probleme für viele Blogger, wie unsere Umfrage gezeigt hat, dann solltest du die Finger von Videos lassen.

    Wir möchten hier absichtlich keine Tipps im Stile einiger Bloggergurus geben, die dir jetzt empfehlen würden eines ihrer Bücher zu kaufen, oder an einem Webinar teilzunehmen, denn wenn du keine Zeit hast, weil du studiert, einen Job hast oder deine Kinder ihre/n Mutter/Vater brauchen, dann hat dies Priorität. Du wirst die erforderliche Zeit einfach nicht aufbringen können und dich am Ende über deinen Misserfolg ärgern. Wenn du einen Blog hast und regelmäßig Zeit findest etwas zu schreiben, dann konzentriere dich darauf und werde damit glücklich und erfolgreich.

    Wie verdiene ich mit Videos Geld auf meinem Blog?

    Es gibt eigentlich drei Möglichkeiten mit Videos auf deinem Blog, bzw. bei Videoplattformen Geld zu verdienen.

    Youtube

    Du hast einige gute Ideen und somit auch etwas spannendes zu erzählen, eine vernünftige Ausrüstung und Ahnung von Videoschnitt, dann kannst du einen eigenen Channel bei Youtube erstellen und dort deine Filme hochladen und teilen. Dann musst du deine Videos für die Monetarisung freigeben und Youtube schaltet dann vor deinem Video, je nach Länge des Videos auch im Video, Werbespots oder Textanzeigen. Youtube teilt diese Einnahmen mit dir.

    Ähnlich wie bei der Display-Werbung (Artikel vom 09.04.2015 aus der Serie zum Thema Geld verdienen und Blogs) ist es extrem wichtig viele Leserinnen und Leser zu haben, denn nur dann kann eine entsprechend hohe Anzahl von Abrufen der Videos erfolgen.

    Sind deine Videos inhaltlich der Knaller, oder du berichtest über besonders angesagte Events, dann binden auch andere Blogger/Webseiten deine Videos ein, was deine Reichweite und somit die Chance auf hohe Abrufe und, noch viel wichtiger viele Views der Spots, erhöht.

    Um mit deinen Videos einen ordentlichen Batzen an Geld zu verdienen (55% der Einnahmen aus den vorgeschalteten Videos bekommt der Youtuber) ist es notwendig ca. 2.000.000 Videoabrufe im Monat zu haben, dann sind ca. 5.000 bis 6.000 € im Monat möglich. Davon sind ca. 60% der Einnahmen aus dem Adsense-Programm von Google und der Rest aus Kooperationen und Sponsorships.

    2 Millionen Aufrufe

    Um 2 Millionen Videoaufrufe zu bekommen müssen deine Videos schon ziemlich gut sein und du benötigst auch noch viel Zeit um dich und deine Videos bekannt zu machen. Das klingt nach einem ordentlichen Fulltime-Job und nicht nach einem Hobby, oder?

    Zu beachten ist auch noch, dass viele Zuschauer deiner Videos evtl. die Spots überspringen und dir damit auch Einnahmen verlorengehen. In einer Zeit in der Ads immer noch für viele Nutzer ein „Pain in the ass“ sind (Warum AdBlocker das Internet schädigen , ist es ziemlich risikoreich sich auf das Thema Youtube-Videos als Standbein zu verlassen.

    Werbevideos auf der eigenen Blogseite

    Anbieter wie clipkit oder AOL bieten manchen Blogs die Möglichkeit Videos auf ihren Seiten zu schalten und, ähnlich wie bei youtube, an den vereinnahmten Werbegeldern zu partizipieren. Es ist dabei nicht notwendig eigene Inhalte zu produzieren, sondern es muss nur das Video eingebunden werden und es müssen genügend Abrufe und Aufrufe des Spots erreicht werden.

    Diese Form der Einbindung wird auch Content Syndication genannt, weil die Inhalte mehrfach von verschiedenen Nutzern verwendet werden. Hier liegt für Blogger und Webseiten ein gewisses Risiko. Die Videos werden oft mit bestimmten Teasertexten geliefert. Diese Texte werden oft von vielen Webseiten/Blogs ohne Veränderungen übernommen, daraus könnte „duplicated content“ entstehen, was von Google gerne abgestraft wird.

    Dazu kommt, dass diese Inhalte, wir nutzen sie teilweise auch, nicht exklusiv sind. Große Webseiten sind für viele Internetuser erste Anlaufstelle wenn es um News per Video geht, daher ist es für Blogs relativ schwierig, mit diesem Angebot hohe Reichweiten aufzubauen und entsprechende Umsätze zu erzielen.

    Wie immer: Sex sells

    Sobald sich ein Star oder Sternchen irgendwo etwas freizügiger zeigt (Heidi Klum hier oder Kate Upton dort) und dein Blog ist auf das Thema „Celebrities“ spezialisiert, dann hast du die Möglichkeit hier einen guten Stück vom Kuchen abzubekommen, wenn du gut bei Google gelistet bist.

    Zieh dich aus – Pornovideos

    Wir wollen ehrlich sein und nicht vergessen welcher Bereich im Internet die größte Erfolgsstory bisher geschrieben hat, und wohl auch noch länger schreiben wird: Die Pornobranche, oder auch gerne mal Adultentertainment-Branche genannt.

    Die sicherlich schlechteste Art und Weise sein Geld mit Videos im Netz zu verdienen, auch wenn diverse Anbieter im Netz einem etwas anderes suggerieren wollen. Das Camgirl-Business oder auch das Geschäft als sogenannte „Amateuerdarstellerin“ ist keines was dich reich machen wird.

    Netflix hat dazu vor einigen Wochen eine Dokumentation herausgebracht die ziemlich deutlich macht wer an diesem Geschäft verdient: Die Männer hinter der Kamera sind es die mit den Erwachsenenvideos im Internet viel Geld verdienen.

    Ausschnitte aus Hot Girls Wanted

    Die Huffingtonpost hat eine kommentierte Version des Trailers zu Hot Girls Wanted veröffentlicht, hier wird noch einmal deutlich welche Abzocke dieser Bereich des Videobusiness im Internet ist.

    Was soll ich denn jetzt mit meinen Videos machen

    Deine Blogvideos aus dem letzten Urlaub. Deine Schminktipps vom Haul in der Drogerie. Deine eigene Foodpornreportage aus dem Burgerladen. Alles umsonst?

    Nein, denn du hast es, hoffentlich in erster Linie für dich und aus Spaß gemacht. Veröffentliche deine Videos bei youtube, binde sie in deinen Blog ein und erzähle auf twitter und facebook davon. Erwarte aber nicht die großen Einnahmen, auch wenn dies in der aktuellen, und wenig kritischen, Youtubedokumentation über LeFloid (wir berichteten u.a. beim Thema Schleichwerbung über ihn), Joyce und Wohnprinz so dargestellt wird, als ob dies alles schon morgen möglich sei.

    Selbstverständlich bietet das Netz uns allen heute viel mehr Möglichkeiten, auch wir vom blogg.de Team profitieren davon, aber es sollte auch immer eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Geld verdienen mit Blogs geben. Es ist nämlich nicht alles so einfach wie es gerne dargestellt wird.

    Die Doku – Die YouTuber – Stars einer neuen Generation

    Wie Du mit Deinem Blog kein Geld verdienst – Die Artikelserie

    Im ersten Teil der Artikelserie haben wir uns ausführlich mit dem Thema Partnerprogramme beschäftigt, danach ging es um kostenlose Kooperationen und im dritten Teil haben wir uns den Bereich Displayadvertising angesehen.

    Alle Inhalte werden wir auch im eBook „Die Bloggerformel“ veröffentlichen. Wenn ihr euch für das Buch und weitere Tipps zum Thema Blogs und Geld verdienen interessiert, dann meldet euch beim Newsletter für die Bloggerformel an und erhaltet immer die aktuellsten News zum Buch.

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