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    Wie Du mit deinem Blog KEIN Geld verdienst – Newsletter versenden

    Wie Du mit deinem Blog KEIN Geld verdienst – Newsletter versenden

    Wenn Blogger Tipps bekommen um mehr Leserinnen und Leser zu generieren, dann gibt es einen Tipp der immer wieder erwähnt wird: Baue einen Newsletterpool auf.

    Einer der Hauptgründe für den Aufbau eines Newsletterpools sei die direkte Kommunikation mit dem Leser. Die Unabhängigkeit von Google und Facebook und immer wieder der DIREKTE DRAHT zum Leser.

    Es stimmt, mit einem Newsletter bist du ziemlich unabhängig von Facebook & Co. Du musst allerdings viel Arbeit in den Aufbau und die Pflege dieses Kommunikationswegs stecken. Ein Post bei Facebook ist schnell gemacht, ein Newsletter muss Hand und Fuß haben. Du darfst auf keinen Fall irgendwelche Belanglosigkeiten an die Empfänger deines Newsletter versenden, denn sie haben dir das Wertvollste in den Zeiten des Internet anvertraut: Ihre Mailadresse.

    Newsletter

    Einen Newletterpool aufbauen ist also wichtig für die Kommunikation mit den Leserinnen und Lesern deines Blogs. Tipps und Seminare dazu gibt es eine ganze Menge im Internet und gerade im Bereich des Blogging wird der Newsletter als Allheimittel gepriesen.

    Er ist für die Kommunikation mit deinen Fans wirklch eine gute Möglichkeit, aber reden wir einmal von relevanten Poolgrößen und Öffnungsraten, von Kosten und Einnahmen und davon ob es sich lohnt den Aufwand zu betreiben.

    Anzahl der Empfänger und Öffnungsraten

    Zäumen wir das Thema einmal von hinten auf und sprechen über Öffnungsraten und Klickraten in Newsletter. Das hilft uns bei der Bewertung ob ein Newsletter für unseren Blog als Kommunikationsmittel und Einnahmequelle Sinn macht.

    In Europa werden Newsletter mit hoher Zuverlässigkeit zugestellt, wenn wir eine aktuelle Mailadresse eines Kontakts haben. 96,9% aller versendeten Mails sollten dann auch zugestellt werden können. Die Öffnungsrate liegt bei „werblichen“ Mails (nichts anderes sind unsere Mails) bei 20%. Die Inhalte dieser Mails werden dann von ca. 7% geklickt (was im Vergleich zu Displaywerbemitteln sehr viel ist).

    Wenn also im Schnitt 20% der Mails geöffnet werden und 7% der Öffnenden klicken etwas an, dann sollten wir um einen Klick zu bekommen mindestens 100 eingetragene Mailempfänger haben. Dann bekommen wir einen Klick aus diesem Newsletter auf unseren Blog. Wir können nun davon ausgehen, dass unsere Leser vielleicht etwas mehr klicken, aber es ist ein Irrglaube, dass wir mit 100 Empfängern gigantisch viele Besucher auf einen Artikel unseres Blogs locken können.

    Wir müssen also sehr viel Arbeit, Zeit und evtl. Geld investieren um einen großen Newsletterpool zu bekommen und ihn stabil zu halten. Beim BloggerBlogger, der kein Bullshit, sondern nur Wachstum verspricht, ist nachzulesen wie mühsam das alles ist.

    Die rechtliche Seite und die Kosten

    Bevor Du einen Newsletter versenden kannst, musst du dafür die Zustimmung des Empfängers haben. Möchtest du ihm auch noch Werbung in einem Newsletter anbieten, oder etwas verkaufen, dann benötigst du auch hierfür seine Zustimmung. Über ein einfaches Mailprogramm ist das nicht mehr abbildbar. Du musst also ein Newsletterprogramm oder Plugin für dein Blog benutzen, damit sich die Nutzer eintragen können, zustimmen und auch wieder deinen Newsletter abbestellen können. Diese Plugins kosten zwischen 7 €/Monat und bis zu 250 €/Monat und mehr (abhängig von der Anzahl der Empfänger). Mailpoet bietet bis 2.000 Empfängern eine kostenlose Version an.

    2.000 Empfänger bedeutet bei den oben genannten Kennzahlen, dass ca. 28 Empfänger auf deinen Blog kommen und einen Artikel lesen. Bei mehr als 2.000 Empfängern musst du bereits 75 € im Jahr bezahlen. Im extremsten Fall bedeutet dies für dich 75€ im Jahr damit pro Versendung statt 28 Artikelklicks 29 Leser auf deinen Blog gehen.

    Clan, University oder einfach doch nur Blogger

    Laut der vielen Newslettergurus ist es ziemlich einfach eine Newsletterreichweite aufzubauen (nach dem du ihre Gebühren bezahlt hast) und dann kannst du mit dem Newsletter Leser auf deinen Blog ziehen und Geld verdienen oder direkt mit Werbung im Newsletter Geld verdienen.

    Wie bei allen Teilen dieser Artikelserie zum Thema Blogs und Geld verdienen ist es eine Frage der Reichweite und der Zeit die du für die Pflege des Blogs, der Artikel und deines Newsletters aufbringen kannst.

    Bist du die 75 € für die Mailpoet-Premiumversion verdient hast musst du einige deiner Nutzer zum Kauf eines Produkts bekommen (siehe dazu unser Thema Affiliate und Blogs) oder eine so große Reichweite haben, dass dein Newsletter für Werbung gebucht wird. Dazu musst du dann aber mehr als die Mailadresse der Empfänger besitzen. Daten zu Beruf, Alter, Einkommen, Geschlecht & Interessen machen einen Newsletter erst zu einem vermarktbaren Newsletter.

    Du kannst Mitglied in einem Clan werden und hoffen die Tipps dar smarten Clanmitglieder wirken, ansonsten hast du 400 € versenkt. Du kannst auch Mitglied einer University werden und Studiengebühren entrichten und am Ende hoffen mit dem Studium auch etwas Geld zu verdienen. Am Ende kannst du dir aber auch überlegen, ob dein Blog jemals so groß sein wird, dass du damit Geld verdienst. Geld verdienen geht nie ohne Investition, wer dir etwas anderes erzählt hat nur seine eigenen Interessen im Sinn.

    Blogger bleib bei deinen Leisten und schreibe ins Netz, dann bekommst du Leser über deinen Content, auch bei Google, Facebook und einige Newsletterempfänger werden auch dazu kommen.
    Investiere dein Geld in ein nettes Abendessen mit deinem Blogfotografen, deinem Freund, deiner Freundin statt es in eine Idee zu investieren die dich nur dann weiterbringt, wenn du bereit bist in dein Blogbusiness sehr viel Zeit zu investieren.

    Wie kann ich mit meinem Blog Geld verdienen?

    Es gibt eine Menge Möglichkeiten auch als „kleiner“ Blog Geld im Netz zu verdienen. Dabei geht es weniger um Deinen Blog, sondern mehr um eine Gemeinschaft von Bloggern die sich zusammenschließt. Dafür muss niemand etwas bezahlen, kein Seminar besuchen und keinem Clan beitreten. Mit dem Buch „Die Bloggerformel“ und einer neuen Artikelserie „Wie ich mit meinem Blog Geld verdienen kann“ werden wir ab August darüber erzählen. Ganz kostenlos!

    Bisher sind in dieser Artikelserie folgende Beiträge erschienen:

    Wie Du mit Deinem Blog kein Geld verdienst – Teil 1: Partnerprogramme

    Wie Du mit Deinem Blog KEIN Geld verdienst – Teil 2: Kostenlose Testkooperationen mit Unternehmen

    Wie Du mit Deinem Blog KEIN Geld verdienst – Teil 3: Display-Advertising aka Bannerwerbung

    Wie Du mit Deinem Blog kein Geld verdienst – Teil 4 – Youtube & Co.

    Quellennachweis: Statista (Klickraten und Öffnungsraten), Epsilon-Data (Klickraten)

    3 Comments
    • Vladimir

      11. Juli 2015 at 13:30 Antworten

      Servus Patrick,

      erstmal vielen Dank für die Erwähnung. Das weiß ich zu schätzen! Ich muss dir in vielen Punkten Recht geben. Einen florierenden Blog und eine gute E-Mail Liste aufzubauen braucht wirklich Zeit. Und wie ich es auch immer sage ein anständiges Blog Business aufzubauen erfordert unglaublich viel harter Arbeit. Es gibt keine magischen Formeln und keine Tricks wie man über Nacht reich wird.

      Alles hat seinen Preis und seinen Blog richtig gut aufzubauen erfordert sowohl sehr viel Zeit als auch sehr viel Arbeit!

      Eine Öffnungsrate von 20% ist aber recht gering! Darf ich Fragen wie viele Abonnenten du hast? Schon mit A/B Testing versucht? Oft reicht schon die Optimierung der Betreffzeile um weitaus bessere Ergebnisse zu erzielen. Auch kommt es auf das alter der E-Mail Liste an. Wenn du eine E-Mail Liste schon seit 3-4 Jahren führst, kann es gut sein, dass du einige „Tote Adressen“ hast. Das kann man mit einigen E-Mail Anbietern überprüfen.

      Mit Klick-Tipp zum Beispiel kann ich nachschauen, wer seit X Monaten keine Mail mehr von mir geöffnet hat. Diese Leute sind wertlos für eine E-Mail Liste. Letzen Endes brauchst du aktive Abonnenten.

      Die Kosten für einen Newsletter Anbieter variieren teilweise sehr stark. Von Mailchimp bis Klick Tipp gibt es da ganz unterschiedliche Pakete. Da sollte jeder seinen eigenen Favoriten finden, die Adressen zu einem anderen Anbieter mitnehmen kann man immer noch.

      „Laut der vielen Newslettergurus ist es ziemlich einfach eine Newsletterreichweite aufzubauen (nach dem du ihre Gebühren bezahlt hast) und dann kannst du mit dem Newsletter Leser auf deinen Blog ziehen und Geld verdienen oder direkt mit Werbung im Newsletter Geld verdienen.“
      Naja, so ganz kann ich dem nicht zustimmen. Die Newsletter Challenge von Sebastian Canaves zum Beispiel ist kostenlos und bietet ein paar Stunden Inhalt rund um den Aufbau deiner Newsletter Liste mit unglaublich guten Tipps und Anleitungen. Ganz ohne Bullshit und falscher Versprechen 😉

      Ansonsten eine super Artikel Serie! 🙂

      Viele Grüße
      Vladimir

    • CEB (Chief Executive Blogger)

      12. Juli 2015 at 09:40 Antworten

      Hi Vladimir,

      ich bin nicht von unserem Newsletterpool ausgegangen. Wir haben durch unsere kostenlosen WordPress-Blogangebote über 10.000 Empfänger.

      Die Zahlen sind Durchschnittswerte und decken sich mit meiner mehr als zwanzigjährigen Erfahrungen aus dem Mediabusiness.

      Kleine Newsletterpools haben die Angewohnheit die Daten zu verzerren, daher ist alles unter 1.000 Empfängern auch nicht unbedingt repräsentativ.

      Uns geht es in der Serie darum die Leute ein bisschen „wachzurütteln“ und aufzuzeigen, dass es nicht alles so easy ist.

      So long & bis die Tage

      Patrick

    • Firma-Eintragen-Regional.de

      29. Mai 2016 at 16:57 Antworten

      Wir sind von Newslettern nicht so sehr überzeugt. Nach unserer Erfahrung wird vieles pauschal als Werbung vom User weggelöscht oder vom Spam-Filter bereits ausselektiert, bevor der User den Newsletter zu Gesicht bekommt. Abe jeder sollte es selbst versuchen. Diese Lösung ist für E-Mail Marketing auf jeden Fall nicht uninteressant.

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