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    Pauli Belle macht’s vor: Der Start als Beauty-Youtuberin

    Pauli Belle macht’s vor: Der Start als Beauty-Youtuberin

    „Willkommen zurück auf meinem Kanal“, Pauli Belle lächelt freundlich in die Kamera. Dann stellt sie im „Fashion Haul“ ihre zuletzt ergatterten Kleidungsstücke vor. Im April hat die Schöne Blonde ihren ersten Clip auf Youtube hochgeladen. Heute erreicht sie im Bereich Lifestyle und Beauty bereits mehr als 400 Abonnenten.

    Im echten Leben selbstständig

    Wenn die Kamera aus ist, geht Pauline – so ihr richtiger Vorname; den Nachnamen behält sie lieber für sich – ihrem Job nach. Nach dem Abitur studierte sie Germanistik und Anglistik an der TU Darmstadt. In einem einjährigen Volontariat schnupperte sie Verlagsluft. Seit Juli 2015 ist Pauline als Texterin, Übersetzerin und Social Media Managerin selbstständig.

    „Es ist nicht einfach, ein Alleinstellungsmerkmal zu kreieren“

    Pauline nach dem Gespräch mit Katrin

    Pauline nach dem Gespräch mit Katrin – Foto: rin

    Von ihrem Youtube-Kanal leben wie ihre Vorbilder Lauren Curtis oder Britin Pixiwoo kann „Pauli Belle“ noch lange nicht. „Das wäre mein absoluter Traum“, gesteht sie, schätzt ihre Chancen aber realistisch ein: „Eigentlich ist der Markt übersättigt. Es ist nicht einfach, sich zu behaupten und ein Alleinstellungsmerkmal zu kreieren.“ Was das angeht, befinde sie sich mit Pauli Belle noch in der Ausprobier-Phase. „Wie damals während meiner Schulzeit, als ich meinen Stil noch nicht gefunden hatte, und mal in lässigen Baggy Pants, mal in knallengen Hosen und auffälligen Ohrringen zum Unterricht kam“, erinnert sie sich. Momentan versucht sich Pauline an unterschiedlichen Video-Themen. Beim Blick auf ihre Playlist fallen Rezeptideen, Kosmetik- und Fashion-Hauls und Schminktipps ins Auge und beim „Vloggen“ gewährt Pauline Einblick in ihr Privatleben.

    Beim Drehen lieber unbeobachtet

    Obwohl Pauline noch ganz frisch auf Youtube ist, zeugen ihre Videos von einer Qualität, die die Anfängerin dahinter nicht vermuten lässt. Zu ihrer Ausrüstung gehören eine Spiegelreflexkamera, die nicht nur fotografiert, sondern auch filmen kann, eine Studioleuchte, ein Schnittprogramm und Unmengen an Kosmetik. Eine gewisse Portion Kreativität und Moderationstalent sorgen dafür, dass die Zuschauerzahlen steigen, nicht sinken. „Anfangs ist mir das Sprechen vor der Kamera gar nicht so leicht gefallen“, räumt Pauline ein, „mittlerweile fühlt es sich aber immer selbstverständlicher an.“ Trotzdem ist Pauline beim Drehen lieber allein. „Mir fällt es schwer, natürlich zu klingen, wenn jemand beim Filmen dabei ist, deshalb schicke ich meinen Freund auch jedes Mal aus der Wohnung, wenn ich drehen will und beim Vloggen schaue ich, dass weit und breit niemand zuhört.“ Dass ihr online quasi sowieso jeder zuhört, stört sie dagegen nicht: „Klar, war es zu Beginn eine komische Vorstellung, dass mir theoretisch alle Tanten und Onkels oder meine Nachbarin beim Schminken zusehen. Mittlerweile habe ich mich aber an den Gedanken gewöhnt.“ An den Moment, als sie mit einem Klick ihr erstes Video auf Pauli Belle öffentlich gemacht hatte, erinnert sich Pauline noch genau: „Ich wusste nicht, wie es ankommt. Meine ersten Zuschauer waren Freunde, Familienmitglieder und Kollegen. Dann kamen immer mehr Viewer dazu, die ich nicht kenne. Bis heute führe ich für jeden neuen Abonnenten einen kleinen Freudentanz auf.“

    Pauli Belle - Foto: zur Verfügung gestellt von Pauli Belle

    Pauli Belle – Foto: zur Verfügung gestellt von Pauli Belle

    Kein einfacher Schritt: Paulines erstes Video

    Die Idee, einen Youtube-Kanal zu eröffnen, spukte Pauline schon Monate vorher im Kopf herum. „Meine beste Freundin hat vor Jahren als ‚Leileistyle‘ mit Youtube angefangen. Insgeheim dachte ich, dass mir das auch Spaß machen würde und ich das Zeug dazu habe. Leider verging viel zu viel Zeit, bis ich endlich den Mut fasste, es ihr gleich zu tun. Länger als ein Jahr habe ich mir täglich vorgestellt, wie es wäre, dabei ein Tutorial zu drehen.“ Als sie sich endlich dazu durchgerungen hatte, ein Schminkvideo aufzunehmen, hatte sie einen halben Lidstrich gezogen und der Kameraakku gab den Geist auf. Heute ist Pauline routinierter. Die Arbeitsschritte kennt sie genau: „Von der Idee bis zum online verfügbaren Clip vergehen etwa 14 Stunden. Das Filmen allein dauert etwa zwei Stunden, daran schließen sich circa vier Stunden Bearbeitung an. Dann muss das Video, je nach Länge etwa eine Stunde exportieren und um die vier Stunden hochladen.“

    Produktplatzierungen? Nur unter bestimmten Bedingungen

    Dass Firmen Youtube-Videos für Produktplatzierungen nutzen, ist Pauline nicht neu. Eine Anfrage dieser Art flatterte ihr noch nicht in den Posteingang. Trotzdem hat sie eine Meinung zum Thema: „Ich finde es okay, wenn der Videoblogger hinter dem Produkt steht, die Kooperation mit dem Unternehmen einen deutlichen Mehrwert hat, zum Beispiel Rabatt-Coupons für die Zuschauer, oder über die Kampagne eine Botschaft vermittelt wird, die die Unterstützung wert ist.“

    Videos sollen gute Laune machen

    Bislang ist Paulines erstes Anliegen, beim Ausleben ihrer Interessen den Menschen vor dem Bildschirm gute Laune zu schenken. „Ich bin so ein positiver Mensch und ich möchte gerne etwas von meiner positiven Energie abgeben. Ich freue mich selbst am meisten über Videos, die mich zum Lächeln bringen“, sagt sie. Wenn dabei genug Geld zum leben rumkommt, wäre das „echt cool“. Wenn nicht, „ist das auch nicht schlimm. Ich bin kein Karriere-Mensch, ich will einfach nur glücklich sein.“

    Hier gehts zum Kanal „Pauli Belle

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