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    Reisepannen Teil 3: Mit meinem iPhone in Marokko

    Reisepannen Teil 3: Mit meinem iPhone in Marokko

    Das iPhone hatte gerade das Licht der Welt erblickt und mit einem neuen Mobilfunkvertrag in den Händen durfte ich auch eines der kleinen Wundergeräte mit nach Hause nehmen. Jeder Appleuser kennt das Procedere, welches nun folgte und danach konnte ich Musik hören, navigieren, Karten spielen, im Internet surfen und natürlich telefonieren.

    Von nun an hatte ich immer zwei Mobiltelefone, oder besser gesagt ein Mobiltelefon und ein Smartphone bei mir. Eine kleine logistische Meisterleistung, aber es gelang mir in den Anfangstagen des Trends zum Zweithandy ganz gut. Ich bin damals ja auch nicht der einzige Mensch auf diesem Planeten gewesen der sich von der iPhonemania hatte anstecken lassen.

    Die Auswahl gestaltete sich damals deutlich geringer als dies heute, z.B. in der Apple-Welt bei eBay der Fall ist.

    Nicht jede Antenne bringt einen weiter.

    Nicht jede Antenne bringt einen weiter.

    Kurz nach dem Erwerb meines ersten Appleprodukts stand eine Reise nach Marokko auf dem Programm. Selbstverständlich nahm ich mein kleines Telefonschätzchen mit und es loggte sich ohne Probleme in das Netz auf dem afrikanischen Kontinent ein, damit hatte ich schon eine Menge Erfahrung, denn bereits bei meiner Safari in Kenia hatte mich mein altes Mobiltelefon treu begleitet.

    Mein neues Smartphone meldete sich mit tweets und facebook-News, ich versendete eifrig Bilder via e-mail und ich fühlte mich einfach super mit diesem kleinen Wunderkasten. Dieser Urlaub wird mir immer in Erinnerung bleiben, denn so wunderschön sich die Kommunikation mit den Daheimgeblieben auch gestaltete, so schön gestaltete sich auch meine nächste Telefonrechnung für meinen Provider.

    Ich hatte vollkommen ausgeblendet, dass ich nicht mehr in Europa bin und mein neues iPhone deutlich mehr Daten verschlingt, als dies mein altes richtiges Telefon je getan hat.

    Klar ärgerte ich mich sehr über meine eigene Dummheit, aber in diesem Urlaub hatte ich die Grenzen ausgelotet die mich zu einem iPhone, und damit Apfelfan, machten. Der richtige Umgang mit den Möglichkeiten des Smartphones macht es erst zu einem wirklich guten Wegbegleiter. Du kannst deine Musik hören, dir ein Buch vorlesen lassen und natürlich auch mal einen Post bei Facebook absetzen, allerdings in Maßen.

    Dieser persönliche Applemoment ist definitiv eine echte Reisepanne, eine vor der es sich zu schützen gilt. Jedes iPhone konnte auch damals schon Roaming und Daten ausschalten, aber ich hatte es einfach vergessen, so wie unsere beiden anderen Reisepannen über die wir berichtet haben (Panne 1 und 2), hat auch diese keinen wirklichen Schaden angerichtet. Nur in Erinnerung wird sie mir immer bleiben.

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