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    Der Blogger und die Escortgirls – ein Single reist ungern allein

    Der Blogger und die Escortgirls – ein Single reist ungern allein

    Immer öfter höre und lese ich in den letzten Jahren von Datingapps die nicht nur romantische Ziele verfolgen, sondern bei denen es darum geht die finanziellen Interessen von Frauen und die Bedürfnisse von Männern nach Erotik und Zweisamkeit zu erfüllen.

    Vor diesem Hintergrund habe ich in diesem Sommer Kontakt zu zwei Escortagenturen aufgenommen und ich wollte wissen, ob es eigentlich auch Männer gibt, die Frauen auch für einen längeren Zeitraum als Begleitung buchen. Der Sommerurlaub in Begleitung einer Frau die dafür Geld bekommt, machen Männer das wirklich?

    Wenn es um Escort geht, dann wird in den Medien oft der Eindruck erweckt es gehe darum mit einem gut aussehenden und extrem erfolgreichen Mann ein paar nette Stunden zu verbringen. In dieser Zeit würde angenehm durch Museen geschlendert und im Anschluss noch ein wenig Champagner geschlürft. Dies ist nicht immer so, aus diesem Grund habe ich in diesen Artikel unverfälschte Zitate der beiden Escortdamen und des Klienten eingebaut.

    Zuerst reagierten die meisten Agenturen oder Independentgirls (Frauen die ohne die Vermittlung einer Agentur arbeiten) zurückhaltend, dann aber konnte ich in persönlichen Treffen die Damen davon überzeugen, ein ernsthaftes Interesse an dem Thema zu haben.

    Die Escorts

    Anna ist 27 Jahre alt, sie arbeitet für eine Agentur und gibt auf der Webseite als Beruf Studentin an. Dies stimmte mal, in der Zwischenzeit arbeitet sie im Marketingbereich. Studentin als Berufsangabe bedeutet für sie mehr Anfragen. In der Regel hat sie im Monat drei bis vier Dates. Damit verdient sie ca. 2.800 € im Monat. Ihre längste Buchung durch einen Kunden betrug 24 Stunden. Den Job macht sie nun schon 3 Jahre und hat meistens Spaß dabei. Ihr geht es dabei um den Sex und die erotischen Erfahrungen. Privat wie nebenberuflich hat sie eine starke Neigung zur Dominanz, wie sie mir im Gespräch verriet. Unangenehme Erfahrungen hat sie auch schon gemacht. Männer die nicht gepflegt sind, Dinge von ihr verlangten die nicht vereinbart wurden oder Sex ohne Schutz. Für sie und ihre Agentur immer ein Grund ein Date abzubrechen und den Kunden auf die „schwarze Liste“ zu setzen.

    Für diesen Sommer hatte sie ihre Agentur gebeten, wenn möglich, eine längere Buchung zu ermöglichen. Eine Trennung von ihrem festen Freund und die Sehnsucht nach einem außergewöhnlichen Date hatten diesen Wunsch in ihr geweckt.

    Rebecca ist Independent und bereits über sieben Jahre im Paysexbereich aktiv. Zuerst als Agenturescort, dann mit einer eigenen Webseite und eigenen Regeln und Tarifen. Im Hauptberuf hat sie ein Fotostudio. Ihr selbst gesetztes Maxium an Dates im Monat liegt bei sechs Verabredungen. Über Geld wollte sie nicht sprechen, aber das Fotostudio wird wohl hauptsächlich von ihrem Partner gemanagt und Rebecca kümmert sich mehr um die individuellen Wünsche ihrer Kunden. Langzeitbuchungen sind für sie eine Art Spezialität, da sie auch gerne dem Formel Eins Zirkus hinterherreist und dort ihre festen Kunden hat. Männer die eine Escortdame schlecht behandeln gibt es immer wieder. Geld verändert die Sichtweise der meisten Männer extrem. Wenn Mutti daheim nicht spurt, dann ist das eben so, wenn das Escort nicht will, dann entsteht auch durchaus Dienstleistungsdruck. Wirklich gefährliche Situation hat sie noch nicht erlebt, aber auch sie hat bereits Männer im Regen stehen lassen, wenn es nicht passte.

    Der Blogger

    Der Mann der ein Escort für einen Zeitraum von mehr als vier Tagen bucht, als Blogger aktiv ist und auch noch bereit ist mit mir zu sprechen, hätte wohl gebacken werden müssen, wenn Rebecca nicht tatkräftig geholfen hätte.

    Max ist 48 Jahre alt und ist von Beruf Manager eines Hidden Champion Unternehmens. Hat Geld für extravagante Reisen, keine familiären Verpflichtungen und liebt es seine Zeit mit gut aussehenden und charmanten Frauen zu verbringen. In diesem Sommer wollte er für fünf Tage auf Mallorca eine Fotosafari machen. In einschlägigen Netzwerken und Foren suchte er nach einer Begleitung die in sein Beuteschema „blond, intelligent, mehrsprachig, zwischen 25 und 40 Jahre alt und Lust auf einen anstrengenden Begleiter“ passten.

    Max bloggt außerdem über seine Reisen und ist auch ein aktiver User von Videoplattformen wie youtube und vimeo, ein kleiner Glücksfall eben.

    Auswahlverfahren

    Auf die Anfrage von Max hatten sich einige Damen gemeldet, darunter auch Rebecca und die Agentur von Anna. Im Vorfeld des Auswahlverfahrens gab es für Max am Ende die Entscheidung zwischen Anna und Rebecca. Anna hatte es auf die Auswahlliste geschafft, weil sie Max mit einer beeindruckenden Mail auf sich neugierig machen konnte und Rebecca wegen ihrer Erfahrungen in Sachen Fotografie.

    Am Ende, und so konnte unsere Geschichte die Sichtweise zweier Damen schildern, entschied sich Max für einen Ausflug als Dreierpack. Eine Entscheidung die beide Damen erst nach einer kurzen Bedenkzeit akzeptieren wollten und konnten, denn zu der langfristigen Buchung kam nun noch eine weitere Person hinzu, auf die es sich einzustellen galt. Zudem ist es einer Escortdame klar, dass wenn eine zweite Frau an Bord ist, auch die sexuellen Wünsche des Herren nicht auf traute Zweisamkeit ausgerichtet sind.

    Anna & Rebecca erfuhren via Max voneinander und vereinbarten im Vorfeld der endgültigen Zusage ein Treffen um sich einmal kennenzulernen. Bei einer mehrtägigen Reise sicherlich eine gute Entscheidung.

    Die Reise mit den Escortgirls

    Mitte August ging es für Rebecca, Anna und Max nach Mallorca.

    In einer der etwas besseren Insellagen hatte Max eine Finca angemietet. Da er häufiger auf der Insel ist, wusste er welche Vorteile dieses Anwesen im Hinblick auf seine Einsichtbarkeit hatte, aber auf der anderen Seite welche Aussicht es auf das Meer bot.

    Die Anreise verlief ohne Komplikationen, auch wenn unsere drei Protagonisten alle von unterschiedlichen Flughäfen eintrafen. Max hatte aber alles perfekt organisiert und so gab es an einem Sonntagvormittag ein großes Hallo und viele erste Bussis als sich die Lustreisenden trafen.

    Direkt vom Flughafen ging es über die Insel zur Finca.

    In den nächsten vier Tagen gab es ein klares Ziel für Max. Er wollte seine Fotosafari durchziehen und sich dabei von Anna und Rebecca begleiten lassen. Sein größter Wunsch die beiden auch als Aktmodelle nutzen zu können, hatten die beiden im Vorfeld abgelehnt. Max hatte dies akzeptiert, da er ihren Wunsch nach Privatsphäre in diesem Bereich gut nachvollziehen konnte.

    Ein Mann in der Begleitung von zwei attraktiven Frauen, die dazu angehalten sind sich etwas sexy zu kleiden, fällt selbst auf einer Insel wie Mallorca auf. Für Max ist es einer der größten Vorzüge, wenn er über das Arrangement der bezahlten Begleitung auch Einfluss auf die, gewagte, Kleidung der Damen hat.

    Am Ende verläuft eine solche Reise aber nicht anders als eine Urlaubsreise mit Freunden. Nicht sofort sind sich alle über den nächsten Strand einig, oder in welches Restaurant es geht. Der einzige Unterschied ist, dass Max eine gesicherte Sexversorgung hatte. Keine Selbstverständlichkeit im Rahmen eines Urlaubs mit Frau oder Freundin, wie Max meinte.

    Der Stausee Gorg Blau auf Mallorca Bild: blogg.de

    Der Stausee Gorg Blau auf Mallorca Bild: blogg.de

    Max hatte für die vier Tage ein volles Programm ausgearbeitet und mit den „Mädels“ vorher grob abgestimmt, damit Diskussionen nicht die gute Stimmung ruinieren. Neben etlichen sehr schönen Stränden und klassischen Fotomotiven auf Mallorca ging es auch zum Stausee Gorg Blau und in die Berge der Serra de Tramuntana. Verlockende Orte auf einer Sonneninsel wie Mallorca, die auch bei Anna & Rebecca die Lust und die Laune auf erotische Momente mit Max deutlich steigerten. Dazu kam eine tolle Auswahl an kleinen Restaurants und Weinlokalen, bzw. tollen Grillabenden auf der Finca. Bei denen Max persönlich für glutheiße Momente und abkühlenden Champagnerspaß sorgte.

    Diskretion ist bei einem solchen Trip natürlich sehr wichtig. Während eines normalen Dates erfahren Kunde und Escort selten die echten Namen voneinander. Bei einem viertägigen Trip nach Mallorca und der Buchung von Reiseunterlagen, ist es für beide Seiten sich vertrauen zu können. Dieses Vertrauen schlägt sich dann natürlich auf die gesamte Stimmung des Urlaubs wieder. Anna, Rebecca und Max hatten sich frühzeitig am ersten Tag auf diese vertrauensvolle Offenheit geeinigt und somit diese besondere Reise noch einmal etwas „besonderer“ werden lassen.

    Wie diese Reise verlaufen ist, haben Anna, Rebecca und Max uns im September bei einem Treffen in München erzählt.

    Die Reise aus Annas Sicht

    Aus Annas Fotoalbum. Bild: privat

    Aus Annas Fotoalbum. Bild: privat

    Als ich mit dem Thema Escort begonnen habem da hatte dies auch mit meinen Wünschen an Klamotten und Reisen zu tun, mit einem Job als Kellnerin kannst du dir keine eigene Wohnung, tolle Sachen und eine Urlaubsreise während des Studiums finanzieren. Ich hatte damals ein paar Berichte über Escorts gelesen und das lang für mich alles ganz ok. Die ersten Erfahrungen die ich dann gemacht habe sind natürlich realistischer gewesen. Meine Beziehung ist dabei auch gescheitert. Kein Mann/Freund hält es wohl lange aus, wenn seine Partnerin regelmäßig mit anderen Männern schläft und dafür bezahlt wird. Irgendwann sagte mir Tobi er habe keine Lust mehr mit einer Nutte unter einem Dach zu wohnen. Unsere Beziehung endete mit vielen verletzenden Worten. Am Ende habe ich mich aber sehr bewusst für das Escortthema entscheiden, einfach weil es mich in kurzer Zeit sehr viel weiter gebracht hat. Menschlich und auch in vielen geschäftlichen Dingen habe ich eine enorme Lernkurve absolvieren können. Das bieten dir nur wenige Jobs.

    Die Reise mit Max und Rebecca ist ein totales Experiment gewesen. Ich hatte noch nie Sex mit einer Frau und bin ansonsten gerne distanziert dominant in einer Beziehung. Nicht wie eine Domina, die keinen Sex mit Kunden hat, aber ich halte die Herren gerne auf Abstand und lasse sie mit ihrer eigenen Phantasie ihre Höhepunkte erleben und greife, gerne nur, unterstützend ein. Mit Max würde dies wohl nicht klappen, darüber bin ich mir sehr schnell klar gewesen. Auf der anderen Seite reizte mich das Geld und die Möglichkeit einer kleinen Urlaubsreise. Mit Rebecca verstand ich mich auf Anhieb sehr gut und ich wusste wir würden das Thema „Lesbensex“ hinbekommen.

    Die Insel ist ein Traum, wenn sie dir so angereicht wird wie es Max getan hat. Wir konnten ein paar fantastische Tage in einer Finca verbringen die von außen nicht einsehbar ist, aber dir beim Frühstück einen Blick aufs Meer serviert. Wir haben tolle Menschen getroffen, an unglaublichen Stränden Fotos gemacht und unglaublich viel geredet.

    Zaranda Symbolfoto

    Zaranda Symbolfoto

    Mein Highlight ist das Abendessen im Zaranda gewesen. Max und Rebecca hatten mit dem Besitzer eine Vereinbarung getroffen und konnten in der Küche während des normalen Betriebs fotografieren. Unglaubliche Bilder sind dabei entstanden und danach hatten wir ein traumhaftes Sternedinner. Noch nie hat mich ein Mann so verwöhnt und auf Händen getragen. Er hat mich für die Tage fürstlich belohnt, aber ich glaube viel mehr von diesen Tagen auf Mallorca profitiert zu haben, als er.

    Wir haben einen Tag nur in den Bergen und an der Nordküste verbracht. So richtig mit Wanderschuhen und total unsexy angezogen, aber dann hatten wir geniale erotische Momente, sogar nur Max und ich.

    Mit dieser Buchung habe ich definitiv ein Traumlos gezogen, es wird, so glaube ich in absehbarer Zeit, keinen Kundentermin mehr geben der so aufregend und anregend ist wie die Tage mit Max.

    Max, der Bucher

    Viele meiner Freunde und Kunden würden mich für meinen Lebensstil verurteilen, wenn sie ihn kennen würden. Ich habe mich nach zwei gescheiterten Langzeitbeziehungen dafür entschieden Frauen dafür zu bezahlen, wenn ich Zeit mit ihnen verbringen will. Es ist einfacher, unkomplizierter und ich bekomme was ich möchte. Für manche klingt es evtl. nach Machogehabe und einem Mann der sich nicht mit der Rolle der Frau abfinden kann. Mag sein, ich sehe es nicht so. Ich habe keine Lust als Mann stundenlang darum betteln zu müssen, wenn ich mal Spaß haben will. Klar, dies ist auch eine überzogene Formulierung, ich empfinde es so. Mein Unternehmen gibt mir die Möglichkeit mein Leben so zu gestalten, wie ich es mir vorstelle. Das ist gut so. Ich hasse treffen mit langweiligen Geschäftspartnern am Abend. Tagsüber wenn es ums Geschäft, liebe ich es mit ihnen zu verhandeln, aber am Abend möchte ich mich entfalten können und nicht über Business und Golfplätze reden. Ich treffe dann lieber Frauen, gehe mit ihnen aus und genieße es später, mit ihnen Sex zu haben.

    Rebecca und Anna habe ich für vier Tage mit nach Mallorca genommen, weil mich die Kombination aus der jungen Anna und der erfahrenen Fotografien mit Escorterfahrung Rebecca gereitzt hat. Mallorca liebe ich. Nicht die Hotspots der Promis, das Gebirge, die Nordküste und die Küche(n) der Insel sind mein Jungbrunnen. Einer der besten Strände ist Es Trenc und ich bin immer wieder begeistert. Ich liebe aber auch die Fincas und die kleinen Villen mit ihren Pools und der Möglichkeit abgeschirmt von vielen Augen seinen Gelüsten freien Lauf zu lassen.

    Im Peix Vermell konnte ich in diesem Jahr einige sensationelle Fotos machen, ebenso wie im Zaranda. Echte Köche in Aktion sind ein Segen. Dank Rebecca habe ich noch viel dazugelernt.

    Sex hatten wir natürlich auch. Jede Menge sogar, allerdings würde ich bei der nächsten Dreierpackung darauf achten, dass die Frauen auch wirklich auf Frauen stehen. Rebecca und Anna konnten gut schauspielern, aber ich erkenne echte Bi-Ladys. Dennoch hatte ich erfüllte Tage und ca. 2780 Fotos die ich in den kalten Wintertagen bearbeiten werde. Vielleicht während mir eine kleine Escortkatze den Rücken massiert.

    Das Auge: Rebecca

    Vier Tage...

    Vier Tage…

    Am Ende bin ich etwas enttäuscht abgeflogen, denn ich habe den Ballermann wieder nicht gesehen. Die Männer die ich auf Mallorca treffe, möchten dort nicht hin.

    Enttäuschung? Nicht wirklich. In den vielen Jahren im Sexgeschäft, aber auch als Fotografin, habe ich viele Menschen getroffen. Max und Anna sind in der Kategorie der besonderen Menschen einzuordnen. Max ist ein Kunde der es dich nicht spüren lässt, eine angenehme Art hat und auch auf dich als Mensch eingeht. Klar, er hat das Scheckbuch, aber wer schon einmal mit Arabern Geschäfte im Paysex gemacht hat, der ahnt was ich meine.

    Anna ist ein kleines Miststück! Es gibt nicht viele Frauen in unserem Geschäft die sich darauf verstehen über die Distanz und die Macht der Worte Männer derart in Rage zu versetzen. Respekt!

    Wir haben tolle vier Tage verbracht. Max hat uns zu Locations gebracht die ich noch nicht kannte, wie die kleine Bucht im Norden in der wir uns unglaublich austoben konnten. Seine Bilder aus den beiden Küchen werden sicherlich ganz wunderbar aussehen, wenn sie sein Büro schmücken.

    Er hat mich als Fotografin und Escort gebucht, aber die Fotografin konnte ihm glaube ich mehr beibringen. Für mich ein tolles Erlebnis. Mallorca ist immer wieder eine tolle Insel, gerne würde ich sie noch einmal als Trio besuchen.

    Ungewöhnlich

    Dieser Reisebloggermontag hat euch hoffentlich gefallen. Er hat einen anderen Blickwinkel auf ein anderes Reisen gelegt. Das hat euch hoffentlich gefallen. Schreibt es uns in die Kommentare ob Ja oder Nein!

    2 Comments
    • Chris Wilpert

      26. Oktober 2015 at 19:12 Antworten

      Kann man mit einer der Escorts Kontakt aufnehmen oder zumindest die Agentur erfahren?

      • TheGossipGirl

        26. Oktober 2015 at 19:47 Antworten

        Wir fragen gerne bei den Damen nach, oder gibt es eine Präferenz?

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