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    Geld verdienen mit deinem Blog – so kann es klappen

    Geld verdienen mit deinem Blog – so kann es klappen

    Ich bin mir sicher mancher der behauptet im Handumdrehen mit seinem Blogbusiness reich geworden zu sein wird diese Überschrift ziemlich öde finden und in seinem Leitfaden „So sieht eine gute Blogheadline aus“ gerne als Negativbeispiel verwenden.

    Damit sind wir auch schon beim Thema. Es gibt im Netz unsäglich viele Tipps & Tricks wie du mit deinem Blog ganz schnell Geld verdienen kannst. Die Menschen die solche Leitfäden anbieten haben es sicherlich geschafft mit dieser Methode Geld zu verdienen. Mir ist aber noch kein Blogger bekannt der mit einem dieser Kniffe zu einem Blogger geworden ist, der von seiner Bloggerei leben kann.
    In unserer Artikelserie „Wie du mit deinem Blog KEIN Geld verdienst“ haben wir aufgezeigt woran du als Blogger scheitern kannst, wenn du aus deinem Blog eine Cashcow machen möchtest.

    Chiara Ferragni

    Chiara Ferragni. Bild: Chiara Ferragni

    Chiara Ferragni. Bild: Chiara Ferragni

    Sie ist die reichste Bloggerin der Welt. Wer sein Geld als Blogger verdienen möchte der sollte also einen Blick auf den Werdegang ihres Erfolgs werfen. Das kostet nichts, macht zudem auch noch Spaß und am Ende kannst du selbst entscheiden ob du den gleichen Weg einschlagen möchtest, oder doch etwas anderes machen willst.

    Als sie Ihren Blog startet hat sie ungefähr die gleichen Chancen wie jede Bloggerin oder Blogger, wobei „The Blonde Salad“ zu einem Zeitpunkt startet, zu dem es noch nicht so viel Konkurrenz gibt.

    Dies ist ihr großes Glück, denn so ist sie in Italien eine der wenigen Fashionbloggerinnen und wird entsprechend gehypt. Sie wird zur Fashion Week eingeladen und bekommt so die Chance auf besonders begehrten Content. Dieser Inhalt macht ihren Blog groß und bringt ihr Reichweite.

    Sie hat zu dem auch noch die Möglichkeit auf eigene Kosten zu wichtigen Modeevents zu fliegen und bekommt damit immer mehr coolen Content.

    Chiara Ferragni sieht auch noch gut aus und bald wird sie zu einer eigenen Marke. Sie gründet zwei Firmen, findet Investoren und kann aus ihrem Blogbusiness eine Inszenierung ihrer selbst machen, bei dem der Blog die Bühne ist.

    Das Geld kommt von Luxusmarken die bereit sind, extrem hohe Summen für Productplacement zu zahlen (Burberry, Gucci, etc.).

    Content

    Wer ernsthaft darüber nachdenkt, seinen Job irgendwann an den Nagel zu hängen und Fulltimeblogger zu werden, der sollte sich frühzeitig über das Thema Content Gedanken machen.

    Content muss nahezu einzigartig sein. The Blonde Salad ist ein gutes Beispiel. Zum Start des Blogs hatten nur ausgesuchte Journalisten und Fotografen Zutritt zu den großen Fashionshows, keine Bloggerinnen. Erst der Content hat Chiara die Möglichkeit gegeben viele Follower und Unique User auf ihrem Blog und auf Instagram einzusammeln.

    Mit Bildern vom letzten DM-Haul und einem Unboxingbericht wird es dir relativ schwer fallen ausreichend einzigartigen Content zu produzieren. Es sei denn du hast ein besonderes Talent um Dinge in Wort und Bild festzuhalten, dies witzig und mit Elan zu präsentieren, dann wird selbst aus dem Auspacken der letzten Primarkeinkäufe evtl. ein echter Blogevent.

    Lesetipp: Wie Du mit Affiliateprogrammen sicherlich kein Geld verdienst.

    Darauf zu setzen könnte allerdings etwas risikoreich sein. Du solltest es auf alle Fälle erst einmal eine Weile probieren, bevor du als Profiblogger dein Leben finanzieren möchtest.

    Content ist gerade im Internet selten absolut einzigartig, daher gehört es auch noch dazu dir ein Feld auszusuchen, welches noch nicht von zu vielen Bloggern bedient wird. Fashion, Lifestyle, Kochen, DYI, Bücher besprechen, Bilder vorstellen, Reiseerlebnisse posten oder über Essen schreiben sind nicht gerade Nischen des Internet. Du musst also wirklich Talent und gute Themen haben um dich gegen deine Mitblogger durchzusetzen.

    Vielleicht bist du ein begabter Fahrradtüftler oder kannst besonders tolle Kunststücke, dann könnest du damit erfolgreich sein. Auf der anderen Seiten gibt es für die Themen wie Kochen, Backen & Reisen mehr Leser als für akrobatische Kunststücke.

    Also mache dir Gedanken über deinen Content und dann musst du dir überlegen wie du Reichweite bekommst.

    Reichweite (reach)

    Beispiel für Reichweiten

    Beispiel für Reichweiten

    Wenn Du eine total coole Sau bist und du gnadenlos einzigartigen selbsproduzierten Content hast, dann wirst du im Netz der viralen Möglichkeiten relativ schnell eine ordentliche Reichweite aufbauen.

    Ordentliche Reichweite im Sinne vieler Blogger sind ein paar 100 Zugriffe am Tag. Das wird nicht reichen um die Miete zu zahlen. Chiara hat 500.000 Visitors im Monat und generiert daraus ausreichend Seitenaufrufe mit denen sie Geld verdienen kann.

    Einer der erfolgreichsten deutschen Blogger MC Winkel (whudat.de) hat 350.000 Unique Visitors im Monat und 510.000 Pageimpressions (lt. Mediakit). Diese Zahlen sind ordentlich, aber sie sind nicht IVW oder AGOF gemessen und daher für Werbetreibende schwer zu bewerten. Reichweiten haben für Werbetreibende meist nur dann einen echten Wert, wenn der Stempel eines unabhängigen Instituts darauf klebt, denn dann sind diese Zahlen vertrauenswürdig. Glücklicherweise haben aber auch viele Werbetreibende ausreichend Vertrauen in die Zahlen vieler Blogger. Gefakte Zahlen machen sich schnell bemerkbar, denn dann bleibt meist die gewünschte Response aus.

    Dennoch ohne Reichweite wird es schwer werden mehr als einen Affilatebanner, für den du nicht wirklich fair bezahlt wirst, auf deine Seite zu bekommen.

    Wenn dein Content dir nicht ausreichend Reichweite bringt, dann brauchst du Geld.

    Geld (money)

    Eigentlich willst du mit deinem Blog Geld verdienen und nicht auch noch Geld ausgeben. Ohne Investitionen in deinen Blog wirst du aber keinen ROI (Return on Investment) erzielen. Dies fängt bei der eigenen Domain an und hört irgendwann bei Facebook/Google -Anzeigen auf. Dazwischen musst du Geld in einen guten Hoster stecken, damit dein Blog stabil läuft und in einem ordentlich gewarteten Rechenzentrum mit 24/7 Support steht. Du musst in ein gutes Design investieren und vor allem jede Menge Zeit.

    In der Zeit in der du an deinem Blog arbeitest und ihn an den Start bringst wirst du kein Geld verdienen, bzw. du hast nur begrenz Zeit dein Blogbusiness aufzubauen, weil du noch arbeiten oder studieren musst. Oder beides!

    Nehmen wir an dein Blog steht, deine Inhalte werden gelesen und geteilt und sogar kommentiert. Deine Facebook Seite hat mehr als 100 Follower und bei twitter und instagram läuft es auch ganz gut, aber eben noch nicht so gut, dass du wie MC Winks 750 € und mehr für ein Advertorial bekommst, oder gar 30.000 € wie Chiara (warum es bei ihr so viel ist, erklären wir weiter unten).

    Dann kannst du damit zufrieden sein und im Monat ein paar Euros auf der Guthabenseite für Sponsored Postings und Banner-/Affiliatewerbung verbuchen. Im besten Fall sind es vielleicht in manchen Monaten sogar hohe dreistellige Beträge. Mit diesem Geld kannst du nun in Facebookanzeigen oder in Google Adwords investieren und so die Reichweite deines Blogs weiter aufbauen.Mit dieser Strategie bekommst du sicherlich wieder ein paar mehr Leser, Fans, Kommentare, usw.

    Geld alleine wird es am Ende aber auch nicht richten, bedenke dies.

    Englisch (international)

    Es ist schön, wenn dein Blog viele Leser in Deutschland, Österreich und der Schweiz hat, aber damit hast du auch die maximale Sprachenreichweite die du bekommen kannst. Chiara und viele andere Blogstars schreiben ihren Blog zweisprachig. Du musst international bloggen, dann wird dein Publikum international und du und dein Blog ihr werdet es auch.

    Große Marken brauchen Botschafter die ein weltweit bekanntes Gesicht haben, dann sind sie bereit die Geldbörse weit zu öffnen. Erst wenn dein Blog ein internationaler Blog ist, hast du die Chance richtig reich mit deinem Blog zu werden.

    Richtig fett Kohle verdienen

    Was ist Dir Dein Blog-Template wert? Bildquelle: blogg.de/meier

    Bleiben wir bei Chiara. Sie ist ein gutes Beispiel wie aus einem Blog ein Unternehmen wird. Sie hat heute 16 Mitarbeiter und ihr Blog ist nur noch ein Schaufenster, eine Tür in eine Welt die aus einem Marktplatz, aus einer Modemarke und dem Verkauf der Person Chiara besteht. Sie ist ein echter Star, sie verdient richtig fett Kohle. Sie ist aber auch eine Ausnahme und wird es unter allen Bloggern immer bleiben.

    Sie hat diversifiziert und aus ihrem Erfolg mit der Bloggerei ein gut gehendes Geschäft gemacht. Investoren gefunden und sich ganz dem Thema verschrieben. Ob dies immer gesund ist kann auch hinterfragt werden, denn aktuell gibt es Bilder von ihr auf Instagram die nicht unbedingt auf eine gesunde Chiara hindeuten.

    Erden wir uns mal und denken kleiner

    Einen Erfolg wie The Blonde Salad wird niemand so schnell nachmachen. Dies möchte sicherlich auch kaum jemand versuchen. Trotzdem möchtet ihr mit eurem Blog Geld verdienen.

    Lesetipp: Wie Du mit Testkooperationen sicherlich kein Geld verdienst.

    Es müssen keine 6 Millionen Dollar im Jahr sein, vielleicht sind 100.000 € ein guter Betrag, oder vielleicht nur 50.000 €. Dies hängt von eurem individuellen Ziel ab und was ihr mit dem Blogbusiness für euch erreichen möchtet.

    Ohne die Komponenten Content, Reichweite und Geld werdet ihr es aber nicht schaffen. Wenn ihr guten Content habt, dann gibt es auch vernünftige Reichweite die ihr gut an Werbetreibende verkaufen könnt.

    Leistung muss bezahlt werden

    Wenn ihr etwas in eurem Blog veröffentlich, einen Banner platziert oder ein Video abspielen lasst. Es muss bezahlt werden. Lasst euch nicht auf eine Vergütung nur nach Sales ein. Die großen und erfolgreichen Webseiten machen dies auch nicht. Ihr hat Aufwand und der muss bezahlt werden. Ob euch die Bezahlung ausreicht müsst ihr wissen. Überlegt euch welche Kosten euer Blog verursacht, was ihr für Ziele habt und dann könnt ihr einen Preis nennen. Nicht jeder Werbetreibende wird diesen Preis akzeptieren, dann könnt ihr verhandeln. Ihr müsst aber nicht verhandeln, denn wenn ihr sagt meine Arbeit hat diesen Wert, dann ist dies manchmal nicht verhandelbar.

    Welche Methoden sich gut für Blogger eigenen haben wir in unserer Artikelserie „Wie du mit deinem Blog kein Geld verdienst“ auch beschrieben, denn wenn ihr unsere Tipps aus diesem Beitrag beherzigt, dann kann es mit dem Blog und dem Geld verdienen klappen.

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