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    Foltere deine Blogtexte nicht für Google

    Foltere deine Blogtexte nicht für Google

    Blogger die sich ausschließlich auf Google und SEO-Optimierung konzentrieren verlieren oft den Spaß an der eigentlichen Bloggerei, weil plötzlich nicht mehr die eigenen Blogtexte im Vordergrund stehen, sondern eine Checkliste an Erfordernissen die erfüllt sein müssen, damit der Text auch von Google gut gerankt wird. Google findet die Texte dann evtentuell gut, aber für Menschen werden manche SEO-optimierten Texte zu einer wahren Tortur. Menschen müssen Texte gut finden, nicht Computer. In unseren Beitrag „Blogger die auf Google starren“, haben wir uns diesem Phänomen bereits gewidmet.

    Es spricht aber nichts dagegen im täglichen Wettstreit mit den vielen anderen Blogposts im Netz sich mit ein paar Tools und Plugins einen zusätzlichen technischen Vorteil zu verschaffen, eine Kombination aus guten Texten und hilfreichen SEO-Tools für Blogs hat sicherlich noch keinem Blogger geschadet. Bei SEO ist es wie mit allen Dingen, es ist die Dosis die das Gift macht.

    Wir haben uns nach ein paar guten SEO-Plugins umgesehen, also quasi die Werkzeuge für die SEO-Folterkammer eurer Blogtexte.

    SEO-Plugins und Tools für Blogs

    1. XML-Sitemap

    Schreibe Blogtexte für Menschen und nicht für launenhafte Codes

    Schreibe Blogtexte für Menschen und nicht für launenhafte Codes

    Eine Sitemap gehört zur Grundausstattung eines SEO-Turbos. Mit einem Plugin wie Google XML Sitemaps stellen Blogger und Webseitenbetreiber eine XML-Sitemap (Erläuterung bei Wikipedia) für Suchmaschinen bereit. Sie lassen die Crawler der Suchmaschinen wissen, wie die Struktur Website aufgenaut ist und ermöglichen ein effizienteres Crawling. Vor allem bei Blogs mit vielen Inhalten ist eine XML-Sitemap sehr hilfreich.

    2. Bildoptimierung

    Die Geschwindigkeit einer Webseite, oder eines Blogs, sind für Suchmaschinen ein wohl nicht unerheblicher Faktor für die Errechnung des Rankings. Bilder sind dabei die größten Bremsklötze, wenn es um die Geschwindigkeit eines Blogs oder einer Webseite geht. Viele Blogger laden, weil der Space es hergibt, Bilder in zu großen Auflösungen und Qualitäten hoch. Es macht natürlich Sinn, seine Bilder mit einer Fotobearbeitungssoftware zu bearbeiten oder ein Bildoptimierungs-Plugin zu verwenden.

    Wir verweden und empfehlen Optimus. Optimus verspricht verlustfreie und enorme Komprimierung der Dateigröße bei konstanter Bildqualität und hält dieses Versprechen meist ein. Bereits beim Hochladen der Bilder in die WordPress-Mediathek wird das Plugin aktiv und behandelt sämtliche, von WordPress gleichzeitig erstellte Bildformate. Leider bietet Optimus auch in der Premium-Version keine Stapelverarbeitung von Bildern, auch als Bulk-Optimierung bekannt (Die Optimierung aller bereits bestehender Bilder auf einmal).

    Die kostenfreie Version (meist ausreichend) hat einige Einschränkungen im gepäck, hier darf ein JPEG nicht größer als 25 KB sein, damit es optimiert wird. In der Premium-Version Optimus HQ darf ein JPEG durchaus bis 1MB groß sein und es können zusätzlich PNGs (bis 200KB) optimiert werden.

    3. Performance Checker

    Technisches Tuning für deinen Blog ist wichtig.

    Technisches Tuning für deinen Blog ist wichtig.

    Das die Geschwindigkeit eine nicht unerhebliche Rolle spielt haben wir unter Punkt Zwei schon erklärt. Neben den Bildern in einem Blog gibt es aber auch noch andere Gründe für eine schlechte Ladeperformance eines Blogs oder einer Webseite geben. Dazu gehört auch die Verwendung zuvieler Plugins, veralteter Plugins und schelcht programmierte Tools. Es macht immer Sinn sich die Erfahrungen und Bewertungen anderer Blogger für ein Tool anzusehen.

    t3n hat ein sehr nützliches Tool zum auschecken der Plugin-Bremsklötze vorgestellt. Der P3 Plugin-Performance-Profiler ist ein nützliches und effizientes Tool um den eigenen Blog zu tunen und alten Pluginschrott aus dem Dashboard zu werfen.

    4. Related Posts – Artikelempfehlungen

    Sie sind aus den meisten Blogs nicht mehr wegzudenken, die Artikelempfehlungen. Ein Blogleser der sich für den Reisebericht aus Kanada interessiert hat, der möchte auch gerne etwas über Südafrika lesen. Tools wie YARPP (Yet Another Related Posts Plugin) sind ein nützliches Helferlein in dieser Hinsicht. Zwischenzeitlich bringen auch viele Themes eine eigene Funktion für Artikelempfehlungen mit, dann ist es nicht mehr notwenig YARPP zu installieren. Wer mit den Artikelempfehlungen als Blogger noch etwas Geld verdienen möchte, der sollte sich das um Werbeempfehlungen ergänzte Plugin von Plista ansehen. Eine Nutzung des Tools ist erst nach einer Anmeldung möglich. Jeder Blogger sollte auch bei der Nutzung dieses Tools seine Reichweite bedenken und ob es sich lohnt ein solches Tool zu integrieren.

    5. Defekte Verlinkung

    Suchmaschinen mögen es nicht besonders gerne, wenn Links defekt sind. Ein Link der einen Nutzer auf eine 404-Seite führt ist nur unbedingt positiv für das Suchmaschinenkarma deines Blogs. Sogenannte Broken Links kannst du dir in der Google Search Console ansehen, oder mit einem Tool wie dem Broken-Link-Checker prüfen. Sollte ein Link defekt sein, dann bekommt der Blogbetreiber eine Nachricht via Dashboard oder als e-mail gesendet. Der defekte Link kann dann mit dem Plugin bearbeitet werden. So bleibt die Webseite, bzw. der Blog clean.

    Blogtexte nicht vergessen

    Mit diesen fünf Tools könnt ihr eure Webseite in technischer Hinsicht optimieren und tunen. Um Leserinnen und Leser dauerhaft bei der Stange zu behalten sind aber lesbare Texte euer wichtigstes Plugin. Jeder sollte in seinem Stil und für seine Leserinnen und Leser schreiben und nicht für einen launenhaften Suchmaschinencode, welcher neuerdings auch noch am liebsten Texte bevorzugt die ihm besonders sicher präsentiert werden.

    Bilder: blogg.de/shutterstock

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