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    Finger weg vom Social Media Blogging – Warum du einen eigenen Blog brauchst

    Finger weg vom Social Media Blogging

    Finger weg vom Social Media Blogging – Warum du einen eigenen Blog brauchst

    Social Media Blogging ist groß im Kommen. Immer mehr soziale Medien steigen auf den Blogging Zug auf und bieten ihren Nutzern eine Blogging Funktion an. Facebook war eine der ersten Plattformen die großen Publishern ermöglicht hat ihre Artikel direkt über Facebook zu veröffentlichen.

    Kurz darauf stieß LinkedIn mit einer großen Blogging Funktion für Jedermann dazu und auch Facebook hat die Notizen-Funktion für das Bloggen ausgebaut.

    Es hat nicht lange gedauert, bis zahlreiche Blogger das Bloggen auf diesen Plattformen probiert haben. Doch nur wenige haben sich dafür entschieden auf diesen Plattformen weiterzubloggen.

    Aber welche Vorteile und Nachteile hat das Social Media Blogging und warum solltest auch du trotz dieser Vorteile einen eigenen Blog aufbauen?

    Diese Fragen klären wir in diesem Artikel.

    Legen wir los!

    Die Vorteile des  Social Media Blogging

    Bevor ich dir sage, warum du die Finger vom Social Media Blogging lassen solltest möchte ich dir dennoch die Vorteile dieser nennen.

    Immerhin solltest du beide Seiten kennen bevor du eine Entscheidung triffst.

    Du hast bereits alles was du brauchst.

    Einer der größten Vorteile der Social Media Blogs ist, dass du bereits alles hast was du zum Bloggen brauchst.

    Du kannst dich einfach in Facebook oder LinkedIn einloggen und loslegen. Ohne technischen Aufwand, Einrichtung oder sonstigem Kram.

    Perfekt also für jeden der mit dem Bloggen erst anfängt, keine Ahnung von der Technik hat und sich auch nicht damit auseinandersetzen will.

    Vorausgesetzt du hast einen Facebook bzw. LinkedIn Account und hast Grundkenntnisse in Word.

    Ein weiterer Vorteil ist, dass..

    es ist super einfach ist!

    Du hast im Grunde genommen 3 Schritte zu tun.

    1. Melde dich in deiner gewählten Plattform an
    2. Schreib einen Artikel
    3. Veröffentliche ihn

    Du musst dich weder um Technik noch um Design kümmern. Auch kostet das Bloggen nichts. Du musst weder für Domain noch für Webhosting zahlen.

    Was aber auch Nachteile mit sich bringt.

    Curated Content!

    Einer der größten Vorteile, wenn es um effektives Marketing geht ist das Kuratieren von Inhalten. Du musst keine neuen Artikel auf diesen Plattformen veröffentlichen. Denn möglicherweise triffst du auf diesen Plattformen eine völlig neue Leserschaft.

    Diese Leser kennen deine Inhalte noch nicht und haben nichts dagegen, wenn du ihnen auch Artikel aus deinem eigenem Blog präsentierst.

    So kannst du Inhalte die du bereits geschrieben hast wiederverwenden, dir selbst enorm viel Arbeit ersparen und gleichzeitig neue Leser und Fans für dich gewinnen.

    Doch leider bringen diese Blogs nicht nur Vorteile mit sich.

    Die Nachteile des Social Media Blogging

    Die Nachteile des Social Media Bloggen übertrumpfen leider die Vorteile im großem Maß.

    Du bist nicht Herr über deinen Inhalt oder deine Plattform.

    Wenn du deine Artikel auf Facebook oder LinkedIn veröffentlichst hast du ab Veröffentlichung keine Macht mehr über diese Artikel. Es kann sein, dass Facebook sich dafür entscheidet deinen Account zu blockieren oder zu löschen.

    Einfach so. Und du wärst auch nicht der Erste dem das passieren würde. Damit wäre deine gesamte Arbeit und alle deine Inhalte und Artikel einfach im Nichts verschwunden.

    Social Media Examiner ist eine sehr große Facebook Seite mit über 400 000 Facebook Fans. Erst letztes Jahr hat Facebook kurzerhand und ohne Vorwarnung die Seite aus dem Netz genommen.

    Glücklicherweise hat Social Media Examiner gute Kontakte nach oben und konnte somit die Seite schnell wieder zurückholen.

    Aber, hast du solche Kontakte?

    Ein weiterer gravierender Punkt ist, dass du keine eigene Domain hast. Du bloggst weder unter deinem Namen, noch unter dem Namen deines Blogs. Du bloggst unter dem Namen von Facebook bzw. LinkedIn.

    Nicht optimal, wenn du eine Marke aufbauen willst, einen Blog oder Suchmaschinentraffic haben willst.

    Außerdem…

    wirst du Probleme mit der Promo haben.

    Ein Blog der keine eigene Domain hat ist schwer zu finden. Damit kannst du Suchmaschinentraffic fast schon ausschließen.

    Aber auch abseits von Suchmaschinen wirst du Probleme mit der Promotion deiner Artikel haben oder der Promotion um deine Produkte. Schließlich dient ein professioneller Blog einem genauem Ziel.

    Mit einem Social Media Blog hast du keine Möglichkeit deinen Blog oder deine Artikel zu analysieren. Du kannst weder Cookies noch Tracker einbauen. Somit weißt du weder wieviele Menschen deinen Blog gelesen haben, bis wohin sie gelesen haben und was sie angeklickt haben.

    Alles ausschlaggebende Punkte für die Entwicklung eines Blogs und der Promotion.

    Deine Zielgruppe ist sehr eingeschränkt.

    Hast du dir einmal darüber Gedanken gemacht woher deine Leser kommen sollen?

    Wenn du einen Artikel auf Facebook hast wirst du ziemliche Probleme damit haben einen Twitter oder Google+ Nutzer auf deinen Artikel zu bekommen.

    Die einzigen Leser die du somit haben wirst sind einzig und allein die Nutzer der Plattform. Damit schränkst du dich selbst ein was deine Reichweite angeht.

    Außerdem musst auch noch in die Tasche greifen, damit dein Artikel überhaupt erst gesehen wird. Um allein alle deine Fans zu erreichen kommst du nicht drumherum für Facebook Werbung zu zahlen.

    Keine schöne Ausgangslage.

    Welche Alternativen gibt es

    Die Alternativen sind da und sollten auch genutzt werden. Für keine der beiden Alternativen musst du einen Hochschulabschluss mitbringen. Du brauchst nur etwas Zeit.

    Aber Zeit solltest du immer mitbringen, wenn du einen Blog aufbauen willst.

    Eigener WordPress Blog

    Die erste Alternative ist auch mein persönlicher Favorit. Einen eigenen WordPress Blog zu starten dauert heutzutage im Durchschnitt 5 Minuten.

    In nur 5 Minuten kannst du bereits Unabhängigkeit mit einer eigenen Plattform und eigener Domain erlangen.

    Deine Artikel gehören dir, deine Plattform gehört dir. Niemand kann dich aus Willkür aus deinem System sperren.

    Außerdem hast du fast unbegrenzte Möglichkeiten was deinen WordPress Blog angeht. Du kannst schreiben wie und was du willst, du kannst designen wie du willst und bist Herr/In über deine Plattform.

    Medium

    Eine weitere Alternative ist ein Hostet Medium Blog. Medium ist eine großartige Plattform mit tollen Autoren und fantastischen Texten.

    Es ist unheimlich einfach zu Bedienen und dauert keine 5 Minuten zum Einrichten. Jedoch schreibst du dann unter dem Namen von Medium.

    Um das zu ändern gibt es seit Ende letzten Jahres die Möglichkeit einen Medium Blog mit eigener Domain zu beantragen.

    Damit nutzt du immernoch Medium, aber unter deinem eigenen Namen.

    Zugegeben bis du den Medium Blog auf deiner eigenen Domain stehen hast braucht es etwas technisches Verständnis. Aber sobald der Transfer abgeschlossen ist, kann selbst ein 5-Jähriger mit Medium umgehen.

    Fazit

    Als Hauptblog solltest du niemals eine Social Media Plattform nutzen. Du bist viel zu abhängig und eingeschränkt in diesen Gebieten.

    Am einfachsten und schnellsten ist es einen WordPress Blog aufzusetzen. Damit bist du immer auf der sicheren Seite.

    Nichtsdestotrotz solltest du mit Social Media Blogs auch mal herumspielen und alte Inhalte veröffentlichen. Möglicherweise erweist sich dies für dich als guter Marketing-Kanal mit dem du neue Leser gewinnen kannst.

    Wo hast du deinen Blog erstellt? Schreib es mir in die Kommentare!

    5 Comments
    • Blütenlese

      20. Februar 2016 at 02:38 Antworten

      Blogspot.Und für den Anfang ist es für mich okay.Und ich nutze beides : Blog und Social Media Kanäle.

    • Ralph Scholze

      21. Februar 2016 at 22:51 Antworten

      Ein interessantes Thema, welches aktuell große Aufmerksamkeit gewinnt: Social Media Blogging.

      Ich sehe die Vorteile für das Social Media Blogging bei Menschen, die vorwiegend Artikel schreiben und publizieren und sich weniger um technische Angelegenheiten kümmern wollen. Persönlich bevorzuge ich das eigene Blog und als „Zweit-Kanal“ Social Media Blogging.

      Beste Grüße

      Ralph

    • Vladimir

      16. März 2016 at 15:57 Antworten

      Hi Blütenlese,
      Blogspot ist auch ein guter Start. Ist aber (auch bei mir) fast schon in Vergessenheit geraten. Dabei bin ich damals auch mit Blogspot gestartet 😉

      Grüße
      Vladimir

    • Vladimir

      16. März 2016 at 16:00 Antworten

      Hi Ralph,

      Genauso würde ich das auch betrachten. Social Media Blogging sollte rein als 2. Kanal genutzt werden und keinesfalls als 1. Die Gefahren, dass der gesamte Content von heute auf Morgen verschwindet ist einfach zu Hoch und die Reichweite zu eingeschränkt.

      Ich bin ebenso gespannt auf die künftige Entwicklung!

      Beste Grüße,
      Vladimir

    • Ralph

      16. März 2016 at 21:50 Antworten

      Hallo Vladimir,

      ich bin ebenfalls auf die künftige Entwicklung gespannt.

      Beste Grüße

      Ralph

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