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    „Man liest viel Grütze in Reiseführern über Barcelona“ / Insiderin THE TRAVELETTE im Interview

    „Man liest viel Grütze in Reiseführern über Barcelona“ / Insiderin THE TRAVELETTE im Interview

    Laura-Lee bloggt auf thetravellette.com über Barcelona - Foto: thetravellette.com

    Laura-Lee bloggt auf thetravellette.com über Barcelona und mehr – Foto: thetravellette.com

    „Die Stadt vereint einfach alles was man sich wünscht“, schwärmt Laura-Lee. Die Content Management und Social Media Beraterin lebt seit vier Jahren in Barcelona. Bei einem dreimonatigen Praktikum während ihrer Studienzeit (2011) hat sie sich in den Geschmack, die Geräusche, das internationale Flair und die Lage zwischen Strand und Berge verliebt. Zurück in Hamburg war die Sehnsucht nach Barcelona so groß, dass sie die katalanische Hauptstadt 2012 besuchte, um zu bleiben.

    Barcelona bietet Laura-Lee nicht nur eine neue Heimat, sondern auch die thematische Nische, die sie in ihrem Blog The Travellette bedient. Ihr Insider-Wissen über Barcelona teilt sie nur zu gern mit der Öffentlichkeit, will Reisende an die Hand nehmen und ihnen weiterhelfen. „Denn man liest schon sehr viel Grütze in Reiseführern über Barcelona. Außerdem gibt es im Fall Barcelona viele wichtige Infos nur in Spanisch oder Katalanisch“, sagt Laura-Lee, deren Leser in erster Linie weiblich, deutschsprachig und  interessiert an der Kultur Spaniens sind.

    Aus Leser-Zuschriften weiß Laura-Lee, dass viele Touristen fürchten, bei Käufen in Barcelona nicht fair behandelt zu werden. Die Sorge sei nicht weit hergeholt, meint die Bloggerin: „Da es so viele Touristen in der Stadt gibt, gibt es auch viele Leute, die mit komischen und viel zu überteuerten Angeboten übern Tisch gezogen werden.“ Abhilfe schafft Laura-Lee mit Blogeinträgen, die im Vorfeld aufklären sollen und der The Travellette Barcelona App an, über die Touristen Tickets für Sehenswürdigkeiten und Touren durch die Stadt kaufen können. Laura-Lee betont: „Viele der Touren habe ich selbst getestet und kann sie deshalb mit gutem Gewissen empfehlen.“

    Für jeden Kauf über die The Travellette Barcelona App bekommt die Bloggerin eine kleine Provision. „Leben kann ich davon noch nicht, aber ich schreibe gerade an einem Barcelona Reiseführer und hoffe, dadurch die Einnahmen über den Blog etwas zu erhöhen“, sagt Laura-Lee, deren erklärtes Ziel es ist, langfristig von der Marke The Travellette zu leben. Dabei ist Laura-Lee lange nicht jedes Mittel recht: „Was Kooperationen angeht, bin ich mit der Zeit und wachsender Leseranzahl selektiver geworden und arbeite nur noch mit Unternehmen zusammen, die ich auch wirklich gut finde.“

    Wenn Laura-Lee Barcelona verlässt, um sich anderswo umzuschauen, bedeutet das für die Bloggerin zuerst einmal eins: Jede Menge Planung. : „ Ich mach mir schon Wochen und Monate vorher Gedanken um die Unterkunft und die Dinge, die ich mir ansehen möchte. Meistens steh ich vor Ort sehr unter Strom, weil ich so viel wie möglich erleben möchte, um meinen Lesern gute Tipps und Anekdoten geben zu können“, erklärt sie, „bei Sponsorships müssen Hotels, Hostels und ähnliches mit recht viel Vorlaufzeit angeschrieben und die Zusammenarbeit organisiert werden, damit am Ende eine tolle Kooperation dabei rumkommt. Hier versuche ich auch immer meinen Lesern einen Mehrwert zu bieten.

    Einen Mehrwert bietet Laura-Lee ihren Lesern seit Kurzem auch via Youtube und Snapchat: „Ich denke, man bekommt ein viel besseres Bild von einem Ort, wenn man sich nicht nur Fotos ansieht, sondern ein Video. Zusätzlich kann ich meinen Lesern und den Leuten, die sich die Videos ansehen, einen viel besseren Eindruck von dem vermitteln was ich gerade erlebe. Sie sind also mit dabei. Deswegen mag ich auch Snapchat (“thetravellette”) so gern.“

    24 Stunden in Barcelona mit Laura-Lee (The Travelette)

    “Barcelona liegt direkt am Mittelmeer. Es liegt also auf der Hand, dass hier sehr viel Fisch und Meerestiere gegessen werden. Am besten man geht dafür in eine Marisquería, ein Restaurant das auf Fisch und Meeresfrüchte spezialisiert ist. Besonders beliebt bei meinen Freunden sind das Salamanca und El Galió. Ich esse keinen Frisch.

    Dann sind da noch die Calçots. Eine Art Frühlingszwiebel, die auf einem Rost über offenem Feuer gegrillt wird bis die äussere Schicht schwarz ist. Man zieht diese Schicht dann ab und tunkt das Gemüse in die allseits beliebte Romesco Sauce. Die sogenannten Calçotadas werden meist in grossen Gruppen und sogar Stadtteilen in Katalonien veranstaltet. Es gibt eine riesige Sauerrei, weil man mit den Händen isst und überall die verkohlten Reste der Zwiebeln rumliegen. Aber es macht sehr viel Spass und ist super lecker. Wenn man zur Calçots Zeit (Herbst und Winter) in Barcelona ist, sollte man auf jeden Fall ins La Llar de Foc im Stadtteil Gràcia gehen. Wenn man fragt, darf man sogar bei der Zubereitung zuschauen.

    Natürlich muss man in Barcelona auch Tapas essen. Daran führt gar kein Weg vorbei. Ich gehe dazu am liebsten ins Jai-Ca oder ins La Flauta. Hier hat man eine wahnsinnig grosse Auswahl an verschiedenen Tapas und leckerem Wein und Bier. Must-Eat´s sind Champiñones al Ajo (Champignons mit Knoblauch und Öl), Pimientos de Padrón (kleine grüne Paprika mit Meersalz), Tortilla de patatas (ähnlich wie Bratkartoffeln, nur in Kuchenform) und Pan con Tomate (knuspiges Brot mit Tomate, Knoblauch und Salz). Aber eigentlich kann man sich alles bestellen und es schmeckt in den oben genannten Restaurants immer gut.“

    Noch drei Fragen an: Laura-Lee (The Travellette)

    Du bekommst Deine Zimmerschlüssel, schließt die Tür auf. Was machst Du als erstes?

    „Ich spring immer sofort auf das Bett, um die Softness zu testen. 😉 Danach schau ich mir alles andere an.“

    Abgesehen von den Essentials wie Unterwäsche, Zahnbürste und Ausweis – Warum gehst Du nie OHNE dieses EINE TEIL auf Reisen?

    „Ich geh nie ohne mein Handy auf Reisen. Klingt nicht besonders exotisch, aber mein Handy ist gerade bei Kurztrips alles: Computer, Kamera (ich mach alle Bilder und Videos mit meinem iPhone 6s Plus), Kalender, Notizblock, Musikquelle, etc. Ohne mein Smartphone gehe ich nicht mal in einen anderen Raum, wenn ich ehrlich bin. Abgesehen von meiner Smartphone-Sucht, versuche ich, sehr leicht zu packen und deshalb nehme ich wirklich nur die wichtigsten Dinge, wie eben Kleidung und Waschzeug, mit.“

    Du bist auf dem Heimweg. Was bringt Dich dazu, bereits über eine Rückkehr nachzudenken oder dem Reiseziel für immer abzuschwören?

    „Bis jetzt habe ich noch keinem Reiseziel für immer abgeschworen. Ich könnte überall wieder zurückkehren. 🙂  So eine Entscheidung würde ich aber wenn dann bereits in einem bestimmten Moment treffen. In Lissabon zum Beispiel habe ich nur herzensgute Menschen getroffen und mit jedem tollen und hilfsbreiten Menschen wurde meine Idee, dort einmal für länger hinzureisen bestärkt. Es fällt also keine abrupte Entscheidung auf dem Heimweg.“

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