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    Julia, die Fashionbloggerin mit dem Faible für die 5

    Julia, die Fashionbloggerin mit dem Faible für die 5

    Manchmal stolpert man in der Bloggerszene über einen Blog der einem vorher noch nicht aufgefallen ist und dann ist da plötzlich so eine Überschrift, fast so als ob da jemand einen Blick in ein Bloggerlehrbuch geworfen hätte und dann will man weiterlesen. Fast so, als ob diese Bloggerbücher manchmal doch gute Tipps parat haben.

    Die Headline die mich zum weiterlesen verführt hat, wollte mir eine Arbeitsanweisung geben um ein guter Fashionblogger, eine gute Fashionbloggerin, zu werden. Da musste ich weiterlesen und erst einmal laut lachen, denn die Bloggerin hat sich und andere Fashionblogger nicht ganz so ernst genommen und ein paar Tipps rausgehauen die mancher nicht so gerne lesen wird.

    Als Fashionbloggerin musst du…

    Wenn Du eine erfolgreiche Fashionbloggerin sein möchtest, dann solltest du laut Julia von http://www.juliary.de u.a. nicht studiert haben, dennoch über ein ordentliches Einkommen verfügen, viel Zeit damit verbrigen gut auszusehen und deine Crew immer bei Laune halten, denn die muss ja umsonst für dich arbeite, wenn du keinen Instagram-Husband hast. Auf dem Dorf darfst du auch nicht wohnen, sondern es sollte schon München, Berlin oder eine andere coole Stadt mit fashionmäßig guten Locations sein.

    Die Zahl Fünf hat es dir angetan. Auf deinem Blog hast du neulich fünf Tipps veröffentlicht die es braucht um eine gute Fashionbloggerin zu sein (How to be an Amazing Fashionblogger), dann fünf Dinge die du am bloggen nicht besonders magst und fünf Gründe weshalb dir Social-Media ab und an auf den Geist geht. Woher der Faible für die 5?

    Gute Frage, die stelle ich mir selbst oft! Ich denke einfach, dass 5 Punkte für den Leser sehr übersichtlich sind und mir auch beim Schreiben am Liebsten sind. Klar, man könnte auch 5903058 Punkte auflisten, aber die wären mir dann teilweise zu weit hergeholt oder nicht hilfreich genug. Deswegen ist die 5 denke ich eine gute Zahl! Doch wenn mir beim nächsten Beitrag 6 Gründe einfallen, dann werde ich den 6ten schon nicht rausschmeißen! 😉

    Deine fünf Tipps für Fashionblogger sind, sagen wir mal ziemlich böse, denn du rechnest eigentlich mit ein paar typischen attitudes der Szene ab. Wobei du auch über Billigmarken sprichst und, da stimme ich dir zu, dass über normale Alltagsklamotten niemand etwas lesen möchte. Woher kommt der Sarkasmus auf diese fünf Eigenschaften.

    Ich glaube einfach, dass sich viele Blogger (unter anderem auch Ich) öfter mal Gedanken machen, wieso es bei ihnen nicht so gut funktioniert wie bei anderen Bloggern und eben diese 5 Aspekte, die mir da eingefallen sind, die sind mir schon oft in den Sinn gekommen. Natürlich weiß ich aber, dass sich die großen Blogger ihren Erfolg hart erarbeitet haben und gehe deswegen sarkastisch an die Sache heran, schon alleine um die Reaktion meiner Leser abzuwarten. Ich hätte nie mit so viel Rückmeldung gerechnet! Außerdem befolge ich Hermann Hesses Rat, dass mit schwarzem Humor alles viel leichter zu ertragen ist 😉

    Neulich haben wir bei blogg.de über Neid unter Bloggerinnen geschrieben. Ist es auch ein bisschen Neid auf erfolgreichere Blogs gewesen, der dich zu dem Artikel „verführt“ hat.

    Neid ist ok, wenn er einen anspornt und nicht in Mißgunst ausartet, sagt Julia.

    Neid ist ok, wenn er einen anspornt und nicht in Mißgunst ausartet, sagt Julia.

    Ich denke, jeder Blogger, der erfolgreich werden möchte, der ist ein kleines bisschen neidisch auf die Blogger, die es schon sind. Und das ist doch auch irgendwie vollkommen normal, oder nicht? Ein kleines bisschen Neid ist schließlich auch wahnsinnig anspornend und für mich vollkommen im Rahmen, solange es nicht in Missgunst ausartet.

    Ich für meinen Teil bewundere größere Blogger und wünsche mir schon auch manchmal, ebenfalls so viel Erfolg zu haben, doch wenn nicht, dann eben nicht. Auf keinen Fall möchte ich mich hinstellen und behaupten, sie hätten ihren Erfolg nur ihrem Aussehen und Geld zu verdanken, das wäre absolut nicht wahr. Bloggen ist schließlich Arbeit, das wissen wir alle!

    Was würdest du machen, wenn dich ein Modekonzern mit 1.000 € im Monat unterstützen würde, dafür aber mindestens zwei no-follow Artikel haben möchte. Ja, weil die Kohle gut tut. Nein, weil du deine Prinzipien hast. Was würdest du an deinem Blog ändern, wenn du einen festen Werbepartner hast? (Anmerkung: Modeblogs werden immer wichtiger für Modekonzerne, den laut einer Umfrage erkundigen sich 23% der Frauen über neue Modetrends auf Modeblogs, siehe Grafik am Ende des Beitrags)

    Das eine muss das andere nicht ausschließen. Ich würde mir wohl erst einmal ansehen, um welchen Modekonzern es sich handelt, ob er zu mir passt, ob ich mich mit der Mode identifizieren kann. Wenn das zutrifft und ich die Beiträge als Kooperation kennzeichnen darf, dann ist das für mich sowohl rechtlich, als auch moralisch vertretbar.
    Kooperationen, die nicht zu mir passen, bei denen ich meine Leser anlügen müsste, die lehne ich grundsätzlich ab. Wobei mir 1000 Euro im Monat schon recht gelegen kämen 😉

    Was hat dich zum bloggen gebracht, warum machst du es & was würde dazu führen es sein zu lassen?

    Als ich mit dem Bloggen angefangen habe, da wusste ich noch gar nicht, dass man damit Geld verdienen kann. Ich war glaube ich 13 und dachte mir, dass so ein Online-Tagebuch doch sicherlich cool wäre und habe angefangen, meine Gedanken und Gefühle in einen Blog zu schreiben (mit ungefähr 3 Klicks im Monat, Gott sei Dank!!). Mittlerweile ist mir das aber zu privat und ich bin sehr froh, dass eben dieser Blog in den Tiefen des Internets verschwunden ist!

    Ich blogge, weil ich Spaß daran habe und mich mittlerweile schon dadurch definiere. „Hallo, ich bin Julia. Ich bin Bloggerin!“. Ich wollte schon immer Schreiben, aber für ein Buch hätte ich wohl weder die Ausdauer, noch die Kreativität, deswegen ist mein Blog vermutlich das richtige Medium für mich. Mal davon abgesehen lernt man tolle Menschen mit ähnlichen Ansichten kennen, das ist wirklich schön!
    Was mich dazu bringen würde, es sein zu lassen? Gute Frage. Es gibt immer Phasen, wo es mal nicht so sehr Spaß macht, aber diese Phasen habe ich bisher überwunden. Ich denke, ich würde aufhören, wenn ich etwas finde, das mir mehr Spaß macht, eventuell auch, wenn ich gar kein Feedback mehr bekommen würde. Das ist mir nämlich sehr wichtig!

    Vielen Dank für Deine Zeit und Deine Antworten. Noch viel Erfolg mit Deinem Blog und das bald ein Modekonzern bei dir klingelt.

    Fashionblogger werden immer wichtiger für Modekonzerne

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    Bilder: Julia von juliary.de

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