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    Sexy Bloggerinnen und das Phänomen Slut-Shaming

    Sexy Bloggerinnen und das Phänomen Slut-Shaming

    In der heutigen Blog(g)-Safari geht es um gut aussehen und damit irgendwie auch um Erotik, bzw. erotische Kleidung. Das ist ein klarer Fokus für meinen heutigen Ausflug in die Welt der Blogs und von Instagram.

    Dürfen Bloggerinnen sexy sein?

    Erst einmal ist die Frage natürlich befremdlich, denn natürlich dürfen Bloggerinenn sexy sein. Warum sollten sie es nicht? Was ich hier mit einem klaren Ja beantworte ist aber keine Selbstverständlichkeit, denn es gibt immer Menschen die anderer Meinung sind. In diesem Zusammenhang bin ich mit dem Wort „Slut-Shaming“ in Berührung gekommen. Dieses Wort steht für die Herabsetzung von Frauen die in den Augen von anderen Menschen in ihrem sexuellen Verhalten, Gebaren oder auch in ihrer Kleidungsweise nicht der „Norm“ entsprechen. Dabei geht es darum Frauen ein Schamgefühl für bestimmte Handlungsweisen oder ihr Auftreten in der Öffentlichkeit einzureden. Ein klassischer Begriff im Zusammenhang mit Slut-Shaming ist die Bezeichnung Schlampe.

    Schlampen tragen „provokative Kleidung“ oder sind „oben ohne“ unterwegs. Als Frau ist frau offenbar schnell eine Schlampe und damit sind wir wieder bei der Ausgangsfrage „Dürfen Bloggerinnen sexy sein„.

    Gerade im Fashionbereich ist es fast schon normal durch provokante Kleidung (WTF ist das genau?) besondere Aufmerksamkeit zu erregen, oder im Gegenteil sich darüber aufzuregen wenn plötzlich Nippel zu sehen sind. Beides erreicht natürlich immer sein Ziel: Aufmerksamkeit.

    Blogs wie A Bikini a day spielen mit der weiblichen Erotik und bekommen damit viele Clicks und Leser, auch die deutsche Bloggerin Vanessa Pur beherrscht das Spiel mit dem erotischen Blogfeuer perfekt. Ihre Fashionpostings zeigen alle eine schöne Frau in Outfits mit einem erotischen Touch, wobei sie es immer schafft ihren Beiträgen einen hochexklusiven Touch zu geben und damit nicht billig zu erscheinen.

    Auch die Auswahl ihrer Headlines machen schon neugierig, denn eine Überschrift wie „Blazer ohne BH tragen mit Wetlook Latex Hose“ hat natürlich ihre Wirkung.

    Hollywood-Styling - No Bra - Leggings mit TedBaker-Blazer - Christian Louboutin Pumps - Fashionblogger - Modeblogger - Hamburg-Berlin

    Hollywood-Styling – No Bra – Leggings mit TedBaker-Blazer – Christian Louboutin Pumps – Fashionblogger – Modeblogger – Hamburg-Berlin

    Es ist also natürlich erlaubt sexy zu sein und dies auch als Bloggerin zu zeigen, aber frau muss mit den Folgen leben können.

    Viel zu nuttig

    Während Vannessa Pur unter ihre Beiträge oder Videos sehr viele positive Reaktionen bekommt, hat die Bloggerin Justine eine nicht ganz so verständnisvolle Leserschaft. Nach dem sie einige Bilder gepostet hatte auf denen sie etwas weniger Stoff, aber dafür mehr Haut zeigte wurde sie Opfer von Slut-Shaming.

    In ihren Kommentaren musste sie lesen sie solle sich mal was anziehen und was sie trage sei nuttig. Justine machte sich aus diesem Grund ihre eigenen Gedanken zum Thema „sexy sein“ und kam zum richtigen Schluss, dass es ihre Sache ist wie sie sich präsentiert.

    Ich fühle mich gerne sexy und zeige mich auch so. Wer damit ein Problem hat, sollte eben nicht auf meinen Blog klicken, da verliere ich auch gerne ein paar Follower. Nur weil es andere stört, höre ich sicher nicht damit auf, einfach ich zu sein.

    Klickneid?

    Was steckt hinter solchen Kommentaren? Ist es der Neid auf die Bloggerin die mit ihrer Einstellung zu ihrem Körper gut klarkommt und mit Bildern von sich selbst mehr Leser/innen gewinnt als der hundertste Primarkhaul. Ein wenig wird es wohl so sein, denn Klicks und Leser sind die Butter aufs Brot für uns Blogger. Kommt keiner vorbei und liest unsere Geschichten, dann sind wir enttäuscht und empfinden auch mal eine ordentliche Portion Neid auf erfolgreichere Blogger/innen, wenn dann noch die Waffen der Frau zum Einsatz kommen kann es auch mal heftig werden.

    Sex always sells

    Wer sich in der Bloggerszene, oder gar auf Instagram einen Namen machen möchte der muss ab und an auch mal etwas Haut zeigen. Sex sells ist ein uraltes Hausmittel und wird immer und immer wieder eingesetzt. Gerade auf Instagram tobt teilweise ein regelrechter Wettbewerb darum wer es schafft mit möglichst freizügigen Bildern nicht gegen die Vorschriften des Hauses zu verstoßen.

    By @joewehner

    Ein von NYC| ?Born to Be Blue. (@dear.delicious) gepostetes Foto am

    Die Instagrammerin dear.delicious zeigt, fotografiert von Joe Wehner (Unser Bericht zu ihm) und Danny Scottlanne, sehr erfolgreich wie das funktioniert.

    Wie weit würdet ihr gehen, ist nackte Haut ok, oder ein sexy Video wie bei Vanessa? Lasst uns eure Meinung wissen!

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