E-Zigarette vs. Zigarette: Unterschiede und Gemeinsamkeiten
E-Zigarette vs. Zigarette: Unterschiede und Gemeinsamkeiten
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E-Zigarette vs. Zigarette: Unterschiede und Gemeinsamkeiten

Schenkt man Prognosen von US-amerikanischen Wissenschaftlern Glauben sind E-Zigarette gesünder und weniger gefährlich als die herkömmliche Zigarette. Doch trifft diese Aussage auch tatsächlich zu?

Für wen sind E-Zigaretten geeignet?

Der Vorteil einer e-Zigarette ist schnell erklärt. Die elektrische Version einer Zigarette soll Zigarettenraucher dazu bewegen, den Tabakkonsum zu minimieren oder möglicherweise komplett einzustellen. Für einen effizienten Nikotinentzug gibt es zwar kein Patentrezept.

Details rund um die E-Zigarette

Eine elektronische Zigarette ist ein elektronisches Gerät. Über diesen kleinen Apparat werden Propylenglycol sowie Glycerin samt Aromenzusatz verdampft. In dieser Tatsache liegt auch schon der wichtigste Unterschied zur klassischen Zigarette. Während bei einer herkömmlichen Zigarette Tabak geraucht wird, wird bei einer E-Zigarette Dampf inhaliert. Die sog. Liquids, die mit elektrischen Zigaretten verdampft werden können, sind in verschiedenen Geschmacksrichtungen erhältlich, sowohl nikotinhaltig als auch nikotinfrei .

Dabei wird das Liquid – die Flüssigkeit – mithilfe einer kleinen Heizspirale erwärmt.

Durch diese Erwärmung entsteht Nebel, der durch Nutzer der E-Zigaretten inhaliert wird.

Aus dem Grund wird die E-Zigarette auch häufig als „Dampfe“ bezeichnet. Weitere Informationen zu den Details rund um die „Dampfe“ bieten die Artikel auf innocigs.com/blog/.

Vermutlich weniger folgenschwere Erkrankungen

Beim Vergleich einer E-Zigarette mit einer klassischen Zigarette fallen weitere Unterschiede auf. Dennoch ist das wichtigste Hauptkriterium der Effekt der Zigaretten auf die Gesundheit. Sogar in mehrfacher Hinsicht schaden elektrische Zigaretten der eigenen Gesundheit weniger. Der durch die E-Zigarette inhalierte Dampf enthält keine Giftstoffe wie Teer oder Kohlenmonoxid. Zudem enthalten die elektrischen Geräte nahezu keine Chemikalien, die der Gesundheit schaden. Aus langfristiger Perspektive führt ein Konsum von E-Zigaretten deshalb wahrscheinlich seltener zu Lungenerkrankungen. Hustenanfälle sowie eine Anfälligkeit für Krebserkrankungen wird dadurch evtl. ebenfalls weniger wahrscheinlich.

Im Gegenzug ist eine drohende Dehydration bei einer regelmäßigen Nutzung von E-Zigaretten nicht ausgeschlossen. Diesem Problem wirken Nutzer jedoch entgegen, indem sie im Vorfeld mehr Flüssigkeit bzw. Wasser zu sich nehmen. In Ausnahmefällen verursachen die Hauptbestandteile einer elektrischen Zigarette allergische Reaktionen.

E-Zigarette keine Giftstoffe
Der durch die E-Zigarette inhalierte Dampf enthält keine Giftstoffe wie Teer oder Kohlenmonoxid

Gefahr durch passives Rauchen

Im Gegenzug ist das Risiko passiven Rauchens bei einer Nutzung von E-Zigaretten eher als gering anzunehmen. Menschen aus dem direkten Umfeld sind durch die elektrischen Zigaretten wenig gefährdet. Dennoch müssen sich Verbraucher an speziellen Richtlinien orientieren.

In vielen Regionen ist der Konsum von E-Zigaretten in der Öffentlichkeit schließlich dennoch eingeschränkt. Da kein unangenehmer Tabakgeruch entsteht, entfällt auch der markante Atemgeruch nach dem Genuss einer herkömmlichen Zigarette. Zugleich bleibt der Geruch auch nicht an Bekleidung haften. Eine Vergilbung der Zähne droht Rauchern herkömmlicher Zigaretten ebenfalls. Dieses Risiko ist bei E-Zigaretten gebannt.

Weniger negative Einflüsse auf die Umwelt

In herkömmlichen Zigaretten verwendetes Nikotin ist ein Nervengift, das der Entspannung dient. Im Gegensatz dazu verbrennt die elektrische Variante allerdings keinen Tabak sowie Nikotin. Das fehlende Aroma könnte begeisterte Raucher zwar abschrecken.

Dennoch empfinden die meisten Menschen den durch E-Zigaretten erzeugten Duft als angenehm.

Anfangs sind die Kaufkosten für eine hochwertige E-Zigarette zwar wesentlich höher als beim herkömmlichen Produkt. Doch auf Dauer rentiert sich die Investition, zumal die Kosten für klassische Zigaretten stetig ansteigen. Sorgen um Brandlöcher, festsetzende Gerüche in Bekleidung und Gebäuden oder die Entsorgung produzierter Asche sind bei E-Zigaretten ebenfalls kein Thema mehr.

Wie hoch ist der Suchtfaktor?

Mit ansteigendem Zigarettenkonsum erhöht sich die Sucht nach Nikotin. Dieser Suchtfaktor kann sich durch eine regelmäßige Nutzung von E-Zigaretten verringern. Die meisten Raucher entscheiden sich deshalb in ihrem Lifestyle auch für einen Wechsel von herkömmlichen Zigaretten auf elektrische Zigaretten, um den Suchtfaktor zu minimieren.

Deshalb werden E-Zigaretten häufig als Mittel zum Zweck im Kampf gegen die Nikotinsucht angewendet, denn das Dampfen ermöglicht durch sukzessive Reduktion der Nikotinkonzentration (im Liquid) den langfristigen Umstieg auf nikotinfreie Liquids .

Kritik zur E-Zigarette

Die oben genannten Punkte stellen die Einschätzung des Verfassers dar. Es ist jedoch hierbei anzumerken, dass es auch einige konträre Argumente gibt, welche ebenfalls zu beachten sind. Beispielsweise warnen Ärzte teilweise vor dem Gedanken, dass eine elektrische Zigarette der harmlosere Ersatz für die klassische Variante sei. Einige Mediziner argumentieren mit der Vermutung, dass E-Zigaretten deshalb jüngere Menschen eher zum Rauchen verleiten.

Außerdem sind Langzeitfolgen teilweise aktuell noch nicht absehbar. Besonders Schwangere sollten jedoch auf den Konsum von E-Zigaretten verzichten.