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    Blogger-Interview + Rezept: Frischkäse-Rührei

    Blogger-Interview + Rezept: Frischkäse-Rührei

    Missi bloggt auf himmelsblau.org über Food, Lifestyle und Fitness. Im blogg.de-Interview spricht die Doktorandin im Fach Germanistik über ihr persönliches ‚Studentenfutter‘ und ihre Liebe zu Macarons. Außerdem teilt sie mit uns ihre kulinarischen Tipps für Hannover und das Frühstücksrezept „Frischkäse-Rührei“.

    blogg.de: „Als Doktorandin im Fach Germanistik brauchst Du sicherlich viel Energie, um die Konzentration zu halten. Was ist Dein ‚Studentenfutter‘?“

    Missi: „Ich arbeite viel vom Schreibtisch daheim aus, da ich mich in der Bibliothek nicht gut konzentrieren kann. In der Bib habe ich daher meist nur Wasser und Salmiakbonbons dabei, da ich dort nur zum Bücherausleihen, Recherchieren und Aufsätze kopieren bin. Zuhause nasche ich gern nebenbei etwas Obst. Momentan mag ich da besonders gern Birnen, Blaubeeren oder Himbeeren. Zu trinken gibt es da auch Wasser oder schwarzen Tee, am Liebsten Assam oder Ostfriesenmischung.“

    blogg.de: „Du hast eine Schwäche für Macarons. Erinnerst DU Dich noch daran, als Du zum ersten Mal eins gegessen hast? Was war Deine Reaktion? Hast Du das ultimative Macarons-Rezept oder einen Shoppingtipp für alle, die in der Küche zwei linke Hände haben?“

    Missi: „Das erste Mal Macarons habe ich in London auf einem kleinen Markt gegessen, das war im Herbst 2010. Dort waren die leckeren Teilchen mit 50 Pence pro Stück recht günstig, der Hype war wohl einfach noch nicht so groß. Ich war unglaublich begeistert und habe mich mit meiner Mama durch das ganze Sortiment probiert. Besonders lecker fand ich da die Geschmacksrichtungen Blaubeere, Himbeere und Pistazie. Besonders lecker finde ich das Macarons-Rezept, über das Sabine (http://everydaysoap.net/food/soulfood-sunday-himbeermacarons) geschrieben hat. Generell empfehle ich zum Selbstbacken auf jeden Fall eine Silikonbackmatte mit kleinen Kreisen drauf. Da kann man den Teig hineingeben und die Hälften werden alle gleich groß, das ist echt super 🙂 Wer so gar kein Backtalent hat, aber trotzdem gern Macarons probieren mag, dem empfehle ich das Lafayette in Berlin, die schmecken dort wirklich großartig!“

    blogg.de: „Was hat Deine Heimatstadt Hannover kulinarisch zu bieten?“

    Missi: „Ein wirklich typisches Hannoveraner Gericht kenne ich gar nicht. Im Raum Hannover und Niedersachsen ist ein typisches Gericht wohl Grünkohl mit Kassler. Das mag ich auch sehr gern, aber eben nur im Winter. Direkt hier aus Hannover stammt die Welfenspeise, ein Nachtisch aus Vanillecreme mit darauf geschichtetem Weißweinschaum. Und wir haben in Hannover den Heimatsitz von Bahlsen, da gibt es dann beispielsweise die Hannoveraner Waffeln. J Einkaufen kann man besonders gut in der Markthalle, vor allem frischen Fisch für Sushi oder auch einfach zum Kochen und Braten. Außerdem gibt es viele Wochenmärkte, vor allem den auf der Lister Meile mag ich gern.

    Restauranttechnisch bin ich aus Budgetgründen noch nicht viel herum gekommen. Ich kann aber das Spandau (http://spandauprojekt.de) sehr empfehlen, dort gibt es leckere Gerichte zu studentenfreundlichen Preisen. Und für eine kleine Pause beim Stadtbummel ist die Holländische Kakaostube (http://www.hollaendische-kakao-stube.de) wunderbar, das Ambiente dort gefällt mir einfach total gut. Und wer es eher herzhaft möchte, findet im Dean&David leckere Salate und Wraps, die frisch und schnell zubereitet werden (http://deananddavid.de).“

    blogg.de: „In der Kategorie ‚Healthy & Fit‘ haben wir auch das ein oder andere Rezept gefunden. Welche drei Zutaten sind für einen gesunden Lebensstil Deiner Meinung nach unerlässlich, welche ein absolutes No-Go? Was hältst Du von dem momentan so gehypten Superfoods?“

    Missi: „Ich glaube, so wirklich auf drei Zutaten kann ich das gar nicht beschränken, es gibt ja so viele ‚gesunde‘ Lebensmittel 😉 Erst einmal natürlich Wasser oder Tee, viel Trinken ist wichtig, damit man fit bleibt. Und dann würde ich noch Salat bzw. Gemüse generell empfehlen und Joghurt. Ersteres enthält viele Vitamine und Spurenelemente, Letzteres viel Calcium und natürlich Eiweiß. Besonders wichtig ist es, dass man nicht den pappsüßen Fruchtjoghurt nimmt, sondern lieber Naturjoghurt. Den kann man zu Hause selbst mit etwas Honig oder frischen Früchten süßen – schmeckt sowieso viel besser! Meiden sollte man generell Fast Food, helles Brot (vor allem leichtes Weißbrot) und zuckerhaltige Getränke. Aber meist sagt einem schon der gesunde Menschenverstand, was gesund und was ungesund ist 🙂

    Superfoods wie Acai-Beeren, Gojibeeren oder Chiasamen und Co habe ich noch nicht probiert. Letzteres will ich irgendwann nochmal testen, aber insgesamt glaube ich nicht, dass es superviel bringt. Solange man sich gesund und ausgewogen ernährt und wenn möglich auch noch regionale Produkte kauft, ist man gut bedient und kann sich die teuren Importkosten für die Wundersamen oder –beeren auch sparen ;)“

    Rezept: Frischkäse-Rührei

    ZUTATEN
    für eine Portion

    2 Eier
    2 TL Zucker
    Zimt nach Belieben
    75 g Frischkäse (ich habe den mit 4% Fett genommen)
    75 g Blaubeeren
    etwas Puderzucker zum Bestäuben
    1 EL eurer Lieblingsmarmelade

    ZUBEREITUNG

    Gebt die beiden Eier, Zucker, Zimt und Frischkäse in ein hohes Gefäß und vermengt alles mit einem Schneebesen, bis sich eine homogene Masse gebildet hat. Diese Masse lasst ihr 5-10 Minuten stehen, damit sie etwas quellen kann. In der Zeit könnt ihr die Blaubeeren waschen und schon zur Seite stellen. Außerdem könnt ihr euch schonmal eure Lieblingsmarmelade aussuchen 😀 Ich habe mich für Orangenmarmelade entschieden, weil ich da momentan absolut süchtig nach bin *tihi* Es geht aber auch jede andere Sorte 😉
    Nun könnt ihr eine Teflonpfanne erhitzen und die Masse hinein gießen. Immer schön rühren, wie bei einem normalen Rührei 🙂 Ich habe kein Fett in die Pfanne gegeben, es ging auch ohne sehr gut. Wer mag, kann das natürlich tun. Wenn die Masse gestockt ist, alles auf einen Teller geben, die Blaubeeren darauf verteilen und mit etwas Puderzucker dekorieren 😉 Noch die Marmelade dazu und fertig. Insgesamt braucht das Rezept maximal 15 Minuten, die hat man auch morgens schon oder?

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