Gesichtsmasken
Gesichtsmasken – Die wichtigsten Modelle im Überblick
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Gesichtsmasken – Die wichtigsten Modelle im Überblick

Deutschlandweit gilt im öffentlichen Bereich Maskenpflicht. Ob in Innenstädten, in Schulen, am Arbeitsplatz oder im Discounter: Das Tragen von Gesichtsmasken ist verpflichtend. Doch wie unterscheiden sich die einzelnen Maskenarten eigentlich voneinander?

Was sind Alltagsmasken?

Für lange Zeit galten Alltagsmasken während der Corona-Pandemie als völlig ausreichend.

Diese Gesichtsmasken konnte sich sogar jeder selbst basteln. Zudem muss der Mundschutz keiner festgelegten Norm entsprechen.

Der einzige Anspruch dieses Gesichtsschutzes besteht darin, Nase sowie Mund zu bedecken. Es ist unerheblich, aus welchem Material die Alltagsmasken bestehen und wie groß diese sein müssen. Ein großer Vorteil dieser Gesichtsbedeckung besteht darin, dass Alltagsmasken aus Stoff einfach gewaschen werden können. Die Optik von Alltagsmasken ist besonders vielfältig, da keine Normen vorgeschrieben sind. Zumeist erinnert die Bedeckung eher an ein Kleidungsstück und ist aus handelsüblichen Stoffen angefertigt. Die Schutzwirkung hängt vom Design ab. Außerdem sind Alltagsmasken ausschließlich für den Fremdschutz geeignet.

Alltagsmasken
Für lange Zeit galten Alltagsmasken während der Corona-Pandemie als völlig ausreichend

Besonderheiten von OP-Masken bzw. medizinischen Masken

Auf Online-Shops wie Virshields.com erhältliche OP-Masken bzw. medizinische Masken müssen wesentlich mehr Normen entsprechen, die unter dem sogenannten EN14683 Standard zusammengefasst werden.
Diese Gesichtsmasken setzen sich aus drei Lagen an Kunststoff-Vlies zusammen, von denen der mittlere Teil besonders feine Fasern aufweist und die äußere Schicht zumeist wasserabweisend ist.
Am oberen Rand der Gesichtsmaske ist ein Metallbügel befestigt, dank dem sich der Mundschutz individuell an den Nasenrücken anpassen lassen kann. Die Vorderseite dieser medizinischen Masken ist zumeist in blau oder grün gehalten.

Unterteilung in drei Typen

Medizinische Masken stehen in drei Typen zur Wahl, Typ I, Typ II sowie Typ IIR. Medizinischen Masken vom Typ I wird eine Bakterienfilterung von 95 Prozent zugesagt. Bei den beiden anderen Maskentypen beträgt die Bakterienfilterung insgesamt 98 Prozent.

Zudem zeichnen sich OP-Masken vom Typ IIR durch eine höhere Flüssigkeitsbeständigkeit aus.

Äußerlich gleichen sich alle drei Maskentypen. Allerdings sind Typ-I-Masken eigentlich nicht für OP-Räume geeignet und dementsprechend auch keine OP-Masken im klassischen Sinn.
Weil jedoch alle Arten den Anforderungen an medizinische Masken entsprechen, genügt eine Typ I-Maske für die Tragepflicht. Die rechteckig geformten Masken mit Faltwurf sowie farbiger Vorderseite dienen dem Fremdschutz und bei festem Sitz auch beschränkt dem Eigenschutz. Zugleich werden den medizinischen Masken partikelfilternde Eigenschaften nachgesagt.

Medizinische Masken
Medizinische Masken stehen in drei Typen zur Wahl, Typ I, Typ II sowie Typ IIR

Besondere Kennzeichen von FFP2-Masken

Dem FFP-Standard entsprechende Gesichtsmasken müssen den der DIN EN149 entsprechenden Standard erfüllen. Die wichtigste Anforderung ist eine hohe Filterwirksamkeit, die sich auf partikelförmige Schadstoffe in der Atemluft bezieht. Diese Filterwirksamkeit muss bei einer FFP2-Maske mindestens 94 Prozent betragen. Im Gegensatz zu medizinischen Masken dienen diese Gesichtsmasken auch effektiv dem Eigenschutz, insofern die Gesichtsbedeckungen richtig getragen werden.

Für eine gut funktionierende Schutzwirkung muss diese Maske beim Tragen bündig anliegen, weil aufgrund des erhöhten Atemwiderstands die meisten Teile der Atemluft an der Maske vorbeigehen. Deshalb sind die Maskenränder auch zusätzlich mit einer schmalen Gummischicht versehen. Ein Schutzproblem besteht für Bartträger. Bei diesem Personenkreis sitzt der Dichtungsrand nicht unmittelbar auf der Haut auf. Das hat zur Folge, dass die Gesichtsmaske einen Teil ihrer Schutzwirkung einbüßt. Weil der FFP-Standard Anforderungen der Europäischen Norm gerecht wird, sind die chinesische KN95-Norm sowie die amerikanische N95-Form mit dem europäischen Maßstab vergleichbar. Diese Masken werden in Geschäften oder öffentlichen Verkehrsmitteln akzeptiert.

FFP2 Maske
Dem FFP-Standard entsprechende Gesichtsmasken müssen den der DIN EN149 entsprechenden Standard erfüllen

Probleme mit der Atmung

Da beim Tragen von FFP-Masken jedoch ein erhöhter Atemwiderstand besteht, fällt die Atmung automatisch schwerer. Der höchste Atemwiderstand betrifft sogenannte FFP3-Masken mit einer Filterwirksamkeit von 99 Prozent. Aus dem Grund sieht der Arbeitsschutz bei körperlicher Betätigung sogar maximale Pausen und Tragezeiten vor. FFP2-Masken sind in unterschiedlichen Modellen erhältlich und zumeist faltbar sowie kuppelförmig.

Eine weitere Variante sind formstabile Körbchenmodelle. Diese Gesichtsmasken sind mit oder ohne Ventil erhältlich. Bei richtiger Anwendung punktet die Maske mit Eigen- und Fremdschutz. Mit einem Ventil ausgestattete FFP-Maske wird zumeist ausschließlich zum Eigenschutz angewendet.