Kultur in der Corona-Krise
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Kultur in der Corona-Krise: So wird Künstlern in der Not geholfen

Die Corona-Krise zieht die Kulturszene schwer in Mitleidenschaft. Veranstalter, Schauspieler, Künstler, Musiker, Filmemacher und zahlreiche andere Kulturschaffende leiden an schweren finanziellen Schwierigkeiten. Kinos, Theater, Konzerthäuser oder Museen konnten wochenlang nur im eingeschränkten Betrieb arbeiten oder mussten sogar komplett schließen. Tausende an Events wurden abgesagt. Deshalb sind zahlreiche Kulturschaffende in ihrer Existenz bedroht.

Finanzielle Unterstützung für Kunst- und Kulturschaffende

Deshalb hat die Internetplattform Elinor in Kooperation mit Kulturschaffenden mittlerweile die Kunstnothilfe gegründet. Diese Vereinigung sammelt Spenden, welche nach Auskunft der Organisatoren in Not geratenen Kunst- und Kulturschaffenden zugutekommen.

Nach Abzug der Kosten für die Geldtransaktionen wurden durch diese Initiative mittlerweile rund 140.000 Euro gesammelt – eine stolze Summe.

Erlöse durch Versteigerungen

Betroffenen können über die Kunstnothilfe unbürokratisch eine einmalige Soforthilfe beantragen. Bislang erhielten ungefähr 170 Künstler und Künstlerinnen einen Zuschuss von bis zu 1.000 Euro. Doch der Bedarf ist hoch. Deshalb sollen weitere Aktionen folgen, um Spenden zu generieren.

In Zusammenarbeit mit der Berliner Galerie Kornfeld versteigerte die Künstlernothilfe im Mai über 25 geschenkte Werke und Bilder, die die Handschrift renommierter Künstler wie Tammam Azzam, Armin Boehm, Elvira Bach, Christopher Lehmpfuhl und Valérie Favre trugen.