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    Planet Backpack und Brand Eins oder „Die Gaucklerin“ vs. die Journalistin

    Planet Backpack und Brand Eins oder „Die Gaucklerin“ vs. die Journalistin

    Es ist gerade einmal zwei Tage her, da habe ich mich mit dem Bloggerlehrgang der Studiengemeinschaft Darmstadt auseinandergesetzt und die ersten Reaktionen dazu bekommen, da bemerkte ich bei Julian Heck einen Blogpost mit der spannenden Headline „Über Blogger, die Bloggern das Bloggen beibringen“. Der Titel ließ ja bereits erahnen worum es gehen würde, nämlich um Blogger die Bloggern gegen Geld verraten wie sie besonders erfolgreich sind. Jedes Geschäftsmodell ist erst einmal ein Geschäftsmodell und der Erfolg entscheidet darüber ob es ein gutes Geschäftsmodell ist, ob es dann gut für den Käufer oder den Verkäufer ist, diese Frage ist dann schon eher philosophischer Natur.

    Planet Backpack: Yoga machen und von vier Stunden Arbeit in der Woche leben können

    Worum geht es eigentlich genau? Es geht um eine Bloggerin, von der ich bisher noch nie etwas gehört hatte, die auf Bali & Costa Rica lebt und als Zen-Nomadin ihren Blogleserinnen und Lesern u.a. folgende Dinge vermitteln möchte:

    • tiefer, bewusster und intensiver zu leben, zu reisen und zu arbeiten.
    • ortsunabhängig sein Geld zu verdienen.
    • Yoga, Meditation und Spiritualität in den (Reise)Alltag zu integrieren.
    • Das volle Potenzial des Lebens ausschöpfen.
    • die Unzufriedenheit, das Gefühl “da muss doch noch mehr sein im Leben” aufzulösen, indem ich dir beibringe, wie du ein Leben lebst, dass dich jeden Tag erfüllt.

    Klingt sehr spannend und obendrein ist es möglich für 169 € einen Bloggerkurs zu belegen, an dem die Bloggerin Conni mitgearbeitet hat. 169 € sind schon eimal billiger als die 1.500 € der SGD. Wobei die Inhalte nahezu identisch klingen, u.a. gibt es den ultimativen Blog-Business-Plan und Interviews mit erfolgreichen Bloggern.

    Ultimative Blog-Business-Pläne gibt es im Netz viele und spannenderweise leben hauptsächlich die Anbieter der ultimativen Blog-Business-Pläne davon ganz gut.

    Conni ist Bloggerin, Spiritueller Freiheits-Junkie & Surf-Yogi. Sie lebt auf Bali und in Costa Rica, aber nicht nur dort verdient sie ihr Geld, sondern auch an vielen anderen Plätzen auf der Welt. Das ist erst einmal cool und ein beneidenswertes Leben. Eines nach dem sich viele Menschen sehen und daher auch auf der Suche nach einem idealen Weg zu innerem Frieden und Seelenheil sind. Daher ist es natürlich nicht verwerflich, wenn man den Menschen die sich danach sehnen ein paar Tipps gibt, damit es ihnen auch so gut geht wie einem selbst. Im Mittelalter gingen die Menschen dafür ins Kloster, heute zum Onlinecoach.

    Eines der Key-Assets ist es sein Geld mit nur vier Stunden Arbeit in der Woche zu verdienen, dafür hat Conni den ultimativen Plan.

    Ganz alleine ist Conni aber auch nicht auf den Trichter mit dem vier Stunden in der Woche arbeiten gekommen, sondern da hat ein anderer „Träumeerfüller“ nachgeholfen. Tim Ferriss heißt der Typ und er hat ein Buch dazu geschrieben: Die 4-Stunden-Woche: Mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben.

    Der Lebensentwurf von Conni steht hier auch gar nicht zur Debatte, da darf wirklich jeder machen was er will und wenn es mit 4 Stunden Arbeit in der Woche klappt genügend Geld zu verdienen, dann muss ich wohl mal meine Arbeitswoche überdenken. Wobei ich habe mir ihren Post zum Thema Kohle verdienen 2014 durchgelesen habe und ihr die Nummer mit den vier Stunden nicht ganz abkaufe.

    Ist Conni, oder sind Blogger, die Bloggern das Bloggen beibringen wollen etwa Gaukler?

    Warum soll Conni denn jetzt eine Gauklerin sein, also eine die mit Taschenspielertricks Leute ausnimmt (siehe Wikipedia). Conni und viele andere bloggende Blogger-Coaches bekommen von der Journalistin Mercedes Lauenstein in der Augabe 4/2016 der Brand Eins in der Kolumne „Die Gaukler“ einen kleinen Spiegel vorgehalten. Da heißt es u.a.:

    Ich werde das Gefühl nicht los, dass in der Blogosphäre gerade eine ganz neue Dimension des Gauklertums entsteht. Mir scheint, das Internet macht selbst aus jenen Menschen Gaukler, die nie welche sein wollten, weil das die einzige Methode zu sein scheint, mit der sich dort Geld verdienen lässt. Ich fürchte, dass da gerade eine ganze Branche ahnungsloser Gaukelroboter im Gewand lustiger Selfmade-Typen der Generation Y herangezogen wird, die von allen Seiten erzählt bekommt, so sehe ein prestigeträchtiges und von Zen-Geist erfülltes Leben als Blogger aus.

    Mercedes Lauenstein hat, aus meiner Sicht den Nagel auf den Kopf getroffen. Im Internet blühen nun einmal die Coachinggeschäftsmodelle. Dabei sind Blogger die kleinsten Lichter unter den Erfolgsmodellmarktschreiern. Es gibt sie überall im Internt, die SEO-Experten die ihre 100 besten SEO-Tricks verraten, Diätspezialisten die eine 10 Wochen-Hyperdiät anbieten, Daytrader die ihre reichhaltigen Erfahrungen mit ahnungslosen Anlegern teilen und Pokerexperten die vor lauter Full-House-Erfolgsmomenten ihr gesammeltes Spieltischwissen teilen möchten.

    In diesem Zusammenhang hinterfragt die Journalistin auch noch die fragwürdigen Daytrading-Tipps des Geschäftspartners von Conni. Dazu heißt es in der Brand Eins:

    Um den Lesern neben dem Verkaufen von Ratgeber-E-Books auch noch andere Verdienstquellen zu nennen, empfiehlt ihr Businesspartner auf seinem Blog zum Beispiel den Aktienhandel: „Es gibt viele Daytrader, die sich mit Aktienhandel ihre Reisen finanzieren. Ein paar gute Tage, und man kann locker eine Monatsreise finanzieren.“ Vor allem in armen Ländern, in denen alles so schön billig ist, wenn man sein Geld im Westen verdient.

    Die Hauptfrage die Mercedes Lauenstein stellt ist, ob man vom Bloggen leben kann? Kann man, wenn man das Prinzip verstanden hat. Die Antworten die sie darauf gefunden hat, sind aber eher kritischer Natur. Was natürlich Gegenreaktionen auslöste, vor allem weil der Begriff Gauckler natürlich sehr negtiv besetzt ist.

    Conni wehrt sich

    Conni Biesalski in der vieleicht wichtigsten Message an ihre Follower

    Conni Biesalski in der vieleicht wichtigsten Message an ihre Follower

    Conni Biesalski hat zur Kolumne in der Brand Eins in einem 15-minütigen Video Stellung genommen, denn sie fühlt sich von Mercedes Lauenstein nicht korrekt behandelt.

    Da teilt sie dann ihren Fans, während die Wäsche angeliefert wird, mit, dass…

    ..eine Journalistin eines Printmagazins einen Artikel über sie geschrieben hätte. Wobei dies nicht ganz korrekt ist, denn Frau Lauenstein hat eine Kolumne geschrieben, also einen Meinungsbeitrag. Es geht also nicht explizit um eine Person, sondern eher um eine Meinung zu einem bestimmten Thema, in diesem Fall das digitale Gauklertum. Unglücklicherweise erkennt Conni sich in dieser Kolumne sofort wieder und fühlt sich persönlich angegriffen. Ohne ihre Videointervention hätten wohl die wenigsten Brand-Eins-Leser je von ihrer Existenz erfahren.

    ..sich die Autorin die Zeit, und auch noch zwei Seiten auf Papier, genommen hätte über sie zu schreiben. Die Brand Eins erscheint im Magazinformat und zwei Seiten entsprechen ungefähr zwei DIN A4 Seiten. Das mag für einen digital lesenden Menschen ziemlich viel sein, aber es sind auch nur 1.144 Worte, also deutlich mehr als die SEO-technischen empfohlenen 300 Wörter für einen Blogbeitrag, aber nur 100 Worte mehr als in manchen Bloggertutorial als optimale Textlänge empfohlen wird. Es ist also gar nicht so viel Raum den die Journalistin da von der Redaktion bekommen hat. Trotzdem zwei Seiten, so etwas hat Wirkung.

    ..sich bei ihr die Wut in Traurigkeit gewandelt hat. Erst einmal ist sie wütend gewesen, weil sie immer noch glaubt explizit angesprochen worden zu sein und alle Kolleginnen und Kollegen von Mercedes Lauenstein jetzt denken sie sei ein böser Mensch, denn die müssen ja in der Redaktionshierarchie den Artikel abgenickt haben. Es ist zu vermuten, dass der Artikel freigegeben wurde und nicht unbedingt der Name der Bloggerin gefallen ist.

    ..sie traurig ist, weil sie sich missverstanden fühlt. Sie möchte doch nur zeigen wie das alles geht und das eben nicht immer alles easy going ist. Wer sich ihre Webseite ansieht, der darf ruhig an dieser leicht altruistisch Darstellung zweifeln, denn wir entdecken dort erst einmal sehr stark absatzfördernde Hinweise auf Kreditkarten und andere werbliche Dinge. Was vollkommen in Ordnung geht, aber dann darf frau auch gerne dazu stehen und nicht im Video von ihren rein guten Absichten erzählen und das alle doch nur von ihren Erfahrungen profitieren sollen. Natürlich möchte sie auch damit Geld verdienen, deshalb bedankt sie sich auch bei ihrer Kreditkarte, denn die macht Planet Backpack möglich, heißt es prominent auf der Blogseite.

    ..sie nach der Trauer und Wut erst einmal eine Runde Yoga eingelegt hat, aber danach immer noch schwere Energie in sich spürte. Das beschreibt sie auch alles sehr schön und sie macht sich hier zumindest etwas „nackig“, aber ich interpretiere es mal aus Marketingsicht und da unterstelle ich jetzt einfach ein gewisses Maß an Professionalität bei ihr, dass sie genau weiß wie dieser Seelenstriptease auf ihre Kunden wirkt. Trotzdem muss man ihr Respekt zollen, denn das was sie zwischen Minute 7.27 und 11.20 erzählt ist recht persönlich.

    ..sie geglaubt hat die Journalistin sei so eine verbitterte 45-jährige, also eine die einfach keine Ahnung von diesem ganzen digitalen Kram hat, dann aber hat sie gemerkt, dass diese Mercedes 27 Jahre alt ist und deshalb tut sie ihr dann auch prompt ein wenig leid. Nach diesem Statement ändert die ziemlich auf Kuschelkurs getrimmte Conni ihre Haltung und ballert Mercedes Lauenstein noch einen rein, von wegen negativer Energie und so weiter. In der Fortsetzung erleben wir dann eine zweiminütige Verkaufsshow mit Aufzählung aller Kanäle auf denen sie sendet und dann teilt sie ihre Liebe mit uns.

    Das ist die wichtigste Message von Conni. Dazu meine ich…

    Bloggen ist kein Ponyhof & kein Kloster

    Ob es nun das Businessmodell von Conni ist, Leuten ein e-Book zu verkaufen oder sich über Youtubevideos zu finanzieren und auch noch einen Bloggerkurs für 169,00 € mit anzubieten (die meisten Inhalte die dort angeboten werden bekommt ihr bei uns im Blogger-Know-How kostenlos) ist ihre Sache.

    Was mich an der Story stört ist, dass sie der Journalistin vorwirft diese habe absichtlich sie treffen wollen und das Tränendrüsenvideo in dem sie zwar einige persönliche Momente hat, sich also nackig macht wie sie sagt, aber es doch gut erkennbar ist um was es eigentlich geht: Glaubwürdigkeit, die Basis ihres Friede-Freude-Eierkuchen-Coachings für ein besseres Leben mit weniger Arbeit und totaler Entspanntheit. Sie hat Angst, dass durch die richtige Fragestellungen der 27-jährigen Kolumnistin zum Thema Blogger-/und Lebenscoaching noch mehr Menschen das Businessmodell hinterfragen. Aus meiner Sicht ging es ganz klar um die allgemeine Darstellung einer Sitiation wie sie momentan an vielen Stellen im Netz zu finden ist und nicht um die Person Conni.

    Es ist richtig, wenn eine Journalistin nachfragt und sich damit beschäftigt was denn da angeboten wird und was hinter diesem Business steht. Es ist sicherlich fraglich, ob der Artikel ohne Namen zu nennen, aber dennoch mit einem klaren Bezug auf zwei Wiedererkennungsmerkmale von Planet Backpack, handwerklich hätte nochmal überdacht werden müssen. Im Grundtenor bleibt aber, dass die Kolumne sich sehr gut und kritisch mit dem beschäftigt was unter Coaching und Traningskurse für alle möglichen Lebenslagen angeboten wird. Das dabei einer, der wohl erfolgreicheren, Blogs in dieser Hinsicht, als Beispiel herhalten muss ist eben Teil des Erfolgs.

    Wer sein Geld damit verdienen möchte anderen Menschen Ratschläge für ein schöneres Leben zu geben, der soll dazu stehen und sich nicht auf die Füße getreten fühlen, wenn einem der Spiegel vorgehalten wird. Das Leben ist kein Ponyhof und zu jedem Business gehört auch Kritik und Conni betreibt kein Kloster in dem sie ihre Mitschwestern kostenfrei zu einem besseren Leben führt und spirituelle Erleuchtung erlangen können, sondern einen Blog auf dem sie Dienstleistungen anbietet und dazu eine perfekte Welt drumherum in Szene gesetzt hat.

    Sie macht das sehr gut und sehr professionell, also alles kein Grund sich nicht einmal kritisch mit dem auseinanderzusetzen wie das eigene Blogbusiness nach außen wirkt, auch wenn es einem nicht immer gefällt.

    Mercedes Lauenstein hat einen Stein in einen Teich geworfen und Unruhe in das ruhige Gewässer gebracht, weil es zu viele Fragen gibt die von vielen Blogger, die Bloggern das Bloggen beibringen wollen nicht beantwortet werden.

    Conni ist sicherlich keine Gaucklerin, aber mit ihrem Angebot sollte sie sich dennoch, vor allem mit dem Onlinekurs und den Tipps zum passisven Einkommen, auch einmal kritisch auseinandersetzen, denn manches passt nicht zu dem netten Menschen der einem da aus Bali & Costa Rica vom glücklichen Leben erzählt.

    Wir haben Conni noch ein paar Fragen gestellt, aber bisher noch keine Antwort erhalten. Sobald diese eintreffen, werden wir sie nachtragen.

    Das gesamte Video von Conni gibt es in den Videonews zu sehen.

    Eine andere Meinung als ich hat Julian Heck.

    Alle Zitate mit freundlicher Genehmigung von Brand Eins.

    Bild von Conni: Youtube/Planet Backpack

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    8 Comments
    • andi wp

      12. April 2016 at 12:10 Antworten

      Also Bloggen ist letztendlich ein Marketing Kanal.
      Conny ist quasi zur richtigen zeit in eine „Nische“ gerutscht und hat davon profitiert.
      Ich finde die Digitalen Nomaden bringen es so rüber das jeder mit einen Blog Geld verdienen kann…
      aber die wichtigsten Sachen werden vergessen.

      Leute wollen ein Gesicht sehen, sich identifizieren.Man brandet sozusagen selber und gibt viel von sich Preis. Dadurch entsteht eine Art Community.

      Das ist letztendlich was zählt. Es geht hier viel mehr ums Marketing und Traffic. Fast jeder Post von Conny landet in die Top 10 bei Google mit starten Keywords. Das ist ein wesentlicher Faktor.

      Deshalb ist es wichtig die richtige Nische zu analysieren. Ein Blog kann letztendlich jeder machen. Das Marketing zählt.

      LG

      • CEB (Chief Executive Blogger)

        12. April 2016 at 12:18 Antworten

        Hallo Andi, so sieht es aus. Die Marke Conni zählt und viele denken sie könnten es auch „so einfach“ haben. Es steckt natürlich viel Arbeit dahinter, nur so ganz kommt das eben nicht raus, zwischen rosa und blau am Beach. Kritik ist da eher nicht so gerne gesehen und die Community reagiert aber auch brav und alles wird gleich als Hater-Kommentar abgetan. Schwierige Sache.

        • Viola

          12. April 2016 at 15:09 Antworten

          Wieso kommt das nicht heraus? Ich lese Connis Blog unregelmäßig, aber sie schreibt doch immer schon, dass sie sich jahrelang nur gearbeitet hat.
          Soweit ich weiß lebt sie erst seit wenigen Monaten „rosa und blau am Beach“.

    • Daniel

      12. April 2016 at 17:51 Antworten

      Erstmal interessant, das Blogg.de einen der größten deutschen Reiseblogs nicht kennt. Wer den Blog von Conni verfolgt, weiß das oft von harter Arbeit gesprochen wird und ziemlich klar vermittelt wird, das es eben nicht mit 4 Stunden die Woche getan ist. Und wer sich solchen Illusionen hingibt wäre im Online Business / Blogging auch verkehrt.

      • CEB (Chief Executive Blogger)

        12. April 2016 at 18:24 Antworten

        Offenbar ist Conni nicht so groß wie sie meint. Ich habe heute ein paar Leute gesprochen, aber niemand kannte Conni. Ist doch ok, wir haben zugegeben Conni nicht zu kennen. Es kennen aber noch ganz viele Leute nicht. Kanntest du denn blogg.de?

    • Martin

      12. April 2016 at 18:44 Antworten

      ich hab die Lady schon lange von meinen FB-Freunden eliminiert.. oberflächliches Yoga- und Selbstfindungs-Gelalle.. die hat ne Menge träumender Weiber um die Finger gewickelt und das funzt.. Kein Problem mit mir,. Neid gehört hier nicht hin,, nur das Gewäsch geht mir so was von am A.. vorbei.
      Aber die BILD funktioniert auf der gleichen Masche.

    • Jay F Kay

      13. April 2016 at 12:05 Antworten

      Du wirst immer Leute finden, die anderen für viel Geld erzählen wie man es „richtig“ macht. Problem ist meist nur, dass sie selbst sehr hart und lange daran gearbeitet haben, um dort hinzukommen (Respekt dafür!), anderen aber dann etwas von einer easy-peasy Vier-Stunden-Woche etc. erzählen (Gauckler passt da schon sehr gut) und mit diesen Schlagworten versuchen Leute zu ködern, die ihr Angebot buchen sollen.

      Selbst kenne ich einige der Angebote und Seminare – inkl. der Inhalte aus Berichten und Gesprächen von Besuchern – und meine Begeisterung, was dort teilweise vermittelt wird, hält sich sehr in Grenzen. Letztendlich steht es ja schon im Text „spannenderweise leben hauptsächlich die Anbieter der ultimativen Blog-Business-Pläne davon ganz gut“, wobei die ein oder andere Ausnahme durchaus die Regel bestätigt.

    • Sehr gut. Danke für diesen schön geschriebenen Beitrag. Dann war ich also nicht die einzige, die den brandeins Beitrag gelesen und abgenickt hatte. Bravo! Oh ja, es gibt so einige „Gaukler“ in der Blogger-Szene. Aber gut – wenn die Nachfrage da ist, why not. Dabei ist es absolut legitim, dass solche Geschäftsmodelle auch mal infrage gestellt werden. Schon lustig, was für Ausmaße das angenommen hat… also Danke nochmal

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