Kinder lernen programmieren
Programmieren lernen - Tipps für die Programmierer von morgen
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Programmieren lernen – Tipps für die Programmierer von morgen

Robotik übt auf viele Kinder magische Anziehungskraft aus. Bereits die jüngsten Generationen hegen eine Vorliebe für technische Errungenschaften, die unser Leben beeinflussen und den Alltag erleichtern.

Viele Kinder sind von Technik fasziniert

Schon im Kleinkindalter ist es für viele Kinder ein Kinderspiel, das Tablet zu bedienen oder mit dem Smartphone der Eltern umzugehen. Unser Alltag hat sich in vielen Bereichen digitalisiert. Deshalb erlernt der Nachwuchs diese Fähigkeiten von Kindesbeinen an, während sich ältere Generationen die Kompetenzen erst erarbeiten müssen.

Tausende an technikaffinen Kindern träumen deshalb davon, einen Roboter nach eigenen Wünschen zu programmieren und die Spielzeuge so interaktiv wie möglich zu gestalten.

Mittlerweile gibt es außerdem eine große Auswahl an für Kinder geeigneten Robotern, mit deren Hilfe sich der Umgang mit der IT-Technik erlernen lässt.

Erste Programmiererfahrungen sammeln

Spielzeugroboter stehen entweder bereits zusammengebaut oder als Baukastenset zum Verkauf bereit. Diese Maschinen ermöglichen es Jungen und Mädchen, mithilfe einfacher Programmiersprachen sowie leicht verständlicher Apps erste Programmiererfahrungen zu gewinnen.

Durch diese Technik folgen die Kinder selbst ausgewählten Parcours, die dank künstlicher Intelligenz zahlreiche Fähigkeiten haben. Vom Merken von Gesichtern über das Abspielen verschiedener Geräusche bis hin zum Spielen eines Instruments – der Vielfalt sind nur wenige Grenzen gesetzt.

Kinder Programmiererfahrungen erlangen
Diese Maschinen ermöglichen es Kindern, mithilfe einfacher Programmiersprachen sowie leicht verständlicher Apps erste Programmiererfahrungen zu gewinnen

Roboter für Kinder verschiedener Altersklassen

Für die Programmierung der Maschinen müssen Kinder nicht unbedingt lesen können. In den ersten Lebensjahren besteht ebenfalls die Möglichkeit, entsprechende Basics spielerisch zu erlernen.

Einer der am besten für Kinder geeigneten Roboter ist beispielsweise der Baukasten aus dem Hause Robo Wunderkind. Dieses Baukastenset funktioniert mit mehreren visuellen Symbolen und Apps, die Kinder bei der Steuerung und Programmierung der Maschinen unterstützen. Diese Apps dienen dazu, Routinen, Bedingungen, Schleifen sowie Variablen zu erstellen. In den Roboter sind unterschiedliche Motoren und Sensoren integriert, dank denen sich die Maschinen bewegen, auf die Umwelt reagieren oder Geräusche machen.

Programmierungen via App

Ein weiteres empfehlenswertes Produkt ist der Dash Roboter der Marke Wonder Workshop. Diese bereits zusammengebaute Maschine ist über eine kostenfreie und dazugehörige App programmierbar. Die Technik unterstützt Android-, iOS- und Kindle Fire-Geräte. Dieser Roboter beeindruckt nicht nur mit seinem niedlichen Design, sondern interagiert, tanzt und singt zusätzlich mit seiner Umwelt. Eine weitere Option sind sogenannte Anki Cozmos, mit denen Kinder sogar eigene kleine Projekte realisieren können. Aus Kostengründen stellte der Produzent Anki eine Entwicklung der relativ kostenintensiven Roboter zwar mittlerweile ein. Doch ist es mit der kostenfrei Cozmo-App noch immer möglich, die Maschinen per Handy oder Tablet zu programmieren. Deshalb ist Cozmo für alle Kinder ab acht Jahren geeignet.

Die Jungen und Mädchen haben bei diesem Gerät die Chance, dem Roboter einfache Tätigkeiten wie ein Stapeln von Blöcken beizubringen. Zugleich fordert die Maschine immer wieder zu neuen Spielen auf.

Mit einem weiteren interessanten Konzept wartet das Baukastenset Mein Roboter MC5.0 auf. Dieses Produkt der Marke Clementoni für Kinder ab acht Jahren lässt sich ebenfalls nach Wunsch programmieren. Dadurch besitzt der Roboter unter anderem die Fähigkeit, via Infrarot-Sensoren Hindernissen auszuweichen oder Münzen via Magnet zu suchen.