Die richtige BH-Größe finden
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So finden Sie die richtige BH-Größe

Sie stechen. Sie drücken. Sie quetschen und schmerzen. Nur die wenigsten Frauen sind stolze Besitzerinnen von BHs, die wie angegossen passen. Ganz im Gegenteil: schätzungsweise tragen mehr als drei Viertel aller Frauen BHs in falscher Größe. Daran ist vor allem die falsche Unterbrustgröße schuld.

Diese Tipps helfen Ihnen dabei, Büstenhalter in der richtigen Größe zu finden.

Ein passgenauer Cup

Der Cup ist eine der wichtigsten Komponenten um zu entscheiden, ob ein BH ordentlich passt. Hierbei ist es wichtig, dass der Bügel die Brust vollständig umschließt und weder zu groß oder zu klein ist. Selbiges gilt für das Material, aus dem die Schale besteht.

Denn die Schale darf die Brust nicht quetschen oder drücken. Außerdem passt der Cup genau dann, wenn die Schale nicht absteht.

Die Qual der Wahl

Wer den richtigen BH finden möchte, darf sich außerdem nicht auf wenige Modelle beschränken. Schließlich ist jede Brustform etwas anders. Deshalb ist es völlig nachvollziehbar, dass nicht jeder Hersteller das passende Modell für jede weibliche Brust anbieten kann. Beispielsweise weichen die Formgebungen der Schalen von Produzent zu Produzent leicht voneinander ab.

Wer allerdings einen passenden BH bei einem Markenunternehmen gefunden hat, darf davon ausgehen, dass andere Kollektionen ebenfalls individuellen Bedürfnissen entsprechen – eine gute Basis.

Die Unterbrustweite: die wichtigste Komponente

Der ausschlaggebende Faktor für den Sitz eines BHs ist die Unterbrustweite. Schließlich wird ein Großteil des Gewichts der Brust nicht durch die Träger, sondern das um den Oberkörper befindliche Stoffband gestützt. Während die Frauen die Passform eines Körbchens zumeist noch recht gut einschätzen können, ist die Abmessung des Unterbrustbands schon wesentlich schwieriger. Diese Schwierigkeiten führen in den meisten Fällen dazu, dass Frauen tendenziell überwiegend zu weite BHs tragen. Apropos Unterbrustweite. Auf der Suche nach dem passenden BH müssen die Unterbrustweite sowie der Cup harmonisch aufeinander abgestimmt sein. Etwaige Unstimmigkeiten können beispielsweise an einer kurzen Unterbrustweite liegen.

Doch schwierig ist es ebenfalls, wenn die Schale aufgrund eines zu weiten Stoffbands nicht optimal unter der Brust anliegt. Bei einer falschen Passform ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Körbchen nach unten absacken und der Rücken auch hinten nicht mehr gestützt wird. Dann zieht der BH nach oben und schneidet in den Körper ein. Deshalb ist es möglich, dass Frauen häufig eine zu kleine Schale bei zu großer Unterbrustweite auswählen. Aus dem Grund ist es beispielsweise gar nicht so unüblich, dass eine 70E sogar die bessere Alternative zur 85B ist.

Wichtige Faustregeln bei der Wahl eines BHs

Weitere Faustregeln beziehen sich beispielsweise auf den Steg des BHs. Das verbindende Element zwischen beiden Körbchen liegt besonders gut an, wenn dieser nicht absteht, sondern nach Möglichkeit sogar fest auf der Haut anliegt. Ein hilfreiches Indiz für einen optimal sitzenden BH ist außerdem die seitliche Position des Büstenhalters, der um den ganzen Körper eine waagerechte Linie bilden sollte. Bei schwachem Bindegewebe ist eine bessere Stütze sinnvoll, die hauptsächlich durch einen größeren Cup ermöglicht wird. Generell versprechen größere Cups einen erhöhten Tragekomfort, da der am Rücken verwendete Stoff zumeist breiter ist.

Wer außerdem die Unterbrustweite sowie den Brustumfang ordentlich ermittelt, kann sich schon bald ins Einkaufsgetümmel stürzen. Denn dann steht der Suche nach einem BH in richtiger Passform nichts mehr im Wege.