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Fit nach OP – Neustarts im Profisport

Es ist der Alptraum eines jeden Sportlers: Auf dem Höhepunkt der Karriere sorgt ein Unfall oder gesundheitlicher Schaden für das vorzeitige Aus. Sponsorenverträge, Werbekampagnen und der eigene Kampfgeist stehen auf der Kippe. Doch der sportliche Wille und das medizinische Verfahren machen Mut für ein erfolgreiches Comeback.

Ständige Belastungen und dauerhafte Kraftaufwendungen stärken den Körper. Für den Sportlaien ein Wunschgedanke, um die eigene Kondition und Fitness auf ein neutrales Level zu heben. Doch für Profisportler ist die tägliche Dauerbelastung ein Risiko für ihren Körper und somit auch eine Gefahr für die eigene Karriere.

Doch für die millionenschweren Sportler, deren Gesundheit ihr Kapital ist, besteht Hoffnung. Immer neuere Methoden in der Medizin sorgen für schnellere Genesung, die sie zurück auf das Spielfeld kehren lassen. Manchester United-Spieler Zlatan Ibrahimovic begab sich nach seinem Kreuzbandriss in die Hände von Fachärzten und stand für seinen britischen Verein schon wenige Monate später wieder zur Verfügung.

Neue Wege gehen

Zerrungen und schmerzhafte Abnutzungserscheinungen sind die häufigsten Vorfälle im Sportbereich, die langfristig für das Ende der Karriere sorgen können. Ähnlich erging es auch Tennis-Profi Andy Murray, der bei den Australian Open im Januar seinen Rücktritt verkündete. Eine OP an der Hüfte war aufgrund des Auftretens von Arthritis für ihn unvermeidbar geworden. Wie Betway berichtet, war eine Metalllegierung um den Hüftknochen die notwendige Maßnahme – ein Eingriff, der nicht unumstritten ist. Für den Profitennisspieler stellte die Operation jedoch die einzige Möglichkeit dar, um weiterhin im Sport aktiv bleiben zu können.

Hüftoperation Infografik

Glück im Unglück

Doch nicht nur Verletzungen mit Vorlauf, die auf natürlichem Wege entstehen, müssen Ärzte unter Hochdruck operieren. Besonders risikoreich wird es, wenn schwere Unfälle das Leben der Sportler bedrohen. So musste die Wirbelsäule der 18-jährigen Formel 3-Fahrerin Sophia Flörsch nach einem Crash Ende 2018 mit Titanplatten und Schrauben fixiert werden. Der schnelle Eingriff verlief jedoch problemlos: Seit April sitzt die junge Sportlerin wieder hinter dem Steuer und bereitet sich auf die kommende Saison vor.

Es gibt zahlreiche Beispiele, die eine ähnliche Geschichte erzählen. Was für Außenstehende nach einem Wunder klingt, sehen die betroffenen Sportler jedoch als klassisches Berufsrisiko. Vielleicht ist dies auch der Grund, warum nach den Unfällen von Aufgabe oder Karriereende kaum die Rede ist. Die Rückkehr in die gewohnte Umgebung kann nicht schnell genug gehen. Kombiniert mit dem Erfolgswillen, die nächste Bestzeit zu fahren oder das nächste Spiel mit großem Punktevorsprung zu gewinnen, werden Genesungsprozesse vorangetrieben. Die eigene Motivation selbst wirkt sich – neben der physischen Genesung – auf den Organismus auswirkt, was für den positiven Effekt sorgt.