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    Reisebloggermontag: So funktioniert der Familienurlaub!

    Reisebloggermontag: So funktioniert der Familienurlaub!

    Familie Motte bloggt über ihre kunterbunte Welt und nimmt ihre Leser mit auf Reisen. Junge Familien bekommen auf familiemotte.com Tipps für schöne Ausflüge, kinderfreundliche Reiseziele und entspannte Urlaubstage mit Kind.

    blogg.de: „Nach welchen Kriterien wählt ihre Eure Ausflugstipps aus?“

    Familie Motte: „In erster Linie soll es natürlich kinderfreundlich sein, denn wir finden, auf einem Ausflug sollte die ganze Familie Spaß haben. Eine nicht zu lange Anreise zum Ziel ist ideal – wir haben aber für ein besonders interessantes Ziel auch schon einmal eine etwas längere Anfahrt in Kauf genommen. Je älter die Kinder werden, desto problemloser geht das ja auch. Dann wird alles zusammengepackt: Proviant, Getränke, eine Decke, ein zusätzlicher Pulli oder Jacke und los geht´s…“

    Am Strand (c) Familie Motte

    Am Strand (c) Familie Motte

    blogg.de: „Was ist anders, wenn man als Familie statt als Pärchen oder Single verreist?“

    Familie Motte: „Als Single oder Paar kann man ja einfach sein Ding machen. Man lebt entweder in den Tag oder unternimmt etwas gemeinsam – wenn der eine mal keine Lust hat, geht man auch mal seines Weges. Wir waren als Paar immer sehr unkompliziert, wollten, dass der Urlaub für jeden Erholung bedeutet und haben immer einen guten Kompromiss gefunden. Dann wurden wir Eltern und tragen nun die Verantwortung für einen kleinen Menschen. Und nicht nur das: unsere kleine Maus macht nur selten Pause! Das bedeutet Beschäftigung von morgens bis abends, was anstrengend ist, uns aber auch unheimlich viele gemeinsame tolle Erlebnisse beschert.

    Seit wir Eltern sind, hat sich unsere Art zu Reisen aber auch grundsätzlich verändert. Man wird flexibler – wenn etwas, dass wir uns vorgenommen haben nicht klappt, dann sehen wir das gelassen. Mit Kind ist eben alles viel weniger planbar. Dann verschieben wir den Ausflug eben auf einen anderen Tag. Außerdem geht vieles langsamer, wir erforschen und entdecken Dinge intensiver und auch aus dem Blickwinkel unserer Tochter. Das ist eine wahnsinnige Bereicherung.“

    blogg.de: „Wie funktioniert kinderfreundliches bzw. familienfreundliches Reisen?“

    Familie Motte: „Mit viel Zeit und Geduld und einer großen Portion Gelassenheit. Ansonsten haben wir die Erfahrung gemacht, dass nahezu alles mit (auch schon kleinen) Kindern möglich ist. Kinder sind unheimlich neugierig und wissbegierig und finden auch vermeintlich langweilige Dinge oft sehr spannend.

    Klar, in Krisengebiete würden wir nicht unbedingt mit unserem Kind fahren, und auch Dinge wie Bungeejumping müssen mit einem Kleinkind nicht sein. Aber ansonsten gilt: keine Scheu vor Unternehmungen jeglicher Art!“

    blogg.de: „Gibt es etwas besonderes, das in Eurem Gepäck nicht fehlen darf? Was ist es?“

    Familie Motte: „Natürlich unsere Kamera 🙂 Wir lieben es, nach dem Urlaub noch einmal alle schönen Momente durch unsere vielen Fotos revue passieren zu lassen. Die wichtigsten Dinge sind zudem Badesachen und die Sonnenbrille. Grundsätzlich leben wir nach dem Motto ‚je weniger desto besser‘ aber trotzdem nimmt man natürlich immer zu viel mit.“

    blogg.de: „Worauf achtet Ihr, wenn Ihr eine Unterkunft bucht?“

    Familie Motte: „Wir achten darauf, dass die Unterkunft zumindest ein bisschen kindgerecht ist. Wir lieben es, Urlaub in einem Ferienhaus oder einer Ferienwohnung zu machen. So können wir unseren Tagesablauf individuell gestalten wie wir möchten und müssen keine Rücksicht auf feste Essenszeiten oder andere Miturlauber nehmen. Außerdem hat man viel Platz um sich auszubreiten mit dem ganzen Hausstand, den man ja als Familie mit sich rumschleppt.

    Praktisch ist es natürlich, wenn es eine Einkaufsmöglichkeit in der Nähe gibt und Wasser muss es geben – in welcher Form auch immer. Am liebsten natürlich das Meer, aber auch ein kleiner Badesee, ein verwunschener Teich oder ein Pool können wunderbar sein.“

    unterwegs (c) Familie Motte

    unterwegs (c) Familie Motte

    blogg.de: „Welche ist Eure bevorzugte Urlaubsart (Städtetrip, Strandurlaub, Wanderurlaub, Skiurlaub etc.)?“

    Familie Motte: „Eine Mischung aus Strand- und Unternehmungsurlaub. Ein paar relaxte Tage am Strand oder See, dazu eine tolle Stadt und Sehenswürdigkeiten in der Nähe und viele schöne Ausflugsziele in die Natur, in den Zoo oder in einen Freizeitpark.“

    blogg.de: „Welches ist Eurer liebstes Reiseziel und was macht seinen Reiz aus?“

    Familie Motte: „Wir lieben die Nord- und Ostsee mit ihren endlosen Stränden. An der Nordsee lieben wir die wilden Dünen und die tolle Luft und wie man sich fühlt, wenn man nach einem Strandtag nach Hause kommt. Außerdem Dänemark und Schweden mit der wunderschönen Natur und den extrem kinderfreundlichen Skandinaviern. Dort ist alles klein und überschaubar und unheimlich gemütlich.

    Ansonsten lieben wir Kroatien – ein unglaublich schönes Land und so vielfältig! Es gibt wunderhübsche Städtchen mit verwunschenen Gässchen, glasklares Meer, tolle Felsstrände im Norden und wunderbare Sandstrände im Süden. Dazu Dubrovnik und die atemberaubende Natur der Plitvicer Seen. Es gibt unglaublich viel zu entdecken!“

    blogg.de: “Warum bloggt Ihr? Ihr könntest schließlich genauso gut einfach durch die Welt fahren, die Bilder im Kopf haben und sie dort lassen – warum so öffentlich?”

    Familie Motte: „Ich (Mama Anna) blogge seit März 2014, bin also noch relativ neu in der Blogosphäre unterwegs. Ursprünglich habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, unsere Familie und Freunde, die teilweise relativ weit weg wohnen, an unserem Familienleben teilhaben zu lassen. Außerdem wollte ich meine Gedanken festhalten, denn als Mama verändert sich eben das ganze Leben. Ziemlich blauäugig bin ich gestartet, ohne zu wissen, was da so alles dranhängt an der Bloggerei. Mittlerweile habe ich schon viel gelernt und jeden Tag kommt viel dazu. Und ich möchte die Bloggerfamilie nicht missen: viele nette Mamis und Papis haben bisher meinen Weg gekreuzt, tolle Gespräche wurden geführt, spannende Geschichten unter Gleichgesinnten wurden ausgetauscht und ich durfte schon ein paar sehr interessante Kooperationen eingehen.“

    blogg.de: “Viele Blogger widmen sich dem Travelblogging, weil es dafür vermeintlich auch Übernachtungen in Luxushotels und Business-Class-Flüge gibt. Wie sieht es bei Euch mit dem ‘Sponsored travelling’ aus. Was wäre Euer Lieblingsziel über das Ihr gerne einmal bezahlt berichten würdet?”

    Familie Motte: „Wir hatten das Glück und durften bereits zwei Mal eine gesponserte Reise antreten. Eine weitere folgt noch in diesem Jahr. Dabei handelte es sich allerdings um nahe Urlaubsziele, die gut und schnell zu erreichen waren. Die Anreise mussten wir jedes Mal selbst bezahlen und ein Luxushotel war auch noch nicht darunter 🙂 Die Art der Unterkunft ist aber gar nicht so wichtig. Auch eine kleine Pension, ein kleines Stadthotel oder ein Landgasthof können toll sein – Hauptsache es ist sauber.

    Ich blogge aber nicht, um bezahlte Urlaube abzugreifen – das ist natürlich ein schöner Nebeneffekt, und wir freuen uns über Anfragen dieser Art – aber reisen würde ich auch ohne gesponserte Urlaube; weil Reisen uns glücklich macht und den Horizont erweitert.

    Worüber wir gern einmal bezahlt berichten würden? Kanada würden wir unheimlich gern mal bereisen – bisher fehlt uns dafür leider das Geld. Und Südafrika steht ganz oben auf der Wunschliste. Wieder mal nach Irland – da war ich zwar schon mehrfach, habe aber noch lange nicht alles gesehen. Und einmal im Leben nach New York…
    Pläne haben wir noch unzählige…“

    blogg.de: “Ganz allgemein zum Thema Blogs. Wie seht Ihr die Entwicklung in Sachen Blogging und Refinanzierung des Lebensunterhalts durch einen Blog?”

    Familie Motte:
    „Das ist ja eine umstrittende Sache in Bloggerkreisen. Wenn wir ehrlich sind, würde sich sicher die Mehrzahl der Blogger darüber freuen, wenn sie vom Bloggen leben könnten. Das wäre auch mein Traum. Aber der Weg dahin ist weit und die Konkurrenz riesig. Und ich möchte nicht Anfragen und Kooperationen um jeden Preis eingehen, nur weil sie etwas Geld abwerfen. Geld verdienen mit dem Blog ja, aber transparent sollte es für den Leser bleiben. Wir wollen authentisch bleiben und nur über Dinge schreiben, die uns wirklich bewegen, die unser Leben bereichern und hinter denen wir zu 100% stehen.“

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