Schönheitsoperationen steigt stetig
Schönheitsoperationen steigt stetig
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Zahl der Schönheitsoperationen steigt stetig an

Regelmäßig veröffentlicht die Vereinigung Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen – die VDÄPC – Studienergebnisse regelmäßig durchgeführter Ärztebefragungen. Damit verbundene Befragungen spiegeln Entwicklungen und Trends der ästhetisch-plastischen Chirurgie wider.

Das Resultat der Behandlungs- und Operationsstatistik aus dem Jahr 2018 zeigt auf, dass sich Schönheitsoperationen zunehmend großer Beliebtheit erfreuen. Im Gegensatz zum Vorjahr ist der Anteil an Eingriffen laut Statistik der VDÄPC um ungefähr neun Prozent angestiegen.

Faltenunterspritzungen liegen hoch im Kurs

Ästhetische Eingriffe finden hierzulande bei Männern und Frauen immer größeren Anklang. Am häufigsten entscheiden sich Betroffene für Faltenunterspritzungen mit Botulinum. Für diese Behandlung entschieden sich allein im Jahr 2018 mehr als 19.900 Menschen. An zweiter Stelle folgen Hyaluron-Behandlungen, die knapp 18.300 Männer und Frauen 2018 in Deutschland durchführen ließen. Auf dem Folgerang schlossen sich Lippenkorrekturen an, die überwiegend Frauen an sich vornehmen ließen.

Dennoch ist der Frauenanteil für Lippenkorrekturen im Vergleich zum Vorjahr etwas gefallen. Ratgeber wie der auf schoenheitsoperationen-ratgeber.de geben darüber Aufschluss, was minimalinvasive Behandlungen eigentlich sind. Laut der VDÄPD-Umfrage führten Schönheitschirurgen bzw. Mitglieder der Vereinigung im Jahr 2018 knapp 44.300 minimalinvasive Behandlungen durch. Mit diesem Wert ist der Anteil im Vergleich zum Vorjahr um ungefähr 15 Prozent angestiegen. Experten zufolge ist diese hohe Popularität darauf zurückzuführen, dass immer Menschen ein hübsches Gesicht wichtiger als eine gute Figur ist.

Frauen entscheiden sich zumeist für minimalinvasive Eingriffe

Frauen beginnen zumeist mit minimalinvasiven Eingriffen. In diesem Zusammenhang betonen Mediziner, dass Frauen die Entscheidung für einen kleinen Eingriff zumeist auch leichter als Männern fällt. Faltenbehandlungen sind für Frauen dabei mit großem Abstand am beliebtesten. Allein im Jahr 2018 ließen in Deutschland knapp 19.000 Frauen eine Botulinumbehandlung vornehmen. Damit stieg diese Zahl im Vergleich zum Vorjahr um ungefähr 14 Prozent an. Diese Behandlungsform wird dicht von Eingriffen mit Hyaluron gefragt, für die Schönheitschirurgen bei Frauen im Jahr 2018 insgesamt 17.568 Behandlungen vermeldeten.

Damit ist diese Schönheits-OP etwas häufiger als im Vorjahr vorgenommen worden. Auf Platz 3 schließt sich bei Frauen die Lippenkorrektur an, der Brustvergrößerungen sowie die Oberlidstraffung folgen.

Ästhetisch-plastisch-chirurgische Eingriffe für Frauen

Im Gegensatz zu den minimalinvasiven Behandlungen stieg die Anzahl ästhetisch-plastisch-chirurgischer Eingriffe von 2017 auf 2018 um ungefähr zwei Prozent an. Unter den etwa 33.200 Operationen entschieden sich die meisten Frauen mit einem Anteil von 4.388 Eingriffen für eine Oberlidstraffung.

Auf Platz 2 rangiert mit einem Anteil von 3.804 Eingriffen die Fettabsaugung, deren Popularität dennoch langsam sinkt. Platz 3 belegen Brustvergrößerungen mit knapp 3.700 Operationen. Dennoch steigen die Zahlen für diese OP langsam an.

Brustvergrößerungen
Den 3. Platz belegen Brustvergrößerungen mit knapp 3.700 Operationen

Das Interesse an Schönheits-OPs steigt auch bei Männern an

Obwohl sich das weibliche Geschlecht sechsmal häufiger für die ästhetischen Behandlungen als Männer entscheidet, verdoppelte sich der absolute Anteil bei operativen Behandlungen für Männer in jüngster Vergangenheit. Ließen Männer im Jahr 2017 insgesamt 4.083 Operationen an sich vornehmen, stieg dieser Wert bis 2018 auf 8.621 operative Eingriffe an. Damit ist hierbei innerhalb eines Jahers von einer Steigerungsrate von 111 Prozent die Rede.

Diese Tendenz ist laut Aussagen von Medizinern darauf zurückzuführen, dass geburtenstarke Jahrgänge ab Mitte 50 in diesem Alter nun besonders häufig die Unterstützung der Ärzte suchen. Eine Tendenz ist eindeutig dahingehend zu erkennen, dass das männliche Geschlecht hierbei chirurgische Operationen bevorzugt.

Oberlidstraffungen stehen hoch im Kurs

Belegte die Oberlidstraffung bei Männern im Jahr 2017 noch den fünften Platz, galt dieser Eingriff schon 2018 als beliebtester Eingriff für die Männerwelt. Die Fettabsaugung stieg in der Gunst der Männer hingegen von Rang 4 auf Rang 2 an. Auf den Folgeplätzen schließen sich für die schönheitsbewusste Männerwelt Nasenkorrekturen, die Gynäkomastie und Bauchdeckenstraffung an. In der Beliebtheitsliste rein operativer Behandlungen wechseln Brustvergrößerungen vom dritten auf den ersten Platz. Den zweiten Platz nehmen Oberlidstraffungen ein.

Der Selfieboom als wichtige (gefährliche) Motivation

Mit dem steigenden Interesse der Frauen an Schönheitsoperationen verweisen Mediziner zugleich auf eine alarmierende Tendenz. Der Selfieboom gilt als gefährliche Entwicklung, durch den bei jungen Frauen falsche Ideale aufkommen. Bildbearbeitete Selfies erscheinen jüngeren Generationen als neue Realität, die es zu erreichen gilt. Durch diese virtuellen Schönheiten streben junge Frauen nach Idealen, die sich durch die seriöse ästhetisch-plastische Chirurgie schlichtweg nicht erreichen lassen. Außerdem bemerken Schönheitschirurgen einen weiteren Trend, der ihnen Sorgen bereitet. Die Rede ist von gewünschten Korrekturen, deren Anteil nach schlechten Voroperationen deutlich zunimmt. Ein wichtiger Grund für diese Entwicklung sind Entscheidungen vieler Menschen, OPs zu günstigen Preisen zu bevorzugen und damit in puncto Qualität oder Sicherheit Abstriche in Kauf zu nehmen.

Außerdem gibt es noch zu wenige Patienten, die sich an Ärzte wenden, die sich wiederum auf die jeweiligen Eingriffe spezialisiert haben. Problematisch ist in diesem Zusammenhang, dass die Bezeichnung „Schönheitschirurg“ nicht geschützt ist. Nach Möglichkeit sollten Betroffene deshalb einen Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie aufsuchen, da nur Mediziner mit langjähriger Ausbildung und Erfahrung diesen Titel tragen dürfen. Zudem gehen Patienten auf Nummer sicher, wenn Sie sich bei der Arztwahl an ein Mitglied eines anerkannten seriösen Verbandes wenden.