Tipps zur Energieeinsparung bei der Immobilie
Tipps zur Energieeinsparung bei der Immobilie
Heim & Garten Blog

Gewusst wie – Tipps zur Energieeinsparung an einer Immobilie

In Zeiten steigender Preise ist es wichtiger denn je, auf die eigenen Nebenkosten zu achten. Ob Wasser, Strom, Müll oder Heizung – alle Serviceleistungen müssen bezahlt werden. Möchten Haus- oder Wohnungsbesitzer dauerhaft mit Ihrer Immobilie Geld sparen, ist Initiative gefragt.

Einige Maßnahmen wie Modernisierungen sind zwar kostenintensiv, dafür allerdings auch dauerhaft effizient. Andere Strategien wie ein Anbieterwechsel bedürfen nur weniger Mausklicks. Für eine optimale Energieeinsparung ist eine Kombination mehrerer Strategien deshalb die sinnvollste Maßnahme.

Entspricht das eigene Zuhause modernsten technischen Anforderungen?

Wer ein Haus oder eine Eigentumswohnung sein Eigen nennt, sollte die eigenen vier Wände regelmäßig dem neuesten technischen Stand anpassen. Ist ein Gebäude mindestens 30 Jahre alt, bewirkt verbesserte Technik wahre Wunder. Isolierglas oder eine neue Dachdämmung leisten einen wichtigen Beitrag dafür, um bis zu 70 Prozent der Heizkosten zu sparen. Hochwertige Fenster, welche auch online gekauft werden können, überzeugen ebenfalls mit einer guten Wärmedämmung.

Solaranlagen decken weiterhin bis zu 20 Prozent des Heizbedarfs sowie 80 Prozent des Warmwasserbedarfs. Die finanziellen Auswirkungen einer Modernisierung sind dementsprechend hoch. Möchten Hausbesitzer ihre eigenen vier Wände in Deutschland energetisch modernisieren, ist der Staat durchaus zu einer finanziellen Unterstützung bereit. Diese Investition lohnt sich dann sogar in mehrfacher Hinsicht. Auf der einen Seite reduzieren sich die Nebenkosten. Im Gegenzug erhöht sich der Wohnkomfort. Die Immobilie gewinnt an Wert.

Energieeinsparung Fenster
Hochwertige Fenster, überzeugen ebenfalls mit einer guten Wärmedämmung

Vorteile einer Wärmepumpe

Eine weitere gute Idee für Hausbesitzer ist eine Wärmepumpe. Dieses Heizsystem bewährt sich als sparsames umweltfreundliches Modell. Deren Wirkung ist mittlerweile durch Zahlen belegt. Schließlich verringern sich der Energieverbrauch und CO2-Ausstoß mit einer Wärmepumpe.

Effizient heizen: So funktioniert’s!

Doch es gibt noch viele weitere Optionen, um in den eigenen vier Wänden Energie zu sparen. Da Heizkosten in Nebenkostenabrechnungen einer der höchsten Faktoren sind, ist ein effizientes Heizverhalten besonders wichtig. Es ist schon mit einfachen Mitteln möglich, Heizkosten effektiv einzusparen. Beispielsweise ist schon ein kleiner Schritt getan, wenn eine Decke einfach zusammengerollt und vor Türen als Zugluftbremse eingesetzt wird. Wer die Heizung nachts auf die Nachttemperatur einstellt, lässt die Zimmer folglich nicht auskühlen. Allerdings passt sich die Wärme der Zimmerwand an die kühlere Raumluft an.

Wichtig ist es in diesem Zusammenhang zu wissen, dass das Thermostat nicht unter 16 Grad Celsius eingestellt werden sollte. Andernfalls bedarf es eines zu hohen Energieaufwands, um die Räumlichkeiten tagsüber wieder aufzuheizen.

Kleine Energiespar-Tipps für den täglichen Umgang

Eine Optimierung des Stromverbrauchs bedarf in den meisten Haushalten ebenfalls nur weniger Handgriffe. Unnötigen Strom verbrauchen unter anderem Geräte wie Fernseher oder Computer, die stetig im Standby-Modus laufen. Ebenso sinnvoll ist es, ältere Elektrogeräte gegen neue Modelle auszutauschen. Außerdem haben sich bei Energiesparfüchsen auch Photovoltaikanlagen bewährt. In der Küche können Verbraucher Betriebskosten ganz einfach reduzieren, wenn Wasser- oder Eierkocher anstatt eines Herds zum Einsatz kommen. Für die Erwärmung einer Mahlzeit genügt es, die Mikrowelle einzuschalten.

Gehören Energiesparlampen heutzutage längst zum Alltag dazu, gewinnen Elektrogeräte in günstigen Energieeffizienzklassen zunehmend an Bedeutung. Die Klassifizierung der Apparate reicht von A bis G. Besonders sparsame Geräte sind mit den Abkürzungen „A+“, „A++“ oder „A+++“ gekennzeichnet, wie hier noch ausführlicher erläutert wird..

Wasser sparen: Mit kleinen Handgriffen

Kosten für den Wasserverbrauch basieren zu 80 Prozent aus Fixkosten. Der verbleibende Teil wird je nach verbrauchten Kubikmetern hinzu addiert. Allein im Jahr 2018 benötigten Verbraucher in Deutschland einen täglichen Wasserverbrauch von rund 130 Litern. Allerdings haben sich die Wasserkosten in den vergangenen 15 Jahren beinahe verdoppelt. Umso wichtiger ist es deshalb, eine geeignete Methode zum Wassersparen zu finden. Dabei genügt es häufig schon, während des Einseifens den Wasserhahn zuzudrehen oder tropfende Armaturen auszutauschen. Wer außerdem auf gute Spül- und Waschmaschinen mit Sparfunktion setzt, kann ebenfalls dauerhaft Nebenkosten einsparen.

Einen Lieferantenwechsel einplanen

Ob Strom oder Heizung. Möchten Immobilienbesitzer nicht zu viel Geld in Energiekosten investieren, ist ein regelmäßiger Vergleich der Gebühren für Energie unerlässlich. Diese Lieferantenwechsel sind relativ unkompliziert, kosten kein Geld und sind risikofrei.

Um die passenden Anbieter auszuwählen, müssen Stromkunden zu Beginn erst den Energieverbrauch in Kilowattstunden ermitteln. Entsprechende Informationen sind auf den Jahresabrechnungen angegeben. Wer bei diesem Vergleich einen günstigeren Gas- oder Stromanbieter gefunden hat, sollte eine Kündigung des aktuellen Vertrags ernsthaft in Erwägung ziehen. In diesem Zusammenhang ist es natürlich wichtig, sich einen umfassenden Überblick über den aktuellen Markt zu verschaffen. Der Wechsel erfolgt zumeist völlig unkompliziert. Denn eine Versorgung des Haushalts mit Strom und Gas ist auch bei einem Wechsel nicht gefährdet.

Bei neuen Verträgen nicht den Blick fürs Detail verlieren

Nichtsdestotrotz bedarf ein neuer Vertragsabschluss unbedingt einer detaillierten Kontrolle der Vertragsinhalte. Informationen über Preisänderungen oder die Vertragslaufzeit spielen dabei eine wichtige Rolle. Als Faustregel gilt: Je kürzer die Vereinbarungen sind, desto schneller können sich Anbieter auch auf ein neues Angebot einstellen.

Alternativ offerieren einige Anbieter aber auch Verträge, die einen festgelegten Preis über einen längeren Zeitraum garantieren. Eine Kündigungsfrist von länger als drei Monaten ist generell nicht empfehlenswert.