An was ist bei einem Umzug alles zu denken?
An was ist bei einem Umzug alles zu denken?
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An was ist bei einem Umzug alles zu denken?

Steht ein Umzug an, müssen einige Dinge berücksichtigt werden, damit der Umzug reibungslos verläuft.
Dabei hängt die Planung auch davon ab, wie weit Sie umziehen, ob Sie ein Umzugsunternehmen beauftragt haben oder ob Sie alles mit Freunden und Familie organisieren. Wofür Sie sich auch entscheiden, gibt es unterschiedliche Dinge zu beachten. (Umzug trotz Corona: Worauf achten?)

Umzug mit Spedition

Möchten Sie den Umzug durch ein Umzugsunternehmen durchführen lassen, sollten Sie sich rechtzeitig Angebote einholen und vergleichen. Damit das Unternehmen auch am Umzugstag Zeit hat, sollten Sie sich die Informationen frühzeitig einholen.
Hierbei ist auch zu berücksichtigen wie viele relevante Anbieter es vor Ort gibt. In einer Stadt wie Berlin ist die Angebotsvielfalt groß. Es gibt somit viele Umzugsunternehmen in Berlin, welche für Ihren Umzug in Frage kommen. Dies ist bei einem Umzug in ländlichen Regionen oftmals anders, so dass hier die Auswahl eingeschränkt ist bzw. höhere Anfahrtspauschalen einkalkuliert werden müssen.

Umzug mit Spedition
Möchten Sie den Umzug durch ein Umzugsunternehmen durchführen lassen, sollten Sie sich rechtzeitig Angebote einholen und vergleichen

Umzug mit Anhänger oder Transporter

Möchten Sie Ihre Möbel selber transportieren, brauchen Sie einen Anhänger oder einen Transporter. Achten Sie dabei darauf, dass Sie oder der Fahrer den passen Führerschein besitzen, denn nicht jeder darf einen Transporter oder einen Hänger fahren. Dabei kommt es vor allem auf das Gewicht des Fahrzeuges an.

Beim Umzug braucht es vor allem Platz. Wohnen Sie in einem Wohngebiet oder in einer kleinen Straße, holen Sie sich rechtzeitig eine Genehmigung, die Straße für den Umzugstag absperren zu dürfen.

Denn Sie müssen die Straßensperrung rechtzeitig ankündigen. Besorgen Sie sich genügend Umzugskartons und fangen Sie frühzeitig an zu packen. So sparen Sie am Umzugstag Zeit. Teilweise können Sie den Umzug von der Steuer absetzen, besonders wenn er aus beruflichen Gründen stattfindet. Bewahren Sie deshalb alle Belege und Rechnungen auf und informieren Sie sich darüber, inwieweit Sie den Umzug steuerlich absetzen können.
Prüfen Sie in Ihrem Mietvertrag, ob Sie die Wohnung renoviert oder besenrein hinterlassen müssen. In manchen Mietverträgen ist festgelegt, dass Sie die Wohnung tapezieren und streichen müssen. Klären Sie das rechtzeitig, damit Sie nicht in Stress geraten.

Umzug mit Transporter
Möchten Sie Ihre Möbel selber transportieren, brauchen Sie einen Anhänger oder einen Transporter

Organisieren Sie eine Betreuung für Kinder und Tiere. Leben Tiere in Ihrem Haushalt, müssen diese für den Umzugstag sicher untergebracht werden. Grade Katzen und Hunde leiden unter Lärm und Stress, sodass diese vielleicht besser bei Bekannten oder Verwandten warten. Nach dem Umzug sollten diese genügend Zeit bekommen, sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Behalten Sie am besten Fressnäpfe, Decken und Schlafkissen, damit die Tiere direkt einen bekannten Geruch in der neuen Wohnung haben. Kinder können je nachdem in den Umzug mit einbezogen werden, sollten dabei aber immer betreut werden.

An- und ummelden

Haben Sie den Tag organisiert, müssen Sie sich noch um behördliche Themen kümmern. Denn vor und nach einem Umzug müssen Sie sich entsprechend ummelden, Verträge kündigen und neu aufsetzen.

  • Auto: Melden Sie Ihren Umzug beim KFZ-Amt, denn auch bei einem Umzug innerhalb der Stadt muss die Zulassungsstelle informiert werden.
  • Bafög: Ziehen Sie für Ihr Studium um, melden Sie sich beim Bafögamt um. Das ist vor allem wegen der zukünftigen Miete wichtig.
  • Bank: Ein Umzug ist auch eine Chance für ein neues Girokonto. Denn beim Umzug ist manchmal auch ein Bankwechsel nötig.
  • Einwohnermeldeamt: Dies ist einer der wichtigsten Ämter, bei denen Sie sich ummelden müssen. Denn Sie haben 14 Tage Zeit, sich mit der Mieterbescheinigung umzumelden. Verpassen Sie diese Frist, droht Ihnen ein Bußgeld.
  • GEZ: Auch hier müssen Sie Ihre Adresse aktualisieren. Kindergarten und Schule: Oft werden Kindergärten und Schulen nach Wohnorten vergeben. Klären Sie daher, ob Ihr Kind der Schule oder der Kita bleiben kann. Fragen Sie frühzeitig nach, um den Schulwechsel zu organisieren.
  • Kirche: Sind Sie Mitglied in der Kirche, wird das Einwohnermeldeamt die Kirche von selbst informieren.
  • Post: Erstellen Sie einen Nachsendeantrag. Nicht immer können alle Adressen aktualisiert werden. Mit einem Nachsendeantrag kommt die Post dennoch bei Ihnen an.
  • Strom-, Internet- und Wasseranbieter: Klären Sie rechtzeitig, ob Sie am neuen Wohnort Ihre Verträge übernehmen können oder kündigen müssen. Ist das nicht möglich, sind oft auch außerplanmäßige Kündigungen des Vertrages möglich. Versicherungen: Natürlich müssen auch alle Versicherungen über den Umzug informiert werden.