Costa Rica - Willkommen im Paradies
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Costa Rica – Willkommen im Paradies

Es gibt nicht viele Länder auf dieser Welt, die sich die Bezeichnung „Paradies“ so ehrlich verdienen wie Costa Rica. Die in Zentralamerika gelegene grüne Oase symbolisiert Artenvielfalt, Ökotourismus und Naturschutz auf eine Weise, die den meisten anderen Regionen dieser Welt vorenthalten bleibt. Reisen zum reichsten Land Mittelamerikas führen in die grüne Lunge einer Region, auf der mehr als zwei Dutzend Nationalparks zu Hause sind. Ob Regenwald oder malerischer Naturstrand – die Heimat der Brüllaffen, Faultiere oder Ameisenbären ist eine Region mit vielen Gesichtern.

Ein natürliches urtümliches Fleckchen Erde

Aktiv- oder Erholungsurlauber kommen in diesem Urlaubsparadies auf ihre Kosten. Dennoch ist Costa Rica anders als andere Reiseziele. Wer von einem Urlaub an fein geharkten und gesäuberten Stränden mit Strandliegen und Sonnenschirmen träumt, wird vermutlich enttäuscht sein. Ein Großteil aller in dem Land gelegenen Strände ist naturbelassen. Doch genau diese Urtümlichkeit und Natürlichkeit ist für viele Weltenbummler ein Grund, an genau diesem Ort Halt zu machen. Und dann gibt es sie – diese Gebiete, die noch sehenswerter als alle anderen sind.

Traumstrände auf Costa Rica
 Einer der Traumstrände auf Costa Rica

Ein Ausflug nach San José

Da ist zum Beispiel San José. Die größte Stadt Costa Ricas ist weit über die Landesgrenzen hinaus für die Universität UCR bekannt. Diese Metropole ist das einzige mittelamerikanische Zentrum, das in etwa europäischem Niveau entspricht. Deshalb pflegt die Universitätsstadt auch Austauschprogramme zu deutschen Hochschulen. Neben der Universität ist Costa Ricas Hauptstadt für das Nationalmuseum bekannt. Ein Highlight dieser Ausstellung sind Exponate von einigen der schönsten Schmetterlingsarten der Welt. Das Nationaltheater sollten Besucher in San José nicht nur von innen betrachten. Die architektonischen Feinheiten der Außenfassade sind eine Augenweide.

Naturlandschaften wie aus dem Bilderbuch

Costa Ricas Nationalparks gleichen einer Naturoase. Auf Schritt und Tritt ist bei diesen Grünanlagen erkennbar, welch großen Wert die Regierung auf Naturschutz legt. Keine Bemühungen bleiben unversucht, um den Regenwald aufrechtzuerhalten. Nationalparks und Naturschutzgebiete reihen sich die Farbtupfer aneinander. Ein Großteil dieser Naturlandschaften ist um die Vulkane des Landes angesiedelt. Dadurch hat sich in Costa Rica eine Artenvielfalt entwickelt, die beinahe einzigartig auf dieser Welt ist. Einer der größten Besuchermagneten ist der Manuel Antonio Nationalpark, der für seinen unfassbar hohen tierischen Artenreichtum bekannt ist. Hier leben Affen, Echsen und Faultiere in trauter Harmonie miteinander – welch eine schöne Vorstellung. Wer in dem Park jedoch handzahme Tiere aus nächster Nähe bewundern möchte, muss mit einem Eintrittsgeld von 16$ rechnen. Doch die Investition lohnt sich. Denn dann dürfen sich Globetrotter auf eine Safari freuen, die sie vermutlich nie wieder vergessen werden. Diese Erkundungstour krönen Sie in diesem Nationalpark mit einer Erfrischung im Playa Manuel Antonio. Schließlich sollte niemand Costa Rica verlassen, ohne sich mindestens einmal in den Wogen des Pazifischen Ozeans treiben zu lassen.

Tortuguero: mit Schildkröten auf Tuchfühlung gehen

Der an der Karibikküste gelegene Tortuguero Nationalpark ist ein Muss für alle Schildkröten-Kenner. Damit ist der Name Programm. Schließlich bedeutet Tortuguero nichts anderes als „Ort, an den die Schildkröten kommen“. Jährlich strömen Hunderte an Schildkröten zu den Stränden des Nationalparks, um vor Ort ihre Eier abzulegen. Ganz bewusst wurde der Nationalpark als autofreies Gelände angelegt. Doch gerade aus dem Grund ist eine Führung durch dieses Naturparadies für viele Urlauber einer der schönsten Momente überhaupt.

Gewässer erstrahlen im magischen Türkisblau

Der Anblick des Kratersees Botos gleicht einem surrealen Szenario. Türkisblau färbt sich das Wasser, das seine Farbgebung einem einfach erklärbaren Prozess zu verdanken hat. Der 300 Meter tiefe Säuresee besteht aus ätzendem Wasser. Der Botos ist einer von nur zwei Kraterseen, deren Ursprung dem 2.700 Meter hohen Vulkan Poás entstammt. Hier begegnen Reisende einem der sauersten Seen der Welt. Da der Vulkan allerdings noch aktiv ist, sind Touren in das Gebiet nicht jederzeit möglich. Die Erkundungstour durch Costa Rica setzen Sie im Tenorio Volcano Nationalpark fort. Das Wasser dieses Flusses erstrahlt in einem ebenso intensiven Türkisblau, dass dem einen oder anderen Besucher der Mund offenbleibt. Allerdings ist diese phänomenale Farbgebung ebenfalls auf die Aktivität des Vulkans Tenorio zurückzuführen. Das i-Tüpfelchen auf diesem Ausflug ist der Anblick des Wasserfalls, dessen türkisfarbenes Wasser sich den Weg in Richtung See bahnt.

Badeabenteuer an der Karibik- und Pazifikküste

Doch niemand sollte sich auf einer Reise durch Costa Rica entspannte Momente an den Traumstränden des Landes entgehen lassen. Einige der naturbelassenen Strände sind an der Karibikküste gelegen. Denn wer waschechtes Karibikfeeling erleben möchte, muss natürlich an den Uferabschnitten des Karibischen Ozeans seine Seele baumeln lassen. Aushängeschilder unter den karibischen Stränden sind der Playa Chiquita und Playa Negra. Die im Südosten des Landes gelegenen Badeparadiese locken mit kilometerlangen, Palmen gesäumten Sandstränden und hübschen niedlichen Strandbungalows. Rund um die Strände sind kleine Fischerdörfer entstanden, deren Restaurants zum kulinarischen Stelldichein einladen: das perfekte Ambiente für alle Genießer, die sich typisch karibische Küche schmecken lassen möchten.

Eine Badeoase mitten im Nationalpark

Surfer fühlen sich von der Pazifikküste magisch angezogen. Wassersportler strömen in Scharen zur Halbinsel Osa, um am Playa Santa Teresa den Wellenritt zu wagen. Im Gegensatz dazu eignet sich Playa Conchal für Ruhesuchende, die sich unter Sonne Mittelamerikas vom stressigen Alltag erholen möchten. Ein Geheimtipp ist der Sandstrand des Nationalparks Cabo Blanco, der auf der Halbinsel Nicoya relativ verborgen liegt. Trotz seiner Schönheit ist dieser Strand nur selten überfüllt. Schließlich müssen Besucher den gesamten Nationalpark durchstreifen, um an diesem Badeparadies anzukommen. Costa Rica ist ein zauberhaftes Fleckchen Erde mit vielen Gesichtern, das mit einer abwechslungsreichen Tierwelt, fantastischen Naturstränden und dem immergrünen Regenwald lockt. Sind Sie bereit für dieses Abenteuer?