Mit dem Fahrrad in den Urlaub fahren – Tipps und Tricks
Mit dem Fahrrad in den Urlaub fahren – Tipps und Tricks
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Mit dem Fahrrad in den Urlaub fahren – Tipps und Tricks

Mit dem Fahrrad in den Urlaub zu fahren, klingt ziemlich simpel: Suchen Sie sich ein Tourenrad, machen Sie sich bereit, planen Sie eine Route und bereisen Sie die Welt. Und fast genauso einfach ist es auch. Tatsächlich kann fast jeder mit dem Rad reisen, unabhängig von Alter, körperlichen Bedingungen, Gewicht, Trainingszustand, Fahrraderfahrung oder Budget. Viele Menschen reisen sogar mit Tieren und Kind. Einige, die mit dem Fahrradfahren beginnen, sind Raucher oder Trinken gerne mal ein Gläschen, sind außer Form, ohne Kenntnisse über die Mechanik oder haben nicht viel Geld.
Es gibt nur eine Sache, die Sie wirklich brauchen, um mit dem Fahrradfahren zu beginnen. Und das ist: ZEIT und ein Fahrrad.

Finden Sie ein geeignetes Tourenrad für Ihre erste Radtour

Wenn Sie nicht vorhaben, wirklich anspruchsvolle Straßen zu fahren und viel Ausrüstung einzupacken, ist jedes Fahrrad ausreichend. Dennoch sollten Sie wissen: Je besser das Fahrrad, desto größer der Komfort, desto höher der Genuss. Sollten Sie aber kein Budget haben, um in ein Tourenrad zu investieren, können Sie das verwenden, was Sie haben.

Falls Sie ein Rennrad haben, können Sie sogar damit touren. Das Hauptproblem beim Fahren mit Rennrädern besteht darin, dass sie die Ladung nicht gut befestigen können und die normalerweise schmalen Reifen auf unbefestigten Straßen nicht gut sind. In diesem Fall müssen Sie wohl auf dem Bürgersteig bleiben und ein Fahrradanhänger hinzufügen.

Mountainbikes, vor allem die alten Modelle aus den Neunzigern, eignen sich perfekt für Radtouren.

Diese haben normalerweise starke Stahlrahmen und können etwas Last aufnehmen. Vermeiden Sie nach Möglichkeit Federgabeln und Vollfedersysteme: Sie brechen leicht, wenn sie nicht gut verarbeitet sind.

Finden Sie ein geeignetes Tourenrad für Ihre erste Radtour
Finden Sie ein geeignetes Tourenrad für Ihre erste Radtour

Kein Fahrrad? Kein Problem

Sie haben kein Fahrrad? Gehen Sie in Second-Hand-Läden oder vielleicht auf den Schrottplatz. Sie werden wahrscheinlich einen anständigen Rahmen für ein paar Euros oder sogar kostenlos finden. Sie sollten jedoch unbedingt darauf achten, dass das Fahrrad sicher genug ist.

Sicheres Fahren sollte an erster Stelle auf der Liste Ihrer Prioritäten stehen. Unfälle können natürlich immer passieren. Je sicherer Ihr Fahrrad dabei ist, desto unwahrscheinlicher tritt diese Situation ein. Kontrollieren Sie daher die Bremsen, Lichter und die Reifen.

Anfänger Touren für Radfahrer

Wohin Sie fahren, hängt hauptsächlich von der Zeit ab, die Sie haben. Wenn Sie nicht viel Zeit haben, warum nicht vor Ort anfangen? Verlassen Sie einfach das Haus und treten Sie in das Pedal. Wenn Sie etwas mehr Zeit haben, zum Beispiel bis zu zwei Wochen, könnten Sie einen Zug oder das Flugzeug nehmen und im Land Ihrer Träume radeln. (Unterwegs mit dem Fahrrad – Der beliebteste Fernradweg Deutschlands)

Anfänger Touren für Radfahrer
Wohin Sie fahren, hängt hauptsächlich von der Zeit ab, die Sie haben

Tolle Ziele für Anfänger sind beispielsweise Japan und Südkorea. Beide Länder sind sehr sicher, campingfreundlich und wunderschön.

Das Tolle ist, dass Sie diese recht teuren Länder mit einem sehr geringen Budget bereisen können, wenn Sie mit dem Fahrrad unterwegs sind.

Ein weiteres sehr einfaches Ziel ist zum Beispiel Holland mit seinem unglaublichen Radwegenetz.

Planen Sie Ihre Route

Sie können Ihre Route im Vorfeld planen, sollten sich aber nicht zu sehr darauf versteifen. Wenn Sie jede Etappe mit einem strengen Zeitplan versehen, werden Sie vermutlich versuchen, sich strikt daran zu halten. Dadurch laufen Sie Gefahr, zu viel zu verpassen und an manchen Tagen zu lange zu fahren. Sie sollten eher flexibel sein und sich den Bedingungen sowie Witterungsverhältnissen anpassen.
Planen Sie zudem genug Zeit für spontane Tipps von Einheimischen ein – Sie wissen nie, was Sie auf Ihrer Tour erwartet. Ergo: Zu viel Planung ist eher kontraproduktiv.

Für den Fall, dass Sie nur ein begrenztes Zeitlimit haben, ist Planung dennoch sehr wichtig. Hier sind einige Tipps:

  • Mindestens einen Tag pro Woche Puffer einplanen. Wenn Sie also eine 15-tägige Reise planen, planen Sie diese so, als würden Sie sie in 13 Tagen (einschließlich der Ruhetage) durchführen. Auf diese Weise haben Sie die Möglichkeit, jede sich bietende Gelegenheit zu nutzen, die Sie zuvor nicht geplant haben.
  • Planen Sie nicht mehr als 70/80 km pro Tag zu fahren.
  • Rechnen Sie eher mit 50 km oder noch weniger, wenn es um größere Anstiege geht. Vor allem dann, wenn Sie ein Anfänger sind. Das gilt auch für die Menschen, die gut ausgebildete Wochenendradfahrer sind. Das Radfahren mit einer Ladung ist eine ganz andere Sache. Außerdem radeln Sie viele Tage hintereinander. Machen Sie es sich also gemütlich und genießen Sie etwas Entspannung. Die meisten Langzeitradfahrer reisen mit dieser täglichen Durchschnittskilometerzahl.
  • Halten Sie sich an Nebenstraßen: Es macht keinen Spaß, auf einer stark befahrenen Autobahn zu fahren, nur weil dies der kürzeste Weg ist. Bei Radtouren geht es nicht um das Ziel, sondern um das Fahren an schönen Orten.