Hundewelpen
Hundewelpen – Tipps für den Empfang und die ersten Tage mit Ihrem Welpen
Heim & Garten BlogTier Blog

Hundewelpen – Tipps für den Empfang und die ersten Tage mit Ihrem Welpen

Ein Welpe erobert auf kleinen Pfoten die große Welt und auch ganz schnell die Herzen der Menschen. Doch mit ihm kommen auch einige neue Aufgaben auf Sie zu. Gerade die ersten Wochen können ganz schön chaotisch sein, denn es gibt viele Dinge zu beachten. Neben der Ausstattung sowie Futter- und Erziehungsfragen, spielen auch Sozialisation, Gesundheit und Ernährung eine wichtige Rolle. Damit sich Ihr Hundewelpe von Anfang an wohlfühlt, sollten Sie folgende Hinweise beherzigen.

Das Haus kennenlernen

Das erste, was ein Hundewelpe machen wird, wenn er sein neues Zuhause betritt, ist, jeden einzelnen Raum zu inspizieren. Hunde riechen an jeder Ecke und gelangen möglicherweise an Orte, an denen sie nicht von alleine wieder herauskommen können.

Sie sollten dem Kleinen erlauben, zu schnüffeln und die Räume im Haus kennenzulernen.

Damit sind auch die Orte gemeint, an denen er möglicherweise zukünftig keinen Zutritt mehr hat- wie zum Beispiel Ihr Schlafzimmer.

Hundewelpen - Haus kennenlernen
Sie sollten Ihrem Hundewelpen erlauben, zu schnüffeln und die Räume im Haus kennenzulernen

Freunde finden

Wie beim Menschen auch, brauchen Tiere Liebe, Zuneigung und Freunde. Es ist wahr, dass Welpen bis zu ihrem vierten Lebensmonat etwas anfällig für Krankheiten sein können. Daher empfehlen Tierärzte, sie vorerst nicht so häufig nach draußen zu bringen. Sobald sie diese Phase durchlaufen haben, ist es jedoch wichtig, dass sie Kontakt zu anderen Haustieren haben.

Für den Fall, dass Sie bereits andere Haustiere zu Hause haben, sollten Sie den Neuling unbedingt sofort vorstellen. Es ist nicht immer gegeben, dass ein bereits vorhandenes und ein neues Haustier sofort Freunde werden. Es kann sein, dass Sie mehrere Versuche starten müssen. Alles hängt von der Persönlichkeit des Tieres ab. Versuchen Sie es solange, bis die Tiere gut miteinander auskommen.

Hundewelpen - andere Haustiere
Für den Fall, dass Sie bereits andere Haustiere zu Hause haben, sollten Sie den Neuling unbedingt sofort vorstellen

Einen eigenen Raum geben

Auch hierbei ähneln kleine Hunde kleinen Menschen. Jedes Kind oder jeder Teenie (natürlich auch jeder Erwachsene) benötigt seinen Freiraum. Das bedeutet, wenn Sie einen Hund zu sich nach Hause bringen, müssen Sie ihm ein eigenes Bett geben- Oder irgendetwas, das der Kleine sein Eigene nennen kann.

Bestimmen Sie, wo der Hund schläft, isst, sich aufhalten soll.

Es empfiehlt sich außerdem, ihm sofort ein Spielzeug zu geben. Auf diese Weise lernt das Tier, dass es sich an einem schönen und unterhaltsamen Ort befindet.

Trennungsängste wahrnehmen und vorbeugen

Welpen sind es in den meisten Fällen gewohnt, in Gesellschaft ihrer Mutter und einiger Geschwister zu sein. Bevor sie Ihren Welpen abgeholt haben, lag er wahrscheinlich geborgen in der Wärme seiner Familie.

Wenn der Kleine dann von Menschen abgeholt wird, benötigt er anfangs ähnliche Bedingungen, damit er sich ausruhen und sicher fühlen kann. Das heißt nicht, dass Sie ihren Hund im Bett schlafen lassen müssen oder die ganze Zeit bei ihm bleiben sollen. Sie sollten jedoch für eine bequeme Matratze, eine Decke und für ausreichend Gesellschaft sorgen.
Versuchen Sie daher sich so oft es geht mit dem Tier zu beschäftigen und bleiben Sie so lange bei ihm, bis er sich an die neue Situation gewöhnt hat.
Am besten wäre es, wenn Sie sich den Hund während des Urlaubs oder der Ferien anschaffen, damit Sie mehr Zeit mit ihm verbringen können. Auf diese Weise können Sie dem Kleinen Zeit geben, sich daran zu gewöhnen, wenn Sie das Haus verlassen.

Hundewelpen - Eingewöhnung
Versuchen Sie daher sich so oft es geht mit dem Tier zu beschäftigen und bleiben Sie so lange bei ihm, bis er sich an die neue Situation gewöhnt hat.

Welpen essen bis zu viermal täglich

Die Umstellung vom wohligen Heim bei der Mutter hin zum neuen Leben als bester Freund des Menschen bedeutet für Welpen erstmal Stress. Wie bei uns Menschen kann Stress gleichermaßen bei Hunden auf den Magen schlafen. Es wäre gut, wenn die kleine Spürnase in den ersten Tagen das Futter bekommt, das er vorher bekommen hat. Normalerweise geben die Züchter etwas von dem Futter mit.

In der Regel sollten Sie einen Welpen drei- bis viermal täglich füttern und ihn natürlich immer mit frischem Wasser versorgen.

Das Füttern sollte bestenfalls zu festen Zeiten passieren. Je nach Rasse benötigen die Hunde verschieden große Portionen. Hierbei können Sie die Anweisungen des Herstellers beachten.

Wie werden Welpen stubenrein?

Welpen müssen lernen, stubenrein zu werden. Anfangs könnte dem Kleinen noch öfter ein Malheur passieren, denn er hat nicht sofort Kontrolle über seine Blase.
Versuchen Sie mit Ihrem Hund regelmäßig ins Freie zu gehen, damit er die Gelegenheit bekommt, sein Geschäft zu verrichten. Viele Hunde geben Signale, die darauf hindeuten, dass es Zeit für den Toilettenbesuch ist. Wenn der Welpe unruhig wird, sollten Sie schnell mit ihm nach draußen gehen. Wichtig ist zudem, dass Sie ihn bei richtigem Verhalten belohnen. Auf diese Weise lernt er, dass er seine Blase draußen entleeren soll.