Wechselnde neue Passwörter
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Für mehr Sicherheit im Internet: Wechselnde neue Passwörter als Schlüssel zum Erfolg

Für den Schutz des eigenen Accounts ist Kreativität gefragt. Denn es ist wichtig, für jeden Dienst ein anderes Passwort zu verwenden. Andernfalls haben Cyberkriminelle leichtes Spiel.

Leichtes Spiel für Cyberkriminelle

Verwendet ein Nutzer im Gegenzug für verschiedene Dienste im Internet nicht das gleiche Passwort, ist es für Kriminelle einfach, Zugangsdaten auszuspionieren und somit einen Zugriff auf alle Accounts zu haben.

Häufig bemerken Betreiber der Onlinedienste diese kriminellen Handlungen noch nicht einmal, weil die Betrüger die Zugangsdaten des eigentlichen Nutzers verwenden.

Login-Daten als Grundlage für weitere Angriffe

Die durch Cyberkriminelle entdeckten Login-Daten bilden häufig eine wichtige Grundlage, um weitere Angriffe durchzuführen. Auf diese Gefahr verweisen Spezialisten von Credential Stuffing. Häufig bedienen sich die Betrüger sogenannter Botnetze und geben zudem Login-Daten beliebig vieler IP-Adressen ein. Diesen Systemen sind gängige Abwehrmechanismen häufig nicht gewappnet. Allerdings sind die Betreiber der Dienste deshalb nicht von ihrer Verantwortung entbunden. Die Betreiber der Services sollten zumindest versuchen, derartige Angriffe zu enttarnen und zu blockieren.

Alternativ kommt eine Zwei-Faktor-Authentifizierung in Betracht.

Diese Form der Authentifizierung ein effizienter Schutz vor Zugriffen dritter Personen auf den eigenen Account.

Cyberkriminelle
Durch Cyberkriminelle entdeckte Login-Daten bilden häufig eine wichtige Grundlage, um weitere Angriffe durchzuführen

Tipps zur Erstellung eines sicheren Passworts

Zur Erstellung eines sicheren Passworts rät das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik an, mindestens acht Zeichen einzusetzen. Als besonders sicher gilt eine Kombination aus Zahlen, Klein- und Großbuchstaben sowie Sonderzeichen.

Grundsätzlich gilt die Faustregel, dass sich mit der Länge der Passwortkombination ebenfalls deren Sicherheit erhöht.

Möchten sich Internetnutzer effizient schützen, raten die Experten guten Passwort-Managern wie KeePass. Diese Services speichern Zugangsdaten einserseits sicher ab. Andererseits generieren die Services für alle neuen Dienste besonders sichere Passwörter. Außerdem raten die Passwort-Manager den Usern an, regelmäßig zu kontrollieren, inwiefern Passwörter geknackt wurden oder nicht. Diese Kontrollen werden beispielsweise über das Hasso-Plattner-Institut per Identity Leak Checker angeboten.