Mit wenig Aufwand zum Traumgarten
Mit wenig Aufwand zum Traumgarten
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Mit wenig Aufwand zum Traumgarten: So funktioniert’s!

Millionen an Deutschen mögen es, ihre Freizeit in einem Garten zu verbringen. Doch soll der Garten stets gepflegt erscheinen, bedarf es viel Zeit und eines großen Aufwands. Im Gegenzug gibt es aber auch einige Tipps und Tricks, um den eigenen Garten besonders gepflegt wirken zu lassen: Ein Muss für alle Gartenbesitzer.

Tipp Nummer 1: Beete dicht mit Stauden bepflanzen

Wer seine Beete perfekt in Szene setzen möchte, sollte kleine Gehölze, Rosenpflänzchen und auch unkomplizierte Stauden einpflanzen. Dabei ist es wichtig, die Gewächse dicht an dicht einzupflanzen.

Eine Faustregel besagt, pro Quadratmeter maximal sieben Stauden in das Beet einzubetten. Diese Struktur wirkt sich positiv auf die Optik des Beets aus.

Wer Beete besonders eng bepflanzt, kann einerseits besonders viele Pflanzen auf kleiner Fläche unterbringen. Außerdem haben Gartenbesitzer dadurch die Gelegenheit, eine große florale Vielfalt zu präsentieren.

Andererseits ist Erde kaum ersichtlich. Denn die dicht bepflanzten Beete helfen dabei, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Im Hochsommer schützt diese Art der Bepflanzung vor einer Austrocknung. Das bedeutet, dass sich die Pflege der kleinen grünen Oase zur warmen Jahreszeit minimiert. Zudem haben unerwünschte Kräuter schlechte Karten, sich den Weg ans Tageslicht zu bahnen.

Wenig anspruchsvolle Stauden anpflanzen

Insbesondere unkomplizierte Stauden sind nur wenig pflegebedürftig. Floristen empfehlen sogar, die Gewächse noch nicht einmal nach der Saison im Herbst oder Winter herunterzuschneiden. Es genügt, wenn die Pflanzen erst im Frühjahr unmittelbar vor dem Neuaustrieb verschnitten werden. Somit ziehen die Gewächse auch zur kalten Jahreszeit die Blicke auf sich. Besonders anspruchsvolle Pflanzenarten sind beispielsweise die Katzenminze, der Frauenmantel, Taglilien oder Steppensalbei.

Weitere Gewächse wie Kandelaber-Ehrenpreis oder Astern sind ebenfalls für ein Beet geeignet. Für Schattenbeete empfehlen Pflanzenexperten den Geisbart, das Zottige Silberglöckchen, Storchenschnabel oder Kaukasusvergissmeinnicht.

Tipp Nummer 2: Verwilderung – warum nicht?

In dem einen oder anderen Garten kommen vereinzelte verwilderte Bereiche sogar besonders gut zur Geltung. Eine einfache Lösung für eine gewollte Verwilderung ist es, das Gras einfach nicht regelmäßig zu schneiden und stetig von Unkraut zu befreien, damit nach und nach eine bunte Wiese entstehen kann. Auf diese Weise avanciert ein Garten zur natürlichen verwunschenen Augenweide. Gedeiht das Gras etwas höher und verwildert dieses zunehmend, ist ein Obstbaum mitten auf der Wiese gewiss ein hübscher Blickfang.

Bunte Wiese im Traumgarten
Eine einfache Lösung für eine gewollte Verwilderung ist es, das Gras einfach nicht regelmäßig zu schneiden und stetig von Unkraut zu befreien

Außerdem tun Sie der Natur mit diesem Konzept etwas Gutes. Denn auf diesem Fleckchen Erde finden Insekten dann gewiss einen passenden Unterschlupf und die nötige Nahrung. Dieses Konzept der Gartengestaltung bietet insbesondere Gartenbesitzern in Zeitnot etwas Sicherheit. Denn hier genügt es, den Rasen einmal im Jahr im Herbst zu sensen. Wer diese verwilderten Bereiche mit klassischem Rasen verbinden möchte, könnte unterschiedliche Zonen miteinander kombinieren.

Tipp Nummer 3: Pflanzen etwas weniger gießen

An besonders warmen Tagen ist es sogar notwendig, Topfpflanzen mindestens zweimal pro Tag zu gießen. Wer allerdings Bewässerungssysteme und Wasserspeicher entwickelt, kann diese Arbeit auf ein Minimum reduzieren.

Mit Wasserspeichern ausgestattete Töpfe sind eine gute Idee für alle Pflanzen, um wasserbedürftigen Gewächsen in Trockenphasen die nötige Feuchtigkeit zukommen zu lassen.

Wie das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft erläutert, entwickeln sich die Pflanzen in gewissem Grade zu Selbstversorgern.

Alternativ hat sich im Topfboden verankertes Wasserspeichervlies bewährt, das anschließend mit Erde beträufelt wird. Alternativ können Gartenbesitzer die Pflanzen auch mit Granulat anreichern, um das Gießwasser besser zwischenspeichern zu lassen.

Bewässerungssysteme für Pflanztöpfe und Gartenbeete

Für einfache Pflanztöpfe sind ergänzend ebenfalls detailliert durchdachte Bewässerungssysteme im Handel erhältlich. Eine mögliche kostengünstige Option sind Kegel aus Ton, die Sie am besten schon während der Bepflanzung in den Topf integrieren. Dadurch können sich die Wurzeln um die Kegel ausbilden. In diese Kegel stecken Sie anschließend gefüllte Wasserflaschen, welche die Feuchtigkeit schrittweise abgeben.

Wer es aufwendiger und moderner mag, entscheidet sich alternativ für computergesteuerte Schlauchsysteme. Diese Systeme müssen jedoch mit einem Wasseranschluss verbunden werden. Kleine Bewässerungssysteme für Gartenbeete lassen sich ebenfalls mit wenigen Handgriffen integrieren. Der Vorteil liegt auf der Hand: Dadurch steigert sich die Wasserspeicherkapazität des Bodens deutlich. Den gleichen Effekt erzielen aber auch mit Mulch bedeckte Zwischenräume oder besonders dicht bepflanzte Beete.