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Trendsport Slackline – Balanceakt auf dem Seil

Trendsport Slackline
Trendsport Slackline

Noch anspruchsvoller, noch unterhaltsamer – immer wieder erobern neue Trendsportarten die Herzen sportlich aktiver Menschen. Eine dieser neuen Trendsportarten ist Slackline. Hierbei widmen sich Groß und Klein einem wahren Balanceakt. Maximal fünf Zentimeter breite Bänder werden in Parks, im Garten oder auch im Wald ausgespannt, um darauf zu balancieren.

Wer sein Gleichgewicht, Koordination, Konzentration sowie absolute Körperkontrolle unter Beweis stellen möchte, wird von dieser Sportart begeistert sein.

Eine besondere sportliche Herausforderung

Slackline ist – im wahrsten Sinne des Wortes – ein Balanceakt. Hierbei balancieren Slackliner auf dünnen Schlauchbändern, die entweder zwischen zwei Bäumen oder anderweitigen Fixpunkten aufgespannt werden.

Slackline begeistert als Sportart, die jeder lernen kann. Wer sich einmal für einen Balanceakt auf das Seil begeben hat, kann zumeist auch nicht mehr davon genug bekommen.

Wie funktioniert Slackline?

Die Sportart ist recht schnell erklärt. Slackliner spannen ein Band zwischen zwei Bäumen auf und versuchen anschließend, ähnlich wie beim Seiltanz darauf zu balancieren. Dieses Prinzip ist zwar einfach. Doch dafür ist die Umsetzung wesentlich schwieriger.

Eine besondere Herausforderung ist es, das wackelige Seil gut zu beherrschen.

Doch mit etwas Erfahrung wird auch diese Herausforderung gut gemeistert. Schon nach wenigen Stunden fällt es wesentlich leichter, halbwegs sicher auf dem Band zu stehen und die ersten wackeligen Schritte zurückzulegen. Nach wenigen Tagen ist es häufig schon ein Leichtes, ein paar Schritte stabil auf dem Seil auszubalancieren. Wackelige Momente gehören zunehmend der Vergangenheit an.

Mit noch mehr Übung ist es dann bereits möglich, Strecken auf der Slackline erfolgreich zu absolvieren. Wer beim Slackline genügend Praxis gesammelt hat, kann anschließend sogar neue Tricks erlernen. Dann ist es beispielsweise möglich, das Seil noch höher und stärker zu spannen. Somit kommt beim Slackline keine Langeweile auf.

Slackliner
Mit Übung ist es möglich ganze Strecken auf der Slackline erfolgreich zu absolvieren

Eine Wohltat zur Behandlung zahlreicher Krankheiten

Slackline zaubert sportlich aktiven Menschen auf der einen Seite ein Lächeln aufs Gesicht. Auf der anderen Seite sorgt die Sportart für jede Menge Bewegung. Außerdem fordert die Sportart die Muskulatur, da diese das Schwingen auf der Slackline ausgleichen muss, und kann so Rückenschmerzen vorbeugen. Wer seine Koordination und Konzentration schulen möchte, wird von der Sportart ebenfalls begeistert sein. Deshalb ist der Balanceakt auf dem Schlauchband generell sehr förderlich für die eigene Gesundheit. In einigen Ländern wie der Schweiz kommt Slacklinen per Studie sogar bei Patienten zum Einsatz, um Beschwerden von Erkrankungen wie Multipler Sklerose oder einem Schlaganfall zu lindern.

Zudem erzielt die Sportart in der Psychotherapie eine positive Wirkung. Generell ist es für Patienten mit psychischen Erkrankungen wichtig, regelmäßig Sport zu treiben. Doch im Gegensatz zu anderen Sportarten kann Slackline jeder beherrschen. Von Kindern bis hin zu älteren Personen, von Anfängern bis hin zu Sportmuffeln – bei Slackline ist ein schneller Erfolg garantiert. Der vielseitige Funsport ist deshalb eine gute Idee, damit sich ganze Familien sportlich betätigen können.

Diese Erkrankung vereint Spaß am Sport und viel Unterhaltung

Das außergewöhnliche Konzept der Sportart vereint sportliche Bewegung mit einer unterhaltsamen Freizeitgestaltung. Regelmäßige Übungen auf dem Band sorgen dafür, dass sich das Körpergefühl stärkt und Wohlbefinden verbessert. Dabei bedarf es nur weniger Dinge zum Slacklinen.

Slackline am Baum
Normalerweise wird die Slackline zwischen zwei stabilen Bäumen befestigt

Sicherheitsmaßnahmen für Kinder

Normalerweise wird das Seil – die Slackline – zwischen zwei stabilen Bäumen befestigt.

Ein Ende der Slackline verfügt über eine Schlaufe, durch welche das Band rund um den Baum gezogen wird.

An der anderen Seite des Bands befindet sich eine Ratsche, mit deren Hilfe die gewünschte Spannung des Seils reguliert wird. Insbesondere beim Umgang mit Kindern ist es wichtig darauf zu achten, dass die Ratsche mit einem zusätzlichen Schutz ausgestattet ist. Dieser Schutz verhindert, dass Kinder das gespannte Seil nicht selbständig lösen und dadurch schmerzhafte Quetschungen entstehen.

Slackline ohne große, stabile Bäume

Wachsen im eigenen Garten allerdings nicht zwei stabile Bäume, ist ein Slackline spannen ohne Baum ebenfalls möglich.

Mittlerweile wurden sogar einige Systeme konzipiert, mit denen ein Spannen der Slackline auch problemlos ohne größere Bäume ermöglicht wird. Eine interessante Option ist beispielsweise das Slackline Kit, das mithilfe von Erdnägeln im Boden befestigt wird.