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Wenn Stress in der Arbeit krank macht - die Anzeichen
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Wenn Stress in der Arbeit krank macht – die Anzeichen

Sich abends ständig im Bett wälzen, über die Arbeit nachdenken, schlecht einschlafen und ständiges Aufwachen, eine höhere Herzfrequenz, wenn es auf den Weg in Arbeit geht oder das Telefon beruflich klingelt. Das sind Anzeichen, dass uns etwas in unserem Arbeitsleben Stress verursacht. Hier sollte aktiv und zeitnah gehandelt werden bevor es auf die Gesundheit schlägt.

Stress ist normal und in vielen Fällen gesund, um aktiv zu bleiben und sich weiterzuentwickeln (positiver Stress). Das kann beispielsweise sein, dass wir schneller Arbeiten, damit wir abends noch zum Tennismatch kommen oder wenn wir uns auf die Prüfung in einer Weiterbildung vorbereiten. Anders sieht es aus, wenn die Arbeit generell zur Last wird und die Gedanken an die Arbeit bereits Stress in uns auslösen.

Kurzfristiger Stress oder genereller Stress

Zuerst sollten Sie sich die Frage stellen, ob der Stress kurzfristiger Natur ist und zu einem bestimmten Zeitpunkt enden wird. Bspw. wenn ein Projekt abgeschlossen wird oder ein Kollege wieder aus dem Urlaub, Krankheit oder der Elternzeit zurückkehrt.
Wenn das der Fall ist, reichen oft kurzfristige folgende Maßnahmen, um die stressige Zeit zu überbrücken. Zum Beispiel:

  • ein entspannendes Vollbad nehmen
  • ein ruhiges Wochenende ohne Telefon (und ggfs. Kinder) verbringen
  • schöne Musik hören (bspw. Ihre Lieblingsmusik als Akustikversion)
  • Powernaps
  • Spaziergänge im Wald unternehmen – ein gemütlicher Abend mit dem Liebsten vor dem Fernseher
  • das Telefon stumm schalten am Feierabend und am Wochenende (auch kein Vibrationsalarm)
  • ebenso die Nachrichten auf dem Telefondisplay ausschalten – Nervennahrung wie Nüsse essen
Kurzfristiger oder genereller Stress
Zuerst sollten Sie sich die Frage stellen, ob der Stress kurzfristiger Natur ist und zu einem bestimmten Zeitpunkt enden wird | Foto: © goodluz #239516482 – stock.adobe.com

Auf Stressauslöser achten

Wird über einen längeren Zeitraum Stress am Arbeitsplatz verspürt, und ist keine Ende abzusehen, sollte ein Blick darauf geworfen werden, was den Stress in Ihnen auslöst.

Oft liegt der Grund in etwas Unerledigtem.

Wir gehen bspw. bei einem Anruf davon aus, dass jemand sich jetzt meldet und das nicht Erledigte reklamiert. Das kann sein:

  • ein unerledigter Vorgang, der kompliziert ist und den man vor sich herschiebt
  • ein Arbeitskollege der nervt und den wir noch nicht angesprochen haben, etwas zu unterlassen, was uns auf die Nerven geht (bspw. ständiges Stuhlschaukeln oder Trinken des soeben für sich aufgebrühten Kaffees)
  • zu viel Arbeit, die nicht geschafft wurde und die sich täglich häuft
  • Mitarbeiter sehen, mit denen man eigentlich noch ein Gespräch führen muss, aber nicht die richtigen Worte oder Zeit findet

Fazit

Es ist wichtig den Auslöser zu finden. Oft ist es nicht die ganze Arbeit, die Stress verursacht sondern ein Teil davon. Kann dieser ausfindig gemacht werden, können Maßnahmen ergriffen werden, um die Situation aufzulösen. Wenn Sie dies getan haben, wird sich vieles im Nachgang auflösen. Stress wird aus ihrem Leben verschwinden und Sie haben ein Handwerkszeug kennengelernt, was Sie beim nächsten Mal wieder benutzen können.

Liegt es nicht an einem Teil der Arbeit, sondern an der Arbeit im Generellen, sollte ggfs. ein Stellenwechsel in Betracht gezogen werden. Stellenplattformen im Internet bieten hier eine große Auswahl an Jobs und Arbeitgebern in der gewünschten Region. Sie dienen auch perfekt, um sich einen Überblick über seinen Marktwert und die Stellenangebote in der Region zu verschaffen.
Zur Stressbewältigung trägt auch bei, dass Sie sich nicht hilflos fühlen, da es eine Alternative gibt. Wenn wir wissen, dass es Arbeitgeber gibt, die nach Mitarbeitern suchen, ist es leichter etwas Abstand von der Arbeit zu nehmen und manche Dinge entspannter zu sehen. Eine Bewerbung und ein Bewerbungsgespräch können in der nächsten Stufe dann die Möglichkeiten bieten, auf einen neuen Job und die gewünschte Veränderung herbeibringen.