Im Winterurlaub Skibergsteigen oder auf Skitouren
Im Winterurlaub Skibergsteigen oder auf Skitouren
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Im Winterurlaub Skibergsteigen oder auf Skitouren

Orte für Skibergsteigen oder Skitouren

Jedes Jahr locken die unterschiedlichsten Skiorte eine Vielzahl an Wintersportlern in die Berge. Ein Winterurlaub sollte immer abhängig vom Budget und vom eigenen können geplant werden. Beim Skibergsteigen können Urlauber die Berge von einer ganz anderen Seite aus betrachten. Ihnen steht eine unberührte und tief verschneite Landschaft zur Verfügung. Sie strahlt viel Ruhe aus und bietet viele eindrucksvolle Einblicke. Durch ein vielfältiges Hüttenangebot stehen gemütliche Übernachtungs- und Einkehrmöglichkeiten zur Verfügung.

Innsbruck

Innsbruck ist umgeben von einer traumhaften Bergkulisse. Der Ort gehört zu einem der schönsten Städte in Europa. Insgesamt stehen 13 Skigebiete zum Skifahren und Snowboarden zur Verfügung. Freeride Abfahren stehen auf dem Vital Park Patscherkofel, auf der Freeride Lounge Nordkette und im Ski Resort Kühtai zur Auswahl.

Kinder und Anfänger sind an den kleineren Hängen besser aufgehoben. Innsbruck beinhaltet viele Bauwerke aus der Kaiserzeit und hat daher auch viele Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele zu bieten. Mit der Nordkettenseilbahn erreicht man vom Stadtzentrum aus eine Höhe von circa 2.256 m.

Insgesamt stehen 13 Skigebiete zum Skifahren und Snowboarden zur Verfügung
Insgesamt stehen 13 Skigebiete zum Skifahren und Snowboarden zur Verfügung

Karwendel

Karwendel bietet im Winter vielfältig beschilderte Routen für Spaziergänge oder Klettertouren. Wander- und Regionalbusse bieten eine ganzjährige Mobilität. Ein großer Vorteil ist, dass die aussichtsreichen Gipfel von den unterschiedlichsten Urlaubsorten schnell erreichbar sind.

Damit eine sichere Winterwanderung gewährleistet werden kann, werden viele Wege regelmäßig geräumt und das weitläufige Wanderwegenetz sehr gut gepflegt.

Am Karwendel stehen viele Bergbahnen zur Verfügung, die alle Wintersportler und Wanderer zum gewünschten Bergerlebnis befördern. Hierbei handelt es sich zum Beispiel um die Karwendelbahn, Kranzberglift oder Herzogstandbahn.

Pitztal

Ein Winterurlaub im Pitztal ist für Anfänger und Könner im Bereich des Wintersports eine gute Wahl. Die Region ist ein perfekter Urlaubsort, wenn ein wildes und echtes Naturerlebnis gewünscht ist. Skitouren sind rund das Gebiet am Rifflsee oder Pitztaler Gletscher möglich.

Weitere Skitourenmöglichkeiten bieten Schluchtkogel, Rositzkogel und der K2. Alle hochalpinen Ziele locken jedes Jahr mit ihren atemberaubenden Gletscherkulissen viele Touristen auf das Dach Tirols. Oberhalt von Jerzens befindet sich an den sonnigen und sanften Hängen ein idealer Start für eine Skitour. Das Gebiet befindet sich direkt am Hochzeiger.

Galtür

Das Bergdorf Galtür ist das höchstgelegene Skigebiet des Tiroler Paznaun. Es befindet sich mitten in der Silvretta Gebirgsgruppe. Langläufer, Snowboarder, Skifahrer und Freerider dürfen sich auf einen unbegrenzten Fahrspaß freuen. Die Saison geht von Anfang Dezember bis Ende April.

Der Silvapark verfügt über 43 gut präparierte Pistenkilometer und sechs verschiedene Sektoren. Europaweit bietet der Ort ein einzigartiges Schneeparkkonzept. Für Kinder steht ein eigenes Übungsgelände mit kleinen Abfahrten zur Verfügung. Für Touren und Loipen stehen ebenfalls erstklassige Loipen zur Auswahl.

Das Bergdorf Galtür
Das Bergdorf Galtür ist das höchstgelegene Skigebiet des Tiroler Paznaun

Graubünden

Das Skigebiet Graubünden gilt in der Schweiz als Ferienregion Nummer eins. Sie hat für Skibergsteiger, Ski- und Snowboardfahrer einiges zu bieten. Ein Urlaub in Graubünden ist eine gute Kombination aus Sport, Spaß und Erholung.

Vor Ort befinden sich breite Pisten, lange Abfahrten und aussichtsreiche Bergrestaurants.

An vielen Stellen in Graubünden steht Naturschnee zur Verfügung. Auf den sanften Hanglagen bleibt der Schnee länger liegen. Das liegt vor allem an der sehr hohen Lage der Skigebiete.

Welcher Rucksack ist für solche Skitouren geeignet?

Skirucksack

Skirucksäcke bieten in der Regel mehr Features als ein Daypack Rucksack. Viele Rucksäcke sind auf die unterschiedlichsten Wintersportarten ausgerichtet. Das bedeutet, dass die Rucksäcke nicht nur wetterfest sind, sondern auch mit Halterungen für die Skistöcke oder Helmen ausgestattet sind. Hochwertige Taschen sind mit einem Rückenprotektor ausgestattet. Dadurch kann bei einem Sturz eine schwere Rückenverletzung verhindert werden.

Für ein Skitourenrennen sind leichte Modelle besser geeignet, die ausreichen Platz für Snacks, Getränke, Schlüssel und Smartphone bieten. In der Regel reicht ein Rucksack zwischen 25 und 35 l aus.

Snowboard Rucksack

Snowboard Rucksäcke unterscheiden sich nicht groß von einem Skirucksack. Lediglich beim Design gibt es kleine Unterschiede. Beim Kauf sollte immer auf eine perfekte Passform geachtet werden. Sie sollten eng am Körper anliegen, sodass sie beim Snowboard fahren nicht stören. Das Material eines hochwertigen Snowboard Rucksacks ist sehr robust und widerstandsfähig.

Besonders praktisch sind Rucksäcke, die mit einem Trinksystem ausgestattet sind. Durch viele Fächer und Taschen kann für Ordnung im Rucksack gesorgt werden.

Snowboard Rucksack
Snowboard Rucksäcke unterscheiden sich nicht groß von einem Skirucksack

Lawinenrucksack

Ein Lawinenrucksack kann Leben retten. Er ist mit einer speziellen Sicherheitsausrüstung ausgestattet. Ein derartiger Rucksack ist immer sinnvoll, wenn abgelegene Pisten genutzt werden. Durch den Rucksack kann verhindert werden, dass der Wanderer, Skifahrer oder Bergsteiger von einer Lawine verschüttet wird. Sobald man von einer Lawine erfasst wurde, sollte man den Airbag des Rucksacks auszulösen.

Sekundenschnell blasen sich die kleinen Luftpolster auf und sorgen für einen Auftrieb in den Schneemassen.

Eine Verschüttung soll dadurch verhindert werden.

Was muss bei Skibergsteigen oder Skitouren im Rucksack mit?

Rucksack Erste Hilfe Set

Ein erste Hilfe Set sollte beim Skibergsteigen oder bei Skitouren nicht fehlen. Die Sets unterscheiden sich in der Größe und Zweck und sollte daher zweckdienlich gekauft werden. Besonders wichtig sind verschiedene Kompressen und Mullbinden, Fixierbinden, Handschuh-Set, Binden, Pinzette, Wundreinigungstücher, Schere, Trillerpfeife, Rettungsdecke und Verbandsbäckchen.

Vor einer Reise sollte immer auf das Haltbarkeitsdatum und die Vollständigkeit des Sets geachtet werden. Erste Hilfe Sets sind kompakt verpackt und nehmen nicht viel Platz in Anspruch.

Rucksack Apotheke

In der Rucksack-Apotheke sollte vor einer Reise alle Medikamente beigefügt werden, die vom Arzt verschrieben bzw. regelmäßig genommen werden müssen. Zusätzlich sollte die Apotheke Mittel gegen Übelkeit, Schmerzen, Sonnenbrand, Thermometer und Nasenspray beinhalten. Wird kein zusätzliches Notfall Set benötigt, sollte die Apotheke auch über einfache Mullbinden, Verbände und Pflaster verfügen.

Je nach Bedarf können Kreislauftropfen oder eine Salbe gegen Gelenkschmerzen sowie Blasenpflaster sinnvoll sein.

Rucksack Apotheke
In der Rucksack-Apotheke sollte vor einer Reise alle Medikamente beigefügt werden, die vom Arzt verschrieben bzw. regelmäßig genommen werden müssen

Verpflegung & Zubehör

Wer länger in den Bergen auf Tour ist, wird mit Sicherheit zwischendurch Hunger bekommen. Energieriegel, Obst wie Äpfel oder Bananen und eine Brotzeit können den Körper schnell wieder mit Energie versorgen. Zum Trinken ist Wasser am besten geeignet. Rucksäcke mit Trinksystemen bieten den Vorteil, dass das Wasser jederzeit wieder aufgefüllt werden kann. Durch einen langen Schlauch haben Skibergsteiger oder Skifahrer die Möglichkeit etwas zu Trinken, ohne dass sie dabei den Rucksack absetzen müssen.

Ausrüstung

Für eine Skibergsteigung wird ein Paar Tourenski mit Tourenbindung, Harscheisen und Steigfelle benötigt. Zusätzlich sollte eine Lawinenschaufel, Verschüttetensuchgerät, Lawinensonde, Skistöcke, Tourenskistiefel, Skihelm und eine Snowcard eingepackt werden. In den meisten Fällen reicht ein Rucksack mit einem Volumen von 30 oder 40 l aus.

Für längere Touren sollten Zelt, Biwaksack, Erste Hilfe Set, Hütten- oder Turnschuhe, Kompass, Höhenmesser und eine Gebietskarte eingepackt werden. Hierfür wird ein größerer Rucksack benötigt.

Sonstiges Equipment

Natürlich sollte beim Skibergsteigen einiges an Wechselkleidung mitgenommen werden. Auch eine Kopfbedeckung wie Sonnenhut oder Mütze sollten dabei sein. Bei hohen Temperaturen gehört eine Sonnencreme und Sonnenbrille mit Seitenschutz in den Rucksack.

Ein zweites Paar Handschuhe und Gamaschen sind im Winter ratsam. Schreibzeug und eine regendichte Kleidung ist ebenfalls sehr sinnvoll.

Das sollte man bei Skibergsteigen oder einer Skitour beachten

Gewicht des Rucksacks

Umso mehr Gewicht auf einer Skitour mitgenommen wird, desto anstrengender wird es. Das gilt auch bei einer Skibergsteigung. In der Regel sollte bei einem 80 kg schwerem Mann das Gewicht des Rucksack 16 kg nicht überschreiten.

Beim Kauf eines Rucksacks sollte auf ein leichtes Eigengewicht geachtet werden.

Vor der Reise ist es auch sinnvoll, den Wetterbericht zu lesen. Somit kann unnötige Kleidung zu Hause bleiben.

Rucksack richtig packen

Alle Dinge, die zwischendurch benötigt werden, wie eine Gebietskarte, ein Handy oder Sonnencreme, sollte im Deckel aufbewahrt werden. Am Boden des Rucksacks haben Schuhe oder ein Zelt ausreichend Platz. Schwere Dinge sollten immer nah am Rücken getragen werden. Dadurch kann es wesentlich besser verstaut werden.

Rucksäcke mit vielen Halterungen bieten den Vorteil, dass Skistöcker oder Schuhe auch von außen angebracht werden können.

Mit Kindern auf Skitouren

Wer eine Skitour mit Kindern plant, muss auf die Bedürfnisse der Kleinsten Rücksicht genommen werden. Auch wenn Kinder etwas gefordert werden dürfen, sollten sie nicht überfordert sein. Zwischendurch sollten immer ausreichend Pausen eingeplant werden.

Kindern macht es großen Spaß, wenn sie auch einmal kurz die Führung der Gruppe übernehmen können.

Für Kinder ist es immer am schönsten, wenn Gleichaltrige mit dabei sind. Vielleicht lässt sich das vorab mit der Gruppe planen.

Skitouren in Gruppen

Skitouren in Gruppen machen immer besonders viel Spaß. Oftmals lassen sich die Rahmenbedingungen einer Gruppe mit den eigenen Bedürfnissen gut vereinbaren. Damit auf alle Gruppenteilnehmer Rücksicht genommen werden kann, sollten ausreichend Rastzeiten eingeplant werden.

Wichtig ist, dass ein erfahrener Führer dabei ist. Ansonsten könnte es bei Entscheidungen innerhalb einer Gruppe zu Streitigkeiten führen.