Massage für Zuhause - Hilfreiche Tipps und Tricks
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Massage für Zuhause – Hilfreiche Tipps und Tricks

Eine richtige Massage ist eine Wohltat für Leib und Seele. Einfach mal die Seele baumeln und allen Stress des Alltags hinter sich lassen. Dieses Ziel ist mit einer Massage in den eigenen vier Wänden schnell erreicht. Damit eine Massage jedoch nicht den gewünschten Zweck erzielt, sollten Sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen.

Warme geschützte Räume als wichtige Grundlage

Eine gute Atmosphäre für eine entspannende Massage erschafft ein warmer und geschützter Raum, an dem Sie ungestört sind. Dekorative Accessoires wie Blumen, Düfte oder Kerzen tragen zu dieser Atmosphäre bei. Entspannende Musik erschafft ein ähnliches Ambiente.

Bei einer Massage darf naturreines Massage-Öl nicht fehlen. Alternativ kommen hochwertige Massage-Gels, ätherische Öle, oder Massage-Lotions in Betracht.

Eine entspannende Atmosphäre ist bei einer Massage besonders wichtig

Suchen Sie das Gespräch

Eine effiziente Massage sollte mit einem Gespräch mit dem Massagepartner verbunden sein. In diesem Gespräch können Sie beispielsweise erfragen, in welchen Körperbereichen körperliche Verspannungen bestehen. Bestenfalls zielt die Massage darauf ab, diese Körperareale bewusster und etwas länger zu massieren.

Während der Massage sind Fragen nicht nur erlaubt, sondern zum Teil gewiss auch ausdrücklich erwünscht.

Hierbei stellt sich unter anderem die Frage, ob die Massage zu stark ist oder noch intensiver sein kann.

Tipps zur Einstellung einer Massageliege

Genauso wichtig ist es, für alle Beteligten eine entspannte Position zu finden. Je entspannter sich der Massierende beim Massieren fühlt, umso stärker wirkt sich dieses Gefühl auch aufs Gegenüber aus. Besitzen Sie sogar eine Massageliege, sollten Sie diese auf die passende Höhe einstellen, um über das eigene Körpergewicht Druck aufzubauen.

Ist keine Massageliege vorhanden, ist ein gemütlicher Platz auf dem Boden gewiss eine gute Alternative. Bei diesem Wohlfühlplatz sollten Matten, Wolldecken oder Laken als Zu- und Unterdecke nicht fehlen. Für eine entspannte Lagerung empfiehlt es sich, bei Rückenlage ein Kissen unter die Kniekehlen zu spannen. Ein regelmäßiger Wechsel der Massageposition auf dem Boden erzeugt ebenfalls Wohlbefinden. Kraftbringende Massagen sind für beide Seiten angenehm. Zudem sind Hilfsmittel wie eine Massagepistole eine sinnvolle Unterstützung für eine entspannende Massage.

Ist keine Massageliege vorhanden sollten Matten, Wolldecken oder Laken als Zu- und Unterdecke nicht fehlen

Eine entspannte Atmosphäre langsam aufkommen lassen

Insbesondere zu Beginn der Massage sollten Sie nichts überstürzen. Im Vorfeld es ist wichtig, dass beide Seiten ankommen und sich voll und ganz auf die Stimmung einlassen können. Lassen Sie als Massierende bewusst die Hände auf dem Körper des Partners ruhen. Spüren Sie den Kontakt und folgen Sie eigenen Bewegungsimpulsen.

Das Bewusstsein für die Massage entwickelt sich von beiden Seiten, indem beide Seiten bewusst offene Fragen stellen.

Zusätzlich ist Erfinderreichtum gefragt. Denn was spricht schon dagegen, sich mit neuen Massage-Streichungen auszuprobieren? Natürlich ist es während der gesamten Massage wichtig, stets den Kontakt mit seinem Gegenüber zu pflegen. Nur dadurch finden Sie heraus, wie sich die andere Person fühlt.

So funktioniert die Massage

Die Kunst bewusster Berührung besteht darin, sich viel Zeit zu lassen und Massagestreichungen bewusst auszuführen. Fühlen Sie bewusst, welche Wahrnehmungen Sie über Ihre Hände spüren. Verreiben Sie als Massierende das Öl oder Gel auf Ihren Händen, um dieses langsam und dosiert auf der Haut zu verteilen. Richten Sie sich nach den Impulsen Ihrer Hände und entspannen Sie sich ebenso wie Ihr Gegenüber.

Eine gute Massage führen Sie mit achtsamem Hautkontakt, gesamten Handballen und Handflächen sowie Daumen und Fingern durch. Lange und sanfte Streichungen tragen ebenso zum Entspannungseffekt wie kreisende Bewegungen bei. Im Zusammenspiel mit wechselgleichen Streichungen stellt sich schnell ein Wohlfühleffekt ein.

Schmerzpunkte besonders intensiv berühren

Leidet der Massagepartner unter Schmerzpunkten (sogenannte Triggerpunkte), begegnen Sie diesen mit Fingerspitzengefühl. Erfragen Sie bei Ihrem Gegenüber, welche Intensität bei der Massage angenehm ist. Bei Bedarf empfiehlt es sich durchaus, an diesen Körperarealen länger zu verweilen, um gespanntes Gewebe zu lösen.

Jeder Massagepartner hat gewiss Körperpunkte, an denen Berührungen besonders wohltuend sind.

An diesen Stellen sollten Sie besonders achtsam und lange verweilen. Diese Berührungen sollten Sie bis zum Ende der Massage fortführen und insbesondere in das Finale noch einmal einfließen lassen. Geben Sie sich und Ihrem Partner die Zeit, um die Massage ausklingen zu lassen. Anschließend ist es an der Zeit, die Hände mit kühlem Wasser abzuwaschen.

Die Freude an der Massage

Eine wichtige Voraussetzung für eine angenehme und wohltuende Massage ist die eigene Freude daran, massiert zu werden. Beide Massageparteien sollten sich darauf einlassen, die Berührungen in vollen Zügen zu genießen.

Entspannen Sie sich selbst und versetzen Sie sich in die Lage der massierten Person. Somit führen Sie sich automatisch vor Augen, wie angenehm sich die Berührungen anfühlen.