Rückenschmerzen beim Schlafen
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Rückenschmerzen beim Schlafen – Tipps für die Suche nach dem richtigen Bett

Rückenschmerzen mindern erholsamen Schlafkomfort deutlich. Häufig leiden Betroffene unter dauerhafter Müdigkeit, an Konzentrationsmangel und fehlender Leistungsfähigkeit im Job. Mehrere Untersuchungen zeigen auf, dass zahlreiche Patienten mit Rückenschmerzen zudem an Schädigungen des Nervensystems leiden.
Auf der anderen Seite löst das nächtliche Lager ebenfalls Rückenschmerzen aus, falls das Bett und die Matratze ungeeignet sind oder Betroffene in der Nacht eine ungünstige Schlafhaltung einnehmen.

Negativfolgen von Schlafmangel

Treten im Rücken starke Verspannungen auf, ist ein entspannter Schlaf unmöglich. Der nächtliche Gang ins Bett wird zur Qual. Schmerzbedingter Schlafmangel tritt auf.

Betroffene leiden vermehrt unter flachem Schlaf, der immer wieder durch Wachphasen gestört wird. Es entsteht ein Mangel an Tiefschlaf, der den menschlichen Körper schwächt und besonders anfällig für weitere Schmerzen oder Infekte macht. Verläuft der sogenannte Schmerzschlaf zudem traumlos, leiden Patienten automatisch an mangelnder psychischer Erholung.

Schlafmangel
Betroffene leiden vermehrt unter flachem Schlaf, der immer wieder durch Wachphasen gestört wird

Rückenschmerzen so zeitig wie möglich bekämpfen

Betroffene geraten in eine Art Teufelskreis, der von Übermüdung und immer stärker werdenden Rückenschmerzen bestimmt wird. Deshalb ist es wichtig, den Muskelverspannungen im Rückenbereich rasch entgegenzuwirken.

Zugleich ist es wichtig, die Schlafhygiene zu optimieren, damit die Schlaf- und Lebensqualität schrittweise gesteigert werden kann.

Ein wichtiger Tipp für alle Betroffene: Durch professionelle Beratung lässt sich das richtige Bett finden (zum Beispiel auf boxspring-welt.de)

Tipps für das richtige Bett bei Rückenschmerzen

Eine wichtige Voraussetzung für hohen Schlafkomfort ist neben einem geeigneten Bett ein gutes Raumklima mit Temperaturen von 16 bis 18 Grad Celsius (Tipps für guten Schlaf – Diese Tipps helfen). Da sich die meisten Menschen im Schlaf sehr viel bewegen, sollte das Bett mindestens einen Meter breit und rund 20 Zentimeter länger als die eigentliche Körpergröße sein.

Eine wichtige Rolle spielt eine gute Matratze, die nicht hart wie ein Brett, aber im Gegenzug auch nicht durchhängen sollte. Im Idealfall befindet sich die Matratze auf einem Lattenrost – einer flexiblen Unterfederung -, die bei Druck leicht nachgibt. Für eine optimale Nutzung ist es hilfreich, dass die Unterfederung und Matratze ideal aufeinander abgestimmt sind. Eine abgelegene und von Mulden durchzogene Matratze oder Exemplare aus mehreren Teilen sind überhaupt nicht für den Rücken geeignet. Deshalb ist es hin und wieder notwendig, die Matratze auszuwechseln.

Gute Matratze gegen Rückenschmerzen
Eine wichtige Rolle spielt eine gute Matratze, die nicht hart wie ein Brett, aber im Gegenzug auch nicht durchhängen sollte

Resultate einer Studie zur Schlafqualität

Auf die Problematik geht ebenfalls eine Studie ein, die den Zusammenhang zwischen der Schlafqualität, der Qualität von Matratzen sowie dem Auftreten von Rückenschmerzen unter die Lupe nahm.
Aus dieser Untersuchung geht hervor, dass bei unter chronischen Rückenschmerzen leidenden Personen ein signifikanter Zusammenhang zwischen dem Erholungsfaktor des Schlafs sowie der Qualität der Matratze besteht. Deshalb ist es auch besonders wichtig, die Matratze mit Bedacht auszuwählen.

Tipps für die Wahl eines geeigneten Kopfkissens

Zudem wirkt sich die richtige Größe des Kopfkissens maßgeblich auf die Schlafqualität aus.

Ist das Kissen zu dick, überdehnt sich der Kopf.

Dadurch entstehen leichte Verspannungen der Nackenmuskulatur. Alternativ kommen spezielle Nackenkissen in Frage, die beim Liegen eine gesunde Position des Kopfes ermöglichen.

Wie liegen Betroffene im Schlaf am besten?

Im Liegen ist es besonders wichtig, dass die Muskulatur und Wirbelsäule entspannt bzw. entlastet werden. Für diesen Effekt ist die Bauchlage eher ungeeignet. In dieser Position formt der Rücken ein Hohlkreuz. Weil sich dadurch der Kopf überdehnt, entstehen im Nacken Verspannungen. Wer auf dem Rücken schläft, sollte ein Kissen unter das Knie legen. Weil die Lendenwirbelsäule durch diese Position entlastet wird, wird einem Hohlkreuz vorgebeugt.

In der Seitenlage ist es ratsam, ein Kissen zwischen die Knie zu legen. Auf diese Weise wird automatisch eine Schiefstellung des Beckens korrigiert. Bei akuten Kreuzschmerzen wie bei einem Bandscheibenvorfall erzeugt Nachtruhe auf dem Rücken in Stufenbetten für Entlastung. Bei diesem Prinzip werden Unterschenkel auf speziellen Schaumstoff-Würfeln hochgelagert. Diese Würfel werden im orthopädischen Fachhandel zum Verkauf angeboten.

Entspannte Wirbelsäule beim schlafen
Im Liegen ist es besonders wichtig, dass die Muskulatur und Wirbelsäule entspannt bzw. entlastet werden

Chronische Rückenschmerzen medizinisch abklären lassen

Zusätzlich zur Wahl einer rückenschonenden Liegeposition sowie einer geeigneten Matratze ist es wichtig, dass etwaige Ursachen der Schlafstörungen und Rückenschmerzen medizinisch abgeklärt werden. Andernfalls ist das Risiko hoch, dass Schmerzen chronisch werden und schlimmstenfalls Konsequenzen wie eine Arbeitsunfähigkeit drohen.

Bereits jetzt belegen aktuelle Zahlen, dass Rückenschmerzen die häufigste Ursache für die Ausstellung einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung sind. Sportarten (Welche Sportarten für einen gesunden Rücken?), Massagen und Wärmeanwendungen sind probate Mittel, um Rückenschmerzen zu lindern und dadurch die Schlafqualität zu steigern.