Tipps zum Schutz vor Hacker Angriffen auf Online-Shops
Tipps zum Schutz vor Hacker Angriffen auf Online-Shops
Netzwelt Blog

Tipps zum Schutz vor Hacker Angriffen auf Online-Shops

Die Schlagzeilen über verheerende Cyberangriffe nehmen zu. Beispielsweise im Jahr 2018 erfolgten fast 30 Millionen Angriffe mit der Absicht, sich mit geklauten Daten auf einer Seite im Internet anzumelden. Gerade wenn Sie einen Onlineshop betreiben tragen Sie noch mehr Verantwortung für zahlreiche Daten, denn auch die Ihrer Kunden sind bei einem Hacker-Angriff in Gefahr.

Die Zahl der Meldungen scheint immer größer zu werden und auch der Schweregrad der Cyber-Angriffe nimmt immer mehr zu. Viele der Angriffe wären allerdings vermeidbar, wenn entsprechend Vorkehrungen getroffen werden.

Mögliche Erklärungen des Hackerangriffs

Eine Erklärung, warum die Angriffe immer häufiger auftreten und immer gravierendere Folgen haben, ist, dass die Hacker inzwischen ausgereift sind und eine optimale Strategie entwickelt haben. Sie sind in dem, was sie tun, so gut geworden, dass die Verteidigungsstrategien gegen solche Angriffe inzwischen versagen. Aber handelt es sich um eine sinnvolle Erklärung? In Einzelfällen vielleicht schon, doch normalerweise können Cyberkriminelle nicht mittels einer neu entwickelten futuristischen Schadsoftware die sonst unüberwindbarer Netzwerkgrenzen mal eben so durchbrechen.

Viel mehr passiert das aufgrund von Sicherheitslücken. Diese Sicherheitslücken stellen ein erhebliches Problem dar, können aber zum Glück behoben werden.
Die Angriffe sind zumeist also vermeidbar. Aber wie?

Verwenden Sie komplexe Passwörter

Als Online-Händler benötigen Sie eine Menge Passwörter, um auf die verschiedenen Bereiche zugreifen zu können. Zu denen zählen beispielsweise Administrationsbereiche oder der Zugang zu Datenbanken.

Nutzen Sie dafür komplexe Passwörter, die Buchstaben, Sonderzeichen und Zahlen beinhalten und eine Mindestlänge von 8 Zeichen nicht unterschreiten.

Sind die Passwörter zu leicht oder zu kurz, können sie leichter entschlüsselt und so zur Gefahr werden. Versuchen Sie auch für jeden Bereich ein individuelles Passwort zu erstellen, um den Schaden bei Verlust eines Passwortes möglichst gering zu halten.

Komplexe Passwörter
Nutzen Sie komplexe Passwörter, die Buchstaben, Sonderzeichen und Zahlen beinhalten und eine Mindestlänge von 8 Zeichen nicht unterschreiten

Virenscanner können Viren und Trojaner abwehren

Ebenso sinnvoll wie ein Virenscanner kann eine Firewall sein, an der keine Änderungen vorgenommen werden können, wenn diese vorher nicht genehmigt wurden. Eine ständige Aktualisierung der Programme ist dabei unerlässlich, denn auf diese Weise werden mögliche Sicherheitsmakel behoben.

Auch das Shopsystem muss aktuell sein

Wie bei den Virenprogrammen und Betriebssystemen müssen auch die Shopsysteme regelmäßig auf den neusten Stand gebracht werden.

Hier können gleichermaßen bekannte Schwachstellen geschlossen und sicherheitsrelevante Updates gewährleistet werden.

Formulare können als Schadsoftware genutzt werden

Aus diesem Grund sollten Sie ihre Formulare absichern.

Beliebt sind Suchformulare, Benutzerregistrierungen oder Kundenlogins, die als Sprungbrett für ein schädliches Eindringen genutzt werden.

Im Programmcode können Sie festlegen, wie diese Daten ausgelesen und verarbeitet werden können. Daher Grund sollten Sie Algorithmen einbauen oder diese einbauen lassen. So wird es Schadprogrammen erschwert, in Ihr System einzudringen.

Professionelle Unterstützung ist ein Muss

Wie bei den Algorithmen gibt es mehrere Sachen, die für Laien eine zu große Herausforderung darstellen. Folglich sollten Sie sich professionelle Hilfe holen. Jedes noch so gute Sicherheitskonzept kann kleinere oder größere Lücken aufweisen, denn jedes System weist Angriffspunkte auf – ein 100 Prozentiger Schutz ist quasi unmöglich.

Dennoch können Sie einiges tun, um sich für den Fall der Fälle zu rüsten. Eine sehr effektive Methode ist, die Daten zu verschlüsseln und den Schlüssel unabhängig von den Daten aufzubewahren. Wenn ein Hacker dann Ihr System angreift, findet er lediglich unlesbare Daten. Da niemand in allem ein Spezialist sein kann, sollten Menschen vom Fach hinzugezogen werden. Die Informationssicherheit ist sehr komplex und Fachpersonal kann Ihnen bei der Absicherung Ihres Online-Shops adäquat helfen. Zudem finden diese Leute Fehler leichter und schneller.