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Die zehn besten Haustiere für Kinder
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Die zehn besten Haustiere für Kinder

„Ich will einen Hund!!“ – Oder doch lieber einen Hamster, eine Maus, eine Katze oder ein Meerschweinchen? Die meisten Kinder wünschen sich irgendwann einmal ein Haustier. Wenn es so weit ist, sollten Sie vorbereitet sein und genau prüfen, ob das eine gute Idee ist. Faktoren wie Alter des Kindes, Zeitmanagement, wie viele Personen im Haushalt leben und weitere spielen hierbei eine große Rolle. Das wichtigste Gebot ist jedoch immer: Ein Haustier ist kein (Spaß-)Geschenk. Es ist zwar schön, das eigene Kind mit einem kleinen Welpen zu Weihnachten zu überraschen, aber bei Haustieren handelt es sich nicht um ein Ding. Anders als ein Kuscheltier sind echte Tiere eben nicht nur zum Schmusen und Spielen da. Mit ihnen gehen viele Aufgaben einher, die man nicht unterschätzen sollte.

Wer seinem Kind dennoch ein Haustier kaufen möchte, sollte sich genau überlegen, welches. Hier sind zehn Tiere, die grundsätzlich als Haustier für Kinder gut geeignet sind:

Fische im Aquarium

Wenn Sie Kleinkinder in Ihrem Haushalt haben, sind Fische eine super Option. Das Kind kann Zeit damit verbringen, das Haustier zu beobachten, hat aber eine Barriere dazwischen. Auf diese Weise kann es sich auf die Interaktion mit Tieren vorbereiten, die es berühren kann.

Goldfische sind beispielsweise ziemlich einfach zu züchten und zu pflegen.

Aber auch andere Fischarten können problemlos im Aquarium gehalten werden. Beachten Sie jedoch, dass der Glaskasten ungefähr einmal in der Woche gereinigt werden muss. Je nach Alter und Interesse des Kindes, bleibt das vermutlich bei Ihnen hängen.
Und noch etwas: Bei vielen Fischen besteht das Hauptrisiko in einer Überfütterung. Hier haben Kinder also eine großartige Möglichkeit, für die Haustierbetreuung einen festen Zeit- und Essensplan zu erstellen und Verantwortung zu übernehmen.

Fische als Haustiere für Kinder
Wenn Sie Kleinkinder in Ihrem Haushalt haben, sind Fische eine super Option | Foto: © Anatoly Tiplyashin #244611575 – stock.adobe.com

Reptilien – Echsen, Schildkröten und mehr

Schildkröten und andere Reptilien sind ebenfalls gute Haustiere für Kinder, weil Eltern lange Zeit haben, den Kindern die richtige Pflege und Handhabung vorzuleben. Einige dieser Tiere können nämlich bis zu 50 Jahre alt werden.
Darüber hinaus verursachen Reptilien keine Allergien, können dafür aber bakterielle Infektionen übertragen. Allerdings nur dann, wenn sie nicht ausreichend gepflegt werden. Das Erlernen der richtigen Pflege der Haustiere ist für die Kinder daher von entscheidender Bedeutung.

Reptilien als Haustiere für Kinder
Schildkröten und andere Reptilien sind ebenfalls gute Haustiere für Kinder | Foto: © Maygutyak #266187488 – stock.adobe.com

Vögel – Wellensittiche, Papageien und Co.

Ältere Kinder, die Verantwortung und Interesse gezeigt haben, können mit Vögeln wirklich viel anfangen.

Beachten Sie, dass Vögel unordentlich sein können, daher wird die tägliche Reinigung Teil der Routine sein.

Viele Vögel tolerieren den Umgang mit Kindern und können einem etwas ruhigeren oder introvertierten Kind als wunderbarer Begleiter dienen.

Meerschweinchen

Meerschweinchen sind gute Haustiere für die Kinder, die gerne kuscheln und keine Berührungsängste haben. Diese Haustiere sind nicht nachtaktiv und lieben es, gehalten zu werden. Außerdem können sie quieken und werden ihr Kind oft begrüßen, wodurch die Bindung erhöht wird.

Ein gutes Alter für den Umgang mit einem Meerschweinchen ist ab circa sechs Jahren, also dann, wenn das Kind in die Schule kommt. Mit diesem Kleintier bieten Sie einen Freund zum Reden, Spielen und Spaß haben. Wie bei den anderen Tieren auch, lernt es außerdem Verantwortung für ein Lebewesen zu übernehmen.

Meerschweinchen als Haustiere für Kinder
Meerschweinchen sind gute Haustiere für die Kinder, die gerne kuscheln und keine Berührungsängste haben | Foto: © Africa Studio #181659812 – stock.adobe.com

Hunde – das Lieblingshaustier der meisten Kinder

Sicher haben Sie sich schon gefragt, an welcher Stelle Hunde auftauchen. Hunde sind schließlich schon seit langem das Haustier der Wahl für kleine Kinder.
Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass Welpen und Kleinkinder in der Tat eine sehr schlechte Kombination sein können. Kleinkinder können beispielsweise ungewollt grob oder schmerzhaft laut sein.

Welpen können dann lernen, das Kind zu fürchten oder sogar aggressiv gegenüber dem Kind zu werden.

Darüber hinaus erfordert der Prozess der Hundeerziehung Konzentration und Hingabe, und wenn Sie sich auch um ein Kleinkind kümmern, muss möglicherweise etwas darunter leiden. Bei der Erziehung nachzugeben ist jedoch ein Fehler, der Sie verfolgen wird. Hunde sind daher eher für ältere Kinder etwas oder für ruhigere Kinder, die sich auf eine Sache konzentrieren und sich für etwas begeistern können. In dem Fall können Sie die Hunde- und Kindererziehung nämlich perfekt miteinander verbinden.

Katzen – das Pendant zu Hunden

Die meisten Menschen mögen entweder Katzen – oder Hunde. Für Kinder sind Katzen aber vielleicht die bessere Wahl. Denn, auch wenn man sich um die kleinen Plüsch-Tiere ebenso gut kümmern muss, sind sie bei weitem selbstständiger als Hunde. Gemeint ist damit, dass Katzen tagsüber oft alleine ihren Weg gehen und viel und gerne schlafen.
Auf der anderen Seite ist es eine Freude, mit einem neuen Kätzchen zu spielen. Aber auch Katzen sind eine mehrjährige Verpflichtung, die Routinen wie Katzenklo säubern beinhalten kann. Wenn Ihr Kind eine solide Erfahrung mit kleinen Nagetieren (und Käfig-Säuberung) hat und wirklich ein Kätzchen haben möchte, ist es wahrscheinlich bereit. Es ist jedoch äußerst wichtig, sich und Ihr Kind mit einer neuen Katze richtig bekannt bzw. vertraut zu machen.

Insbesondere zu Beginn bedeutet das, etwas Zeit zu investieren und Routinen zu etablieren. Beachten Sie zudem, dass manche Katzen sehr empfindlich auf Vibrationen und Geräusche reagieren. Wenn Ihr Haushalt besonders wild ist oder Sie mehrere Kinder haben, sollten Sie ein „Nest“ schaffen, in dem sich die Katze zurückziehen kann.

Katzen als Haustiere für Kinder
Für Kinder sind Katzen eine gute Wahl | Foto: © Africa Studio #126870540 – stock.adobe.com

Ratten oder Mäuse – des einen Freud, des anderen Leid

Obgleich Ratten und Mäuse bei vielen Eltern gar nicht gern gesehen werden, können sich viele Kinder tatsächlich für die kleinen Nager begeistern.

Ratten sind zwar nachtaktiv, passen sich aber an. Sie vertragen den Umgang mit Kindern gut und neigen dazu, nicht zu beißen.

Wenn Sie eine Ratte in Erwägung ziehen, planen Sie aber besser für zwei. Ratten brauchen nämlich Gesellschaft, wenn Ihr Kind nicht da ist. Bei Mäusen ist es ähnlich.

Chinchilla

Bei dieser schönen Kreatur handelt es sich um eines der besten Haustiere für Kinder, wenn die Kinder etwas älter sind. Chinchillas sind allerdings ein wenig empfindlich. Sie mögen keine Kälte und brauchen Futter wie Pellets und grünes Heu.
Außerdem benötigen Chinchillas auch Spielzeug, das gekaut werden kann. Schaffen Sie es, ein Chinchilla zu zähmen, gibt es einen ziemlich guten (Kuschel-)Freund ab. Das Beste daran: Chinchillas sind geruchlos!