Longboard für Kinder
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Longboard für Kinder -Darauf sollten Eltern achten

Eines haben so gut wie alle Kinder gemeinsam – sie durchlaufen irgendwann in ihrem Leben mal eine „Boarding“-Phase. Früher oder später möchte fast jedes Kind ein Skateboard bzw. Longboard haben. So können die Kinder sowohl auf eine unterhaltsame Art fit bleiben und haben außerdem ein Grund, das Haus zu verlassen. Obwohl das Longboard geschichtlich gesehen älter ist als das Skateboard, erfreut es sich erst seit ein paar Jahren wieder an neuer Beliebtheit. Eine neue Generation Longboarder endeckt das fahren für sich.

Longboarding gilt zwar auch als sicherere Alternative zum traditionellen skaten, aber dennoch gibt es bei der Wahl für Kinder einiges zu beachten.

Welche Fehler man beim Kauf vermeiden kann

Zunächst einmal sollten Sie das Brett nicht in einem Spielzeug- oder Fahrradgeschäft kaufen, sondern zu einem Fachhandel gehen.

Bei Longboards handelt es sich nicht um Spielzeug und welche aus dem Discounter sind häufig nicht gut verarbeitet und alles andere als langlebig.

Des Weiteren sollten Sie nicht zu sehr auf den Preis achten – sowohl in die eine, als auch in die andere Richtung. Wenn Sie einfach nur auf Markenware mit hohen Preisen setzen, können Sie genau so enttäuscht werden, wie auch beim billigsten Modell. Letzteres lässt sich ganz einfach erklären: Qualität hat eben häufig seinen Preis.

Das aber auch die teuersten Produkte nicht immer glücklich machen, liegt vor allem daran, dass auch diese nicht immer unbedingt zu den Bedürfnissen oder dem Fahrstil Ihres Kindes passen. Im Internet können Sie sich über die besten Longboards für Kinder informieren.

Longboard ist nicht gleich Longboard

Bei dem richtigen Board kommt es vor allem auf die individuellen Wünsche des Kindes an. Die Auswahl ist groß und je nach Einsatzbereich gibt es unterschiedliche Modelle. Es gibt zum Beispiel de kompakten, flexiblen Cruiser, die steiferen Downhill-Boards oder die hinten und vorne schmal zulaufenden Freeride-Boards.

Die allgemeine Länge von Longboards beträgt zwischen 90 und 150cm, wobei für Kinder eher kurze Varianten oder Cruiser am besten geeignet sind.

Board muss zum Eigengewicht des Kindes passen

Fast alle Hersteller bieten verschiedene Flexibilitätsstufen an. Die so genannte „Flex“ zeigt an, wie flexibel oder „flexig“ oder eben wie starr ein Brett ist. Dabei gilt folgende Regel zu beachten: Ist der Fahrer leicht, darf auch das Longboard bzw. das Deck (das Brett, auf dem man steht) des Boards leichter und flexiger sein. Es muss dennoch gewährleistet sein, dass es sich beim Fahren nicht zu weit nach unten biegt.

Wenn das Kind eher langsam fahren möchte, eignen sich weiche Boards, denn diese liegen gut in der Kurve und man hat mehr Kontrolle darüber. Im Umkehrschluss bedeutet das, das härtere Bretter für schnelleres Fahren besser geeignet sind. Je härter das Longboard, desto weniger schnell gerät es ins Schlingern.

Kind auf Longboard
Wenn das Kind eher langsam fahren möchte, eignen sich weiche Boards, denn diese liegen gut in der Kurve und man hat mehr Kontrolle darüber

Für Kinder darf es nicht zu hoch sein

Es ist wichtig, dass das Longboard über eine gewisse Breite verfügt, denn die meisten Kinder stehen auf einer größeren Standfläche sicherer.

Breiter bedeutet nicht nur stabiler, so wird außerdem bei scharfen Drehungen mehr Hebelkraft geboten.

Ein weiterer bedeutender Aspekt ist die Höhe des Longboards. Beim Fahren macht das Bein, welches sich nicht abstößt (bzw. „pusht“) eine leichte Kniebeuge, was mit der Zeit sehr anstrengend sein kann. Damit man lange Spaß daran hat und einige Minuten oder Stunden darauf aushalten kann, wäre ein niedrigeres Deck optimal. Je niedriger das Board ist, desto weniger Anstrengung wird beim Fahren benötigt.

Sicherheit als wichtigster Faktor

Die passende Schutzausrüstung darf auch beim Skaten nicht fehlen. Gerade bei der Teilnahme am Straßenverkehr lauern etliche Gefahren, zumal man neben Fußgängern zum schwächeren Publikum zählt.

Um schlimmere Unfälle oder Zusammenstöße zu vermeiden, sollten Kinder erst ab ungefähr 14 Jahren alleine unterwegs sein.

Gerade für Anfänger ist es von Vorteil, in Gebieten zu trainieren, die ruhig und ohne weitere Akteure, wie Tiere, Kinder oder Fußgänger, sind. Zudem eignen sich glatte Straßen oder Skateparks am besten, denn auf beispielsweise Kieselsteinen oder anderen unebenen Flächen kann man leichter ausrutschen und hinfallen. Wie sagt man so schön? – Aller Anfang ist schwer. Das gilt auch fürs Longboard fahren. Deswegen ist es sinnvoll, erste Fahrversuche stets zu unterstützen und Hilfestellungen zu bieten.

Die richtige Schutzkleidung

Zu einer guten Schutzkleidung gehören:

  • ein eng anliegender Longboardhelm mit funktionellen Kinnriemen
  • Ellenbogenschützer und Knieschützer
  • Handgelenkschoner und Schiebehandschuhe zum Skaten
  • eine Sonnenbrille mit UV-Bewertung

Letzteres natürlich nur, wenn die Sonne scheint. Gerade bei Kindern ist es wichtig, den Körper für etwaige Stürze adäquat zu schützen. Mögliche Krater und Schürfwunden können minimiert werden, da die Stellen, auf die man meistens fällt, geschützt sind. Wenn Sie Ihr Kind am Anfang noch sicherer wissen wollen, dann können Sie auch auf so genannte Crash-Pants zurückgreifen. Dabei handelt es sich um Hosen, die in der Beinregion bis zur Hüfte zusätzlichen Schutz bieten.