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Wissenswertes über Pasta
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Wissenswertes über Pasta

Jeder kennt sie und viele lieben sie- Pasta. Vor allem bei Kindern sehr beliebt, gibt es Nudeln in zahlreichen unterschiedlichen Farben und Formen. Während Italien als Pasta Land Nummer eins zählt, ist die Nudel längst in jedem europäischen Haushalt angekommen. Wenn Sie ein gutes Nudelgericht zubereiten, gibt es meistens Soße zur Pasta. Die Soße ist ein sehr wichtiger Bestandteil, der den Teller zu einem kulinarischen Erlebnis machen kann. Doch Nudel ist gleichermaßen nicht gleich Nudel. Es gibt einige Dinge, die Sie beachten und einige wissenswerte Fakten, mit denen Sie wahre Nudelliebhaber beeindrucken können.

Interessante Fakten über Nudeln:

  • Jedes Jahr werden ca. 8 Kilogramm Nudeln pro Person verzehrt, Deutschland liegt im Mittelmaß
  • Deutsche essen ungefähr einmal pro Woche Nudeln in Form von Nudelauflauf, Spaghetti mit Soße oder Lasagne
  • Nudeln stammen ursprünglich aus China und nicht aus Italien
  • Nudeln an sich machen nicht dick, sie liefern Kohlenhydrate und haben kaum Fette – die Soßen (vor allem Käse- und Sahnesoße) sind dafür verantwortlich
  • Es gibt bis zu 600 verschiedenen Pastavarianten (bunt, rau, glatt, lang, kurz, dick, dünn)
  • Es gibt Nudeln, die nicht gekocht werden müssen
  • Öl im Nudelwasser ist ein Mythos- Viele Menschen nehmen an, dass Öl im Nudelwasser dabei helfen, dass die Nudeln nicht verkleben. Allerdings schwimmt das Öl nur auf dem Wasser, daher ist es besser, das Öl erst im Nachhinein zu benutzen
  • Nudeln mit kaltem Wasser abschrecken ist ebenfalls ein Mythos, denn dadurch wird die Stärke von den Nudeln abgespült. Das führt dazu, dass die Nudeln weniger Soße aufnehmen
  • Nudeln müssen nicht zwingend in Salzwasser gekocht werden, vielmehr kommt es darauf an, welche Soße Sie dazu servieren
  • Wissenschaftler fanden heraus, dass Nudeln müde machen können (sie haben einen Einfluss auf die Zellen im Körper, die den Schlaf regulieren)
Pastavarianten
Es gibt bis zu 600 verschiedenen Pastavarianten

Die Vielfalt der Nudelformen und -Farben

In Italien soll es ungefähr 600 unterschiedliche Pasta-Sorten geben, von denen ungefähr 50 allgemein bekannt sind (Auch interessant: Low Carb Pasta – Die Alternative zur klassischen Nudel). Die Wahl der Pasta wird dabei stets nach der Wahl der Soße bestimmt. Während leichte und flüssige Soßen eher zu langen Nudelformen gereicht werden, werden die kürzeren und kleinteiligen Nudeln zu grobkörnigen und festen Soßen serviert. Es heißt, je schwererer die Soße, desto breiter die Pasta. Am Ende ist jedoch nur entscheidend, was schmeckt.

Nicht nur die Formen sind sehr vielfältig, sondern auch die Farben.

Besonders bei der Pasta fresca macht sich dieser Umstand nachhaltig im Geschmack bemerkbar. Falls Sie sich schon immer gefragt haben, wie die Nudeln zu ihrer Farbe kommen: Die Zugabe von Eigelb oder Safran färben die Pasta gelb, während Tomatenmark für eine rote Färbung der Nudeln verantwortlich ist. Grüne Pasta bekommen Sie, wenn Sie Spinatsaft hinzugeben und schwarze Pasta werden mit Tinte des Tintenfischs eingefärbt.

Wie erkenne ich eine gute Pasta?

Bei der Qualität spielt vor allem die Farbe eine große Rolle. Wenn Sie die Nudeln aus der Packung nehmen, sollten sie klar und gleichmäßig gefärbt sein. Ebenfalls sollte es den Nudeln an Flecken oder Rissen mangeln. Handelt es sich um ein reines Hartweizenprodukt, sollte die Pasta immer hellgelb sein. Eine schlechte Qualität erkennen Sie, wenn die Nudeln geröstet wirken. Dann könnte es ein Zeichen für Weichweizen Zusatz sein oder die Teigware wurde einer zu großen Hitze ausgesetzt und viel zu schnell getrocknet.

Qualität der Pasta
Wenn Sie die Nudeln aus der Packung nehmen, sollten sie klar und gleichmäßig gefärbt sein

Sie erkennen eine gute Pasta außerdem an der Kante. Gute Ware bricht mit einer sauberen Kante. Wenn Sie beim Kochen eine große Menge an Schaum feststellen, muss das nicht immer etwas Schlechtes sein. In der Regel schäumt gute Pasta jedoch sehr wenig. Und auch aus der Farbe vom Wasser kann man seine Schlüsse ziehen: Ist das Wasser trüb, löst sich Stärke aus dem Nudelteig. Im Umkehrschluss bedeutet das: Je klarer das Wasser, desto besser die Pasta.

Auf die Dosis kommt es an

„Es gibt zwei Dinge, die man sich immer zu viel macht: Gedanken und Nudeln.“

Sicher kennen Sie das Problem, dass am Ende immer noch Nudeln übrig sind. Als Hauptgericht sollten Sie sich an ungefähr 100 Gramm pro Person orientieren. Wenn Sie die Nudeln als Vor- oder Zwischenspeise verwenden, reicht die Hälfte. Zum Kochen ist übrigens am besten ein leichter Metalltop (z.B. Aluminium) geeignet, in dem die Nudeln genügen Platz zum Garen haben. Die konstante Temperatur der Pasta ist besonders wichtig.

Funfact: Obwohl viele Menschen denken, dass sie ihre Nudeln wie echte Italiener mit Löffel und Gabel essen und sie sozusagen aufrollen, liegen sie damit falsch. In Italien wird die Pasta nur mit einer Gabel gegessen.