Skitouren in den Alpen
Die schönsten Skitouren in den Alpen
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Die schönsten Skitouren in den Alpen

Wer an die Alpen denkt, assoziiert die malerische Gebirgsregion automatisch mit Wintersport. Ein Berg reiht sich an den nächsten. Die Suche nach der perfekten Loipe für jeden Anspruch ist hier in den Alpen von Erfolg gekrönt. Dennoch beweist der Blick auf die schönsten Skitouren der Alpen, dass nicht nur hohe Erhebungen Wintersportler-Herzen höher schlagen lassen.

Die Wildspitze in den Ötztaler Alpen

Die 3.772 Meter hohe Wildspitze ist mitten in Tirol zu Hause. Diese Region ist das ideale Ausflugsziel für Skitouren, denn hier reiht sich ein Skitourenberg an den nächsten.

Hunderte an Erhebungen sind mal kleiner oder größer, mal kürzer oder länger, besonders steil oder schwierig.

Zudem bieten die Gipfel der Ötztaler Alpen genügend Einstiegsmöglichkeiten für Anfänger. Dennoch ragt die Wildspitze unter den rund 300 Ötztaler Gipfeln hervor. Das Besondere: Der Gipfel ist über zahlreiche technisch einfache Routen erreichbar. Wie in einer Art Sternenform laufen Routen vom Pitztaler Gletscherskigebiet oder dem Taschachhaus zusammen. Wer den Gipfel erreichen möchte, kann alternativ aber auch im Pitzexpress oder den Liftanlagen des Mittelbergjochs Platz nehmen.

Der Großvenediger als klassischer Skiberg

Auf den ersten Blick erinnert der 3.667 Meter hohe Großvenediger in den Hohen Tauern an alles andere als einen modernen Skigipfel. Wer den Weg über das Sulzbachkees zum Gipfel wählt, erhascht das Urbild des idealen Skitourenklassikers.
Weite und überwiegend nur sanft geneigte Hänge reihen sich – mit Ausnahme der Venedigerscharte – aneinander. Dieser Berg verspricht dank seines Panoramablicks perfekte Genussmomente. Allerdings ist es ein Irrglaube, dass der Großvenediger tatsächlich den Blick bis nach Venedig eröffnet.

Großvenediger
Auf den ersten Blick erinnert der 3.667 Meter hohe Großvenediger in den Hohen Tauern an alles andere als einen modernen Skigipfel

Der Hirschberg in den Bayerischen Voralpen

Münchnern ist der 1.670 Meter hohe Hirschberg ein Begriff. Für Wintersportler ist es deshalb selbstverständlich, für Skitouren in den Alpen dem Tegernseer Hausberg einen Besuch abzustatten.

Der Hirschberg besticht zur Winterzeit zumeist mit Schneegarantie. Doch das ist noch nicht alles. Lawinengefahr ist am Hirschberg ebenfalls kein Thema, da genügend Wald für sorgenfreie Aufstiege vorhanden ist. Auf dem Hirschberglift ist der Gipfel schnell erreicht. Der Hirschberg ist für eine Skitour zwar eher ein kleiner Berg. Doch dafür ist er bei Wintersportlern umso beliebter.

Der Cevedale – ein sanfter Riese

Unter Wintersportlern heißt es, dass der 3.778 Meter hohe Cevedale der höchste mit Ski besteigbare Gipfel der Ostalpen sei. Häufig trifft diese Beschreibung auch auf den Giganten aus den Ortleralpen zu.

Doch gelegentlich schimmert unter dem Cevedale auch Blankeis hervor. Dann bleibt der Traum von einer Besteigung der Bergs mit Skiern unerfüllt. Insbesondere der imposante Fornikessel mit mehreren Dreieinhalbtausendern verspricht Vorfreude auf die nächsten Skitouren. Für eine kleine Auszeit stehen die Tore der Casatihütte offen.

Cevedale
Unter Wintersportlern heißt es, dass der 3.778 Meter hohe Cevedale der höchste mit Ski besteigbare Gipfel der Ostalpen sei

Der Dachstein von der Dachsteingruppe

Die Karsthochfläche des 2.995 Meter hohen Dachstein ist die ideale Kulisse für mehr als zehn Skitouren und Steilabfahrten.

Klassiker wie das Edelgrießkar oder die Dachstein-Überschreitung vom Hunerkogel bis hin zum Obertraun laden Anfänger und Skitouren-Experten zu winterlichen Ausflügen ein.

Die Zahlen sprechen für sich: Eine 25 Kilometer lange Abfahrtsroute mit 2.400 Höhenmetern und einem Aufstieg von 400 Höhenmetern begeistert jeden Skitourengeher. Dann müssen Wintersportler am Hunerkogel nur noch entscheiden, ob die Abfahrt mit oder ohne Dachsteingipfel erfolgt.

Der Monte Rosa in den Walliser Alpen

Das Dach der Alpen misst stolze 4.634 Meter. Und eines wird schnell klar. Mit Ausnahme vom Montblanc erreichen die Alpen nirgendwo eine so stolze Höhe wie am Monte Rosa. Mehrere Viertausender reihen sich in der Region aneinander. Allerdings ist der Anstieg über den Monte Rosa-Gletscher relativ lang.
Wer sein Tourenbuch mit einem Abstecher zum Nordend und der Dufourspitze füllen möchte, muss zwangsläufig eine Übernachtung in der Gnifetti-Hütte einplanen.

Monte Rosa
Mit Ausnahme vom Montblanc erreichen die Alpen nirgendwo eine so stolze Höhe wie am Monte Rosa

Ideal zur Frühlingszeit: Der Sonnblick in Hohe Tauern

Ganze 3.105 Meter misst der Rauriser Sonnblick, dessen Skitauglichkeit allerdings erst auf den zweiten Blick erkennbar ist. Vom Rauriser Tal aus erscheint dessen schroffe Nordflanke schließlich alles andere als skifreundlich. Wer allerdings im März den Talgrund von Kolm Saigurn in Richtung Barbarafall hinter sich lässt, ist dem Sonnblick schon ein großes Stück näher.
Dann bieten Routen über die Ignaz Rojacher-Hütte oder den Ochsenkarkees die Gelegenheit, die Skitour bis zu der Erhebung fortzusetzen.

Der Piz Palü in der Schweiz

Von drei Pfeilern gestützt, thront der 3.900 Meter hohe Piz Palü der Berninagruppe über dem Persgletscher. Mittlerweile verdient der hohe Gipfel des Schweizer Engadin Kultstatus.

Diese Erhebung begeistert als abwechslungsreicher Skiberg mit einer landschaftlich beeindruckenden Aufstiegsroute sowie Aussichten auf zügige Abfahrten.

Erfahrene Skibergsteiger sollten sich nicht den schwindelig-steilen Aufstieg von der Ostschulter bis hin zum Ostgipfel entgehen lassen.

Eine Skitour zum Lisenser Fernerkogel

Für Innsbrucker ist der 3.298 Meter hohe Fernerkogel in den Stubaier Alpen schon längst kein Geheimtipp mehr.
Schließlich ist Skiberg im Sellrain die einzige Erhebung weit und breit, die Besucher auch ohne langen Talhatscher erreichen können. Nach einem 15-minütigen Zustieg und fünfstündigen Aufstieg dürfen sich Skitourengeher auf eine zügige Abfahrt freuen. Eine hochalpine Ausrüstung ist nicht notwendig. Alpine Erfahrung wird jedoch vorausgesetzt.

Fernerkogel
Für Innsbrucker ist der 3.298 Meter hohe Fernerkogel in den Stubaier Alpen schon längst kein Geheimtipp mehr

Das Sonntagshorn in den Chiemgauer Alpen

Das 1.961 Meter hohe Sonntagshorn lässt für eine unvergessliche Voralpen-Skitour keine Wünsche offen. Die Höhendifferenz ist für Voralpen-Verhältnisse beträchtlich. Besonderes Highlight ist die fantastische Abfahrt, die im Zusammenspiel mit dem nahegelegenen Peitingköpfl keine Wünsche offenlässt.

Bereits bei niedriger Schneelage lädt das Sonntagshorn zur winterlichen Anfangszeit zu Skitouren ein. Top-Verhältnisse verspricht die Erhebung im Februar. Insbesondere für Salzburger Tourengeher ist der Berg nur einen Katzensprung entfernt.