Diabetes als Volkskrankheit
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Diabetes als Volkskrankheit – Immer mehr Menschen haben Diabetes

Diabetes zählt schon seit langem zu einer der Volkskrankheiten schlechthin. Bei einer beeindruckenden Zahl von 425 Millionen Menschen, welche weltweit unter dieser Krankheit leiden, ist dies kaum verwunderlich. Doch trotz des Wissens, welches bereits über diese Krankheit erlangt wurde, steigt die Tendenz möglicher Erkrankter. Aber wieso?

Diabetes bekommen nur Menschen, welche sich schlecht ernähren

Im Volksmund wird Diabetes oft als „Zuckerkrankheit“ bezeichnet. Diese Bezeichnung ist eher irreführend, da viele Menschen davon ausgehen, dass Diabetes durch einen übermäßigen Zuckerkonsum entsteht oder begünstigt wird.

Demnach haben betroffene oftmals mit Vorurteilen und dem Klischee zu kämpfen, dass eine Erkrankung durch gesündere Ernährung hätte vermieden werden können.

Woher leitet sich der Name „Zuckerkrankheit“ ab?

Der Name der Krankheit liegt in der Glukose begründet. Glukose ist nichts anderes als Zucker, welcher durch den Verzehr aufgenommener Kohlenhydrate gebildet wird. Um diese Glukose verwerten zu können, muss sie mithilfe von Insulin, welches als eine Art „Schlüssel zu den Zellen“ dient erst in diese gelangen.

Da das Hormon Insulin bei Diabetikern nicht einwandfrei funktioniert oder die aufgenommene Glukose anderweitig nicht in die Zellen findet, liegt eine Diabetes vor.

Was sind die Folgen einer solchen Erkrankung?

Mag der eigentliche Prozess, welcher durch die Erkrankung im Körper nicht einwandfrei von statten gehen kann eher harmlos klingen, sind die Folgen für Betroffene überaus tiefgreifend.

Bei unbehandelter Diabetes kann es nicht nur Herzinsuffizienz, Schlaganfällen oder Herzinfarkten kommen, auch ist die allgemeine Lebenserwartung und Qualität deutlich vermindert.

In Folge einer Diabetes kann es außerdem unumgänglich werden, Zehen, Füße oder gar Beine amputieren zu müssen. Auch die Möglichkeit einer Erblindung ist erhöht.

Welche Typen von Diabetes gibt es und worin unterscheiden sie sich?

Grob differenziert wird zwischen der Typ-1-Diabetis und der Typ-2-Diabetis. Ersteres ist hierbei die deutlich seltenere Form, welche eher im kinder- oder jugendlichen Alter auftritt und als eine Autoimmunkrankheit erblich veranlagt sein kann.

Diabetes des Typs zwei ist die bei weitem häufigere Erkrankung, bei welcher wie bereits zuvor erwähnt das Hormon Insulin nicht in die Zellen gelangen kann, bzw. diese Insulinresistent sind. Von dieser Form sind überwiegend Menschen ab einem alter von 40 Jahren betroffen, weshalb der Name „Altersdiabetis“ des Öfteren für diese Form verwendet wird. Dennoch erkranken zur Besorgnis vieler Ärzte immer mehr Kinder und Jugendliche an Diabetis-Typ-1. Dies liegt letztlich häufig in ungesunder Ernährung, daraus resultierendem Übergewicht und einem deutlichen Bewegungsmangel begründet.

Welche Symptome liegen bei einer Diabetes Erkrankung vor?

Die Symptome einer Diabetes Erkrankung können sich auf unterschiedlichste Weise äußern und sind daher nicht immer schnell zu erkennen. Auf welche Symptome vermehrt geachtet werden soll, findet sich in dieser Liste:

  • Ein verschlechtertes Sehvermögen
  • häufiger Harndrang/Bedürfnis, auf die Toilette zu gehen
  • ständiges Gefühl der Erschöpfung/Abgeschlagenheit
  • wiederkehrender Juckreiz
  • häufige Erkrankung an Infekten/schlechteres Immunsystem
  • drastische Reduzierung des Gewichts
  • Heißhungerattaken
  • starken, übermäßigen Durst
  • langsameres verheilen von Wunden

Sollten diese Faktoren auf einen Selbst oder eine Person aus dem Freundes- Familien oder Bekanntenkreis vorliegen, sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden.

Insulin Diabetes
Liegt eine Diabetes-Erkrankung des Typ 1 vor, kann die Behandlung nur mithilfe von Insulinspritzen von außen erfolgen

Wie wird Diabetes behandelt?

Diabetes ist keine Krankheit, von welcher man vollkommen geheilt werden kann. Dennoch besteht bei korrekter Therapie und Medikamenteneinnahme die definitive Möglichkeit, ein beschwerdefreies Leben führen zu können.

Die Art der Behandlung richtet sich dabei an den jeweiligen Diabetes-Typ.

Liegt eine Diabetes-Erkrankung des Typ 1 vor, kann die Behandlung nur mithilfe von Insulinspritzen von außen erfolgen.

Bei einer Diabetes-Typ-2 Erkrankung kann auf die orale Einnahme von Antidiabetika zurückgegriffen werden. Diese Präparate bewirken eine Insulinausschüttung. Auf lange Zeit betrachtet sollte die Behandlung allerdings durch eine Ernährungsumstellung sowie die Aufnahme vermehrter körperlicher Bewegung umgestellt werden.

Diabetes den Kampf ansagen

Alles in allem handelt es sich bei einer Diabetes Erkrankung definitiv um einen massiven Einschnitt ins eigenen Leben und somit auch in die eigene Lebensqualität.

Sofern eine Erkrankung des Typs 2 vorliegt, ist Betroffenen nur zu raten, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und der Krankheit mit gesunder Ernährung, einem bewussteren Lebensstil sowie ausreichend Bewegung den Kampf anzusagen.